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Das Ende der Liebe: Gefühle im Zeitalter unendlicher Freiheit
 
 
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Das Ende der Liebe: Gefühle im Zeitalter unendlicher Freiheit [Gebundene Ausgabe]

Sven Hillenkamp
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
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Produktinformation


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Sven Hillenkamp
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Hillenkamps Buch bietet einen Statusbericht des Themas Liebe, und wie die Gesellschaft mit ihr umgeht." (3sat-Kulturzeit, 30.9.2009)

"... selten hat jemand die Tyrannei der Freiheit so polemisch auf den Punkt gebracht wie der Soziologe Sven Hillenkamp in seinem jetzt erschienenen Buch "Das Ende der Liebe". Mit einer klaren, poetischen Sprache, die fast schon suggestiv wirkt, malt er das Bild von freien Menschen, den Menschen ohne Eigenschaften, ohne Geschichte - und ohne feste Beziehung." (Ariadne von Schirach, www.dradio.de, 7.01.2010)

"Hillenkamp gurrt und schmeichelt, wo Andere dröhnen; tanzt, wo Andere trampeln. Ist eher mitleidig als empört, analytisch statt plakativ - und dabei überaus poetisch." (Sibylle Mulot, www.spiegel.de, 10.12.2009)

"Eine wortgewaltige, beschwörende Grabrede auf die Liebe. Bestechend, elegant formuliert." (Ursula Nuber, Psychologie heute, 12/2009)

"Wie es bei einem außergewöhnlich guten Buch nicht anders sein kann, bleibt jede Zusammenfassung, auch jede auf signifikante Weise hinter dem zurück, was der Text an Gedankendichte bietet und an bestürzend heller Einsicht ermöglicht. Hillenkamps Essay ist mehr als das, was man an Thesen, Schlagworten oder Kernsätzen aus ihm herauslösen kann. ... Ich widerstehe der Versuchung, ich versage mir die allzu billige Möglichkeit, auch nur eine einzige dieser anrührenden, dieser wahrhaft herzöffnenden Stellen zu zitieren. Viel schöner, viel heilsamer ist es, sie am Wegrand des Lesens selbst zu entdecken." (Georg Klein, Süddeutsche Zeitung, 15.10.2009)

Kurzbeschreibung

Alles ist möglich - nur die Liebe nicht mehr!

Sven Hillenkamp erzählt von unbegrenzten Möglichkeiten - der Liebe und des Sex, der Wohnortwahl und Lebensformen, der Karriere und Therapie. Er erzählt von einer Welt, in der die Menschen unter Sehnsucht und Scham leiden, weil sie stets hinter ihren Möglichkeiten zurückbleiben.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
93 von 100 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein ganz unsachliches Sachbuch 23. September 2009
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"Die Rückkehr der Vernunftehe" lautet das neunte und letzte Kapitel. Hätte man die 270 vorangehenden Seiten nicht gelesen, könnte man meinen, der Autor sei verdientes Ehrenmitglied einer konservativen Organisation zur Rettung von Moral und Familie. Aber weit gefehlt, der 1971 geborene Sven Hillenkamp verbrachte seine Kindheit zwar in Bonn, zog dann aber irgendwann in die große Welt, um Politik, Soziologie, Geschichte, Philosophie und Islamwissenschaft zu studieren. Und nun lebt er als freier Autor in Berlin und Stockholm. Ein solcher Weg schützt zwar noch nicht vor dem Fall in den Moralintopf, ist aber keine schlechte Grundlage, relativ unbeschadet auf das menschliche Treiben zu sehen. Kurz: Wenn wir am Schluss des Buches erfahren, dass es die total Festgelegten und die total Beweglichen am schwersten haben, wurden wir schon zuvor dazu ermuntert, nicht jede Wahlmöglichkeit zu ergreifen.

