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Das Ende der Unschuld: Roman [Gebundene Ausgabe]

Megan Abbott , Isabel Bogdan
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

28. Februar 2012
Ein packender psychologischer Thriller über die dunklen Seiten des Erwachsenwerdens »Das Ende der Unschuld« ist ein atmosphärisch dichter, hochspannender Roman über zwei dreizehnjährige Mädchen, über das Erwachen der Sexualität, über Väter und Töchter, Familie und Freundschaft, Lügen und Geheimnisse. Eine zutiefst verstörende und verzaubernde Lektüre. Selten hat ein Roman das Drama der Jugend in all seiner Schönheit und Härte so schmerzlich treffend eingefangen. Die dreizehnjährige Lizzie und ihre Freundin Evie sind unzertrennlich. Nachbarmädchen, die Badeanzüge und Hockeyschläger tauschen, zusammen zur Schule gehen und scheinbar keine Geheimnisse voreinander haben. Doch eines Nachmittags ist Evie verschwunden. Einziger Anhaltspunkt: ein rotbrauner Wagen, den Lizzie morgens durch den Ort hat fahren sehen. Auf einmal steht Lizzie im Zentrum der Aufmerksamkeit: War Evie unglücklich? Hatte sie Sorgen? Hatte sie Lizzie von einem möglichen Verfolger erzählt? Würde sie zu einem Fremden ins Auto steigen?Lizzie versucht sich an Details zu erinnern und beginnt nachzuforschen. Um ihre Freundin zu finden, aber auch weil sie die Nähe von Evies zutiefst erschüttertem Vater sucht, für den sie heimlich schwärmt. Auf nächtlichen Streifzügen durch die Kleinstadt macht Lizzie seltsame Entdeckungen. Schritt für Schritt kommt sie einem Geheimnis auf die Spur und muss sich fragen, wie gut sie ihre beste Freundin überhaupt kannte. »›Das Ende der Unschuld‹ ist eine dunkle, raffinierte Geschichte, die Sie lange nicht loslassen wird.« (Val McDermid) »Megan Abbott fängt auf wunderbare Weise ein, was es heißt, dreizehn zu sein – den Zauber, die Intensität und die Verwirrung, die unbändige Kraft und fürchterliche Verletzlichkeit – und packt das alles in einen hochspannenden Roman, den man nicht aus der Hand legen kann.« (Tana French) »Wird zu Recht mit Eugenidis’ ›Die Selbstmord-Schwestern‹ verglichen.« (Marie Claire)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer&Witsch; Auflage: 3 (28. Februar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462043900
  • ISBN-13: 978-3462043907
  • Originaltitel: The End of Everything
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,2 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 21.164 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Das Ende der Unschuld ist eine dunkle, raffinierte Geschichte, die Sie lange nicht loslassen wird." Val McDermid

"Megan Abbott fängt auf wunderbare Weise ein, was es heißt, dreizehn zu sein den Zauber, die Intensität und die Verwirrung, die unbändige Kraft und fürchterliche Verletzlichkeit und packt das alles in einen hochspannenden Roman, den man nicht aus der Hand legen kann." Tana French,

"Wird zu Recht mit Eugenidis Die Selbstmord-Schwestern verglichen." Marie Claire

„Wie das erzählt und beschrieben wird, ist hochspannend und packend, auf eine sehr sanfte Art. Selten hat mich ein Buch so schnell eingefangen wie dieses. Von der ersten Seite an war ich wie verzaubert, war mitten unter den Menschen in dieser Kleinstadt, in der am helllichten Tag ein 13-jähriges Mädchen verschwindet. Es ist Fastenzeit, man versucht, sich zu mäßigen. Ist mir bei diesem Buch nicht gelungen. Ich habe es verschlungen. Aber ich werde es noch mal lesen. Und diese Lust auf ein zweites Mal habe ich nicht oft.“ Christine Westermann

Über den Autor

Megan Abbott, geboren in Detroit, hat bislang sechs Bücher veröffentlicht, für die sie zahlreiche Auszeichnungen erhielt, darunter den Edgar Allan Poe-Award und den Edgar Award, die höchste Auszeichnung für amerikanische Krimiautoren. »Das Ende der Unschuld« ist ihre erste Veröffentlichung auf Deutsch.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von A. Zanker TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
"Das Ende der Unschuld" ist ein leiser und subtiler Thriller, der um die Thematik der Anziehung zwischen Jugendlichen und Erwachsenen in den Mittelpunkt kreist. In unendlichen inneren gedanklichen Monologen der dreizehnjährigen Ich-Erzählerin "Lizzie", verdeutlicht uns eine Megan Abbott, bis zum Erbrechen die innere Gedankenwelt einer Jugendlichen, die sich um ihre engste und verschwundene Freundin "Evie" sorgt und in ständigen Gedanken nur noch bei ihr ist. Eine permanente drängende Gedankenwelt, die zwar zwischen Gegenwart und Vergangenheit ständig hin und herwandert, aber doch durch und durch von den Gedankenwelt der Ich-Erzählerin geschwängert ist, dass kaum noch Platz für anderes ist..