Bis dass der Tod euch scheidet, ist also nicht die Botschaft, die Sven Hillenkamp vermitteln will. Sein Anliegen ist es, uns vor der Welt der unendlichen Möglichkeiten zu warnen, indem er ebenso klug wie unterhaltsam aufzeigt, wie Freiheit mit Beliebigkeit und Gleichgültigkeit zusammenhängt. Und obwohl sein Demonstrationsobjekt "Liebe" heißt, gelten die meisten Betrachtungen auch für andere Bereiche. Damit ist Sven Hillenkamps Buch nicht zuletzt eine Absage an den Glauben, dass jeder der Schmied seines Glücks ist, womit auch ein großer Schatten auf die Regale der Ratgeberliteratur fällt. Denn so wie die Suche nach dem idealen Partner am Glück vorbeiführt, bringt auch dauernde Arbeit am eigenen Selbst nicht die erhoffte Befriedigung.

Sven Hillenkamp ist kein Paartherapeut und will seine Leser auch nicht mit Fallbeispielen gelungener Interventionen ins Gesprächszimmer locken. Er bekennt sich gleich in seiner Vorrede dazu, sich der Übertreibung verschrieben zu haben. Und wie er die begründet und rechtfertigt, gibt dem Leser einen Vorgeschmack, was ihn sprachlich und formal erwartet. Obwohl der Inhalt mit Smalltalk so viel zu tun hat wie Norddeutschland mit den Alpen, sind Hillenkamps soziologisch-philosophischen Betrachtungen nie langweilig. Und gerade weil der Autor mit Geschichten aus dem alltäglichen Leben operiert, erkennt der Leser seinen eigenen Nöte und Irrwege.

Die Grundthese ist ziemlich einfach: Wenn ich immer nach einer weiteren Option suche, kann ich nie ankommen. Hält sich die Psyche im Land der unbegrenzten Möglichkeiten auf, ist sie dauernd unter Strom und mit der Frage beschäftigt, ob hinter der nächsten Ecke vielleicht doch etwas noch Besseres wartet. Aber Liebe ohne Verbindlichkeit gibt es so wenig wie das Leben ohne Tod. Will man sich dieser schmerzlichen Erfahrung nicht stellen, bleibt nichts anderes als dauernde Betriebsamkeit. All dies formuliert Sven Hillenkamp natürlich sehr viel anschaulicher, einleuchtender und ausführlicher. Und manchmal lässt er sich von seiner Fabulierkunst so mitreißen, dass ich mir gewünscht hätte, er würde seine wichtigsten Gedanken nochmals zusammenfassen. Auch weil er damit Leser noch besser erreichen könnte, deren intensive Erfahrung mit Ratgeberliteratur formale Erwartungen wecken, die in diesem Buch kaum erfüllt werden.

Ob Sven Hillenkamp mit diesem Buch das Echo auslösen kann, das für Veränderungen notwendig ist, bleibt vorderhand offen. Sollte dem zu meinem Bedauern nicht so sein, kann es unter anderem daran liegen, dass der Autor allzu sehr auf Veränderung durch Einsicht baut. Gerade die Geschichte zeigt, dass Appelle an die Vernunft wenig fruchten, solange das Ich meint, es sei Herr im eigenen Haus. Ich hoffe einfach, dass es dem Leser gelingt, all das herauzufiltrieren, was bei Sven Hillenkamps bestechenden Analysen jeweils emotional mitschwingt. Denn anders wird es kaum gelingen, von einem Denkmodell Abschied zu nehmen, das wir in den letzten Jahren so stark verinnerlichten, dass wir es für die Wahrheit halten.