In einer Kleinstadt im mittleren Westen der USA, sind sie unzertrennlich und sind die besten Freundinnen füreinander, Lizzie und Evie. Sie scheinen sich alles anzuvertrauen und keine Geheimnisse voreinander zu haben. Doch als plötzlich Evie aus Lizzies Leben spurlos verschwindet, ahnt sie bereits, was der Hintergrund sein könnte, informiert die Erwachsenen und die Polizei die ihre Freundin intensiv sucht, doch gleichzeitig scheint wie getrieben zu sein, sie selbst zu finden und ist innerlich davon wie vor nichts auf der Welt aufzuhalten. Sie meint einen rotbraunen Wagen gesehen zu haben...und damit beginnt eine Geschichte, die für den Leser immer schwerer die differenzieren wird, nämlich dem was Lizzie denkt und vermutet und dem was sie denn nun wirklich gesehen, gehört usw. hat...

Megan Abbott zeichnet hier eine Story, die mich nun wahrlich nicht gepackt hat, was hier "verzaubernd" sein soll, wie es der Buchumschlag einem vom blauen Himmel verspricht, frage ich mich wirklich. Lizzie ist eine Jugendliche, die wie einer Art "gedanklichen Luftblase" zu leben scheint, sodass es für den Leser immer schwieriger wird, sie real einzuschätzen, davon 'mal abgesehen, dass es hier niemanden wirklich gibt, der sich als Identifikationsfigur eignen würde. Die ständigen inneren Annahmen um ihre abwesende und vermisste Freundin Evie, begannen mich irgendwann, dann doch gehörig zu nerven. Denn als Leser wird man diesem "Gedanken-Ergüssen" denen man keine rechte Zurechnungsfähigkeit zuteilt, dann doch gewaltig auf dünnes Eis gestellt...

Fazit: Ein Thriller, der einem ungemütlich einfährt, Unsicherheiten, Gehen auf dünnem Eis beschert, und man einer dreizehnjährigen Denkart ausgesetzt wird, die nicht leicht auszuhalten ist. Ein Spiel, zwischen Annahme, Verdächtigung, von Verheimlichung und Wahrheit, zwischen Fiktion und Realität, und innerer Hingezogenheit zwischen den Geschlechtern, die sich auf verschiedenen Generationen bewegen. Ein Roman, der von den Schwierigkeiten zum Erwachsenwerden nicht zuletzt in se*ueller Hinsicht erzählt, den Leser jedoch etwas verunsichert, vielleicht ängstlich, und letztendlich auch unzufrieden zurücklässt.

Auch wenn dieser Roman von der Andeutung lebt, den Leser in Annahmen hineinmanövriert usw., lässt die puzzleartige langsame Auflösung, dann doch kein wirkliches Lesevergnügen aufkommen. Zurück bleibt ein schales und ungutes Lesegefühl, das man vielleicht nicht einmal genau orten oder differenzieren kann. Eine ins Nirwana geschickte Leseerfahrung, die sich vor Nebulösität kaum mehr retten kann...Empfehlen kann ich diese Lektüre dann doch nicht, die Begeisterung dafür teile ich deutlich nicht. Für mich bleibt dieser Roman irgendwie dann doch in der Luft hängen, wie man davon begeistert sein kann, frage ich mich wirklich.

Megan Abbott hat insgesamt 6 Bücher geschrieben, dieses ist das erste ins Deutsche übersetzte. 2008 hat sie für ihren Roman "Queenpin" den Edgar Allan Poe-Award in der Kategorie "Bester Roman Org.-TB / Best Paperback Original" erhalten.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen verstörend 4. Juli 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Das erste Wort das mir hierzu einfällt: verstörend
Aber schon mal vorweg: das Buch ist mitnichten das was man sich unter dem Begriff "Psychothriller" vorstellt. Allerdings wüsste ich es auch nicht richtig einzuordnen, da würde mir als Beschreibung höchstens spannender, psychologisch betrachtet interessanter Jugendroman einfallen. Jedoch ist das eher dem Verlag anzulasten als der Autorin, deswegen spielt es für meine Bewertung keine Rolle.