Mein Fazit: Ein wichtiges, kluges und unterhaltsames Buch über die Grenzen der Freiheit und das Hoheitsgebiet der Liebe. Wichtig nicht zuletzt deswegen, weil mit der populärwissenschaftlichen Glücksratgeberliteratur Denkmodelle verfestigt werden, die wir unbedingt auflösen müssen, wenn wir wirklich glücklicher werden wollen.
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Messerscharf! 25. Oktober 2009
Von Christian
Format:Gebundene Ausgabe
Eine absolut messerscharfe Analyse unserer Beziehungskultur! Als psychologisch gebildeter Leser hatte man schon immer so ein Bauchgefühl, dass etwas mit unseren Beziehungen "nicht stimmt" - Herr Hillenkamp bringt genau dieses in erschreckend klare Worte! Das Gute daran ist, dass das Buch einen an vielen Stellen entlarvt andererseits auch entlastet, die stetigen subtilen Selbstabwertungen mal still stehen zu lassen und aus dem quälenden "Google-Suchmodus" auszusteigen. Absolut lesenswert, aber Vorsicht, das Buch verändert nachhaltig die Sichtweise und die Wahrheit muss man aushalten können. Für alle Großstadtsingles, evtl. auch schon über 30, ein Muss!
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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Winfried Stanzick HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Es ist in den letzten Jahren wieder "in" zu heiraten. Die Paare, die über eine lange Zeit ohne Eheschließung zusammenleben, geraten langsam aber sicher in die Minderheit. Als Pfarrer im Ruhestand, der ab und zu einmal eine Vertretung übernimmt, kann ich auch bestätigen, dass es immer mehr Paare gibt, die ihre Ehe in der Kirche mit einem religiösen Segen besiegeln. Alle wählen dabei die traditionelle Trauformel "bis dass der Tod euch scheidet..."

Dennoch: jede zweite Ehe wird eher früher als später wieder geschieden. Das hat mannigfaltige Ursachen, die gravierendste ist die, dass die jungen Eheleute ihre Beziehung überfrachten mit Erwartungen und Bedürfnissen, die kein Mensch einlösen und keine Ehe befriedigen kann.

Der bekannte Paartherapeut Arnold Retzer hat unlängst ein Buch mit dem Titel: "Lob der Vernunftehe. Streitschrift für mehr Realismus in der Liebe" veröffentlicht, wobei Titel und Untertitel, übrigens auch die äußere Gestaltung des Buches, stark an das vor zwei Jahren veröffentlichte und stark und umstritten diskutierte Buch von Bernhard Bueb: "Lob der Disziplin" erinnern.

Das vorliegende Buch des freien Autors Sven Hillenkamp geht in eine ähnliche Richtung. Weniger wissenschaftlich geschrieben, weniger an der Beratungspraxis orientiert als an ausführlichen gesellschaftlichen und soziologischen Beobachtungen geht der Autor einer Entwicklung nach und vertieft sein Nachdenken darüber, die die herkömmliche Liebe, jene Grundlage und jenes Bindemittel aller Beziehungen und erst recht der Ehen total verändert hat.

Die Menschen haben heute fast unbegrenzte Möglichkeiten. Selbst ein Mensch, der nicht gerade im Wohlstand schwelgt, kann sich freier bewegen und selbständiger über sein Leben und seine Bedürfnisse bestimmen als jeder Angehörige aller anderen Generationen davor.
Ob es die Liebe ist, der Sex, die Frage, wo ich wohnen möchte und wie und mit wem ich leben möchte, die Frage, wie ich meine Berufskarriere gestalte und ob ich eine Therapie mache oder nicht - die Beispiele für die heutigen fast unbegrenzten Möglichkeiten des Einzelnen sind Legion.

Doch der Einzelne ist damit überfordert und deshalb überfrachtet er auch seine Beziehungen und seine Liebe. Dabei weiß er immer, dass er zu jeder beliebigen Zeit immer unter seinen Möglichkeiten bleibt. Wer theoretisch alles können kann, muss zwangsläufig scheitern und an Scham über die nicht genutzten Möglichkeiten in den Boden versinken.

Ist das für das einzelnen Individuum schon ein eigentlich nicht zu bezahlender Preis für eine zunächst so verlockende Freiheit, ist es für die Liebe der Tod. Unbegrenzte Freiheit und Liebe zu einem andern Menschen vertragen sich nicht miteinander. Und so erscheint ein Glücksratgeber nach dem anderen, die Kurse bei den entsprechenden Therapeuten, darunter auch viele Scharlatane, laufen über, das Geschäft mit dem Glück blüht, aber die Menschen werden immer unglücklicher. Die Depressionen nehmen zu und mitten im Reichtum ihrer Möglichkeiten verhungern sie an Seele, und wenn man sich die Magersüchtigen anschaut, auch am Leib.

Das Buch von Sven Hillenkamp ist so etwas wie ein Weckruf zur Vernunft zurückzukehren und damit auch zu so etwas wie der Idee einer Vernunftehe, wie das auch Arnold Retzer in seinem eingangs erwähnten Buch getan hat. Eine solche Ehe ist etwas total anderes als eine reine Versorgungseinrichtung. Liebe und Emotionen, gegenseitige Fürsorge und Unterstützung, Sexualität und Lust haben darin ihren wichtigen Platz, aber der andere darf darin ein normaler Mensch sein mit all seinen Schwächen und Stärken.

Die Freiheit darf sich nicht in eine Tyrannei verwandeln. Ein wichtiges Buch über die notwendige Neujustierung von Liebe und Freiheit.
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füchterlich (und) großartig
... was ein ganz und gar fürchterliches, also tolles, buch ist, aber knapp über unlesbar, weil auf rund 300 seiten immer und immer wieder die plattwalzung einer im grunde... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Frank Lachmann veröffentlicht
interessante, aktuelle Provokation ohne Lösung dafür mit...
Sven Hillenkamps These ist, dass durch die neue unbegrenzte Freiheit, die - wie er sie nennt - moderne Menschen haben, sie der Möglichkeit zur Liebe eines Menschen beraubt... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Living and Thinking Social veröffentlicht
Lesen
Einige mögen ja, wie ich unten gelesen habe, den Schreibstil in dem Buch nicht. Es "wiederholt" sich angeblich die ganze Zeit die gleiche Aussage. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Maria veröffentlicht
Mit Dank an den Autor
Für mich eines der besten Bücher überhaupt. Es schenkt große Entlastung vor allem dort, wo der Mensch bisher immer an vermeintlich exklusiver... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von andrea veröffentlicht
der Autor hat leider nichts verstanden
Ich hatte Gelegenheit den Autor bei einer Buchvorstellung mit Lesung zu hören und zu sehen. Seine Thesen über Liebe und Freiheit zeigen, dass er, aus meinem Blickwinkel,... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Jürgen Kellermann veröffentlicht
Geschwaller
Ich habe das Buch empfohlen bekommen und die Rezensionen lasen sich auch nicht schlecht. Ich muss dann allerdings sagen, dass ich das Buch so inhaltsleer und unzusammenhängend... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Tabitha Winshaw veröffentlicht
eine Aussage auf 300 Seiten
Die Aussage des Buches, dass Freiheit auch überfordern kann, fand ich einen guten Aspekt; mir jedoch war die Buchform dafür schlecht gewählt. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Alexandra veröffentlicht
Großartige Analyse eines "Sehers"
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Veröffentlicht am 29. März 2010 von Stephen Dedalus
Die Liebe im 21. Jahrhundert: nicht leicht zu verstehen, aber...
"Das Ende der Liebe" ist kein leichtes Buch. Hillenkamp verpackt seine Ideen in philosophische Reden, er ist nicht leicht zugänglich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. März 2010 von Sabine Hunsicker Media-Mania.de
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Ich habe das Buch von einer Freundin empfohlen bekommen und es trifft den Nagel auf den Kopf. In unserer Gesellschaft setzt man Beziehungen sehr schnell auf's Spiel und strebt nach... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. März 2010 von Christina Hennig
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