Lizzie und Evie sind beide dreizehn Jahre alt und die besten Freundinnen. Auf einmal ist Evie weg. Einfach verschwunden und Lizzie muss feststellen, dass ihre beste Freundin Geheimnisse vor ihr hatte. Ist sie wirklich so unschuldig? Verdächtigt wird Mr. Shaw, dessen Auto Lizzie vor Evies Entführung gesehen hat. Ist er Evies nächtlicher Verfolger?
An den Schreibstil der Autorin muss man sich auch erst gewöhnen, mir hat er nicht zugesagt, aber schlecht kann man ihn beim besten Willen nicht nennen. Der Roman begingt relativ gemächlich und selbst nach Evies Verschwinden passiert trotz der interessanten Thematik nicht viel, es zieht sich über die Kapitel hinweg. Dennoch vermag es eine gewisse Spannung aufrecht zu erhalten insbesondere als die ersten Hinweise über Evies Verbleib bzw. allg über Evies Entführer auftauchen.
Lizzie schwärmt sehr für Mr Verve, Evies Vater, der zumindest vor der Entführung ein sehr lebensbejahender und vorallem charismatischer Mann zu sein scheint ganz im Gegensatz zur Mutter. Dusty, die Schwester ist die "Queen Bee" der High School, eine Eisprinzessin, von allen begehrt und doch unendlich einsam. Wir sehen die Geschichte aus Lizzies Perspektive, wobei sie die Dinge teilweise verklärt und teilweise aus einer gewissen Distanz betrachtet. Was mir an dem Buch gut gefällt ist, die Frage der Schuld. Keiner ist unschuldig und auch für den Täter empfindet man trotz der Abscheu unweigerlich Mitleid. Wie gesagt das Psychogramm ist gut gelungen (ich kann hier nicht näher darauf eingehen ohne zu spoilern). Dusty ist imao die interessanteste Figur. Doch die Nebenfiguren wie Lizzies Mum sind m.E viel zu blass geraten. Sympathieträger sind nicht vorhanden was mich vor allem bei Lizzie gestört hat. Ich bin einfach nicht mit ihr warm geworden und auch ihr Verhalten ist teilweise sehr abstrus. -Spoil Alert: z.B verfälscht sie wichtige Hinweise und wirft die Suche nach Evie damit ein Stück zurück.

Die Auflösung war sehr interessant, einiges war abzusehen doch anderes wiederum sehr überraschend. Wenn man aufmerksam gelesen hat fällt einem eine Sache doch ziemlich auf, was ich recht gut fand. Allerdings fand ich es doch sehr unglaubhaft, dass eine gewisse Person Lizzie alles erzählt. Am Ende kam ich mir jedoch ein wenig "stehen gelassen" vor. Ich bereue nicht "Das Ende der Unschuld" gelesen zu haben, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich es kein zweites Mal lesen werden will/werde. Für Vier Sterne hat mich einfach zu viel gestört, deswegen sind es jetzt drei gute Sterne
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Ende eines Idylls 17. Juli 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Lizzie und Evie sind seit frühster Kindheit beste Freundinnen, die alle Verrücktheiten und Geheimnisse miteinander teilen. Die dreizehnjährige Lizzie glaubt, Evie besser zu kennen als sich selbst, doch dann geschieht das Unfassbare: Evie verschwindet eines Nachmittags von einer Sekunde auf die andere spurlos.
Schnell verwandelt sich Lizzies anfängliches Entsetzen in den unbedingten Drang, den wahren Grund für Evies Verschwinden aufzudecken und sie wiederzufinden. Doch dabei stößt sie nicht nur auf Verständnis. Besonders Dusty, Evies polarisierende große Schwester, lässt Lizzie spüren, was sie davon hält.

'Das Ende der Unschuld' ist ein Roman, der Freundschaft und Erwachsenwerden, Familienbanden und unerfüllte Sehnsüchte thematisiert .
Die Erzählweise ist eine ungewöhnliche, dennoch absolut gelungene Mischung aus kindlicher Naivität und Neugier sowie erwachsener Ernsthaftigkeit und Erfahrung. Besonders hat mir die ausdrucksvolle Wortgewandtheit gefallen, mit welcher Megan Abbott jegliche Facetten der Geschichte ausschmückt.
Die Frage nach dem Warum bildet den Mittelpunkt der Handlung, wobei der Leser zwar ahnt, dass vieles im Argen liegt, dieses allerdings nicht eindeutig betiteln kann.
Dieses Buch ist kein seichter Jugendroman, denn es werden definitiv psychologische Tiefen dargeboten, die bewegen und erschüttern, zweifeln lassen und nachdenklich machen.
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2.0 von 5 Sternen Wenn man zuviel will ...
Mich konnte der Roman nicht packen!
Lizzie und Evie, zwei beste Freundinnen, teilen alles, verbringen jede Minute miteinander und leben in einer Kleinstadt. Lesen Sie weiter...
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