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Das Ende des Glaubens: Religion, Terror und das Licht der Vernunft [Gebundene Ausgabe]

Sam Harris , Oliver Fehn
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 22,00 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

September 2007
Seit Krieg wieder heilig ist und betende Politiker zu Kreuzzügen aufrufen, wird allenorten von einem Wiedererstarken der Religion gesprochen. Sam Harris betrachtet den Zusammenhang zwischen Religion und Gewalt mit nüchternen Augen. Frei von der weit verbreiteten theistischen Betriebsblindheit untersucht er die Hintergründe des islamistischen Terrors.
Hier spricht einer aus, was andere kaum mehr zu denken wagen, endlich ein Autor, der zu unterscheiden weiss zwischen Religion und Spiritualität. Ein Weckruf in glaubensverdunkelter Zeit.

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Das Ende des Glaubens: Religion, Terror und das Licht der Vernunft + Brief an ein christliches Land: Eine Abrechnung mit dem religiösen Fundamentalismus + Der Herr ist kein Hirte: Wie Religion die Welt vergiftet
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 342 Seiten
  • Verlag: Edition Spuren; Auflage: 1., Aufl. (September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3905752069
  • ISBN-13: 978-3905752069
  • Originaltitel: The End of Faith - Religion, Terror and the Future of Reason
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 14,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 85.992 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

«Der junge Mann steigt in den Bus, kurz bevor dieser den Terminal verlässt. Er trägt einen Mantel. Unter diesem Mantel trägt er eine Bombe. Die Taschen seines Mantels sind gefüllt mit Nägeln, Kugellagern und Rattengift.
Der Bus ist voll besetzt und fährt Richtung Stadtmitte. Der junge Mann setzt sich neben ein Paar mittleren Alters. Er wird warten, bis der Bus die nächste Haltestelle erreicht. Das Paar neben ihm hat offensichtlich vor, sich einen neuen Kühlschrank zu kaufen. Die Frau hat sich bereits für ein Modell entschieden, ihr Mann jedoch befürchtet, es könne zu teuer sein. Er deutet auf ein anderes Gerät in der Broschüre, die geöffnet auf ihrem Schoß liegt. Dann kommt die nächste Haltestelle. Die Bustüren schwingen auf. Die Frau stellt fest, dass das von ihrem Mann gewählte Modell nicht in den Hohlraum unterhalb ihres Wandschranks passt. Neue Passagiere haben die letzten freien Plätze besetzt und sich im Gang zusammengeschart. Der Bus ist jetzt voll. Der junge Mann lächelt. Mit einem Knopfdruck vernichtet er sich, das Ehepaar neben ihm sowie zwanzig weitere Leute im Bus. Die Nägel, die Kugellager und das Rattengift sorgen für weitere Opfer auf der Straße und in den Autos ringsum. Es ist alles nach Plan gelaufen.
Die Eltern des jungen Mannes erfahren schon bald von seinem Schicksal. Obwohl sie betrübt darüber sind, einen Sohn verloren zu haben, verspüren sie auch gewaltigen Stolz über den gelungenen Coup. Sie wissen, dass ihr Sohn jetzt im Himmel ist und auch ihnen den Weg dorthin bereiten wird. Außerdem hat er seine Opfer für alle Zeit zur Hölle geschickt. Die Nachbarn sehen in dem Ereignis einen hervorragenden Grund zum Feiern, und sie erweisen den Eltern des jungen Mannes ihre Ehre, indem sie ihnen Geschenke in Form von Speisen und Geld bringen.
Soweit die Fakten. Dies ist alles, was wir mit Bestimmtheit über den jungen Mann wissen. Gibt es noch etwas, das wir auf der Grundlage seines Verhaltens über ihn folgern können? War er beliebt in der Schule? War er reich oder war er arm? War er von niedriger oder von hoher Intelligenz? Seine Taten liefern dazu keinerlei Aufschluss. Hatte er einen College-Abschluss? Lag eine vielversprechende Zukunft als Maschinenbau-Ingenieur vor ihm? Sein Verhalten beschert uns hinsichtlich solcher und Hunderte ähnlicher Fragen nur ein großes Schweigen. Warum ist es dann so leicht, auf so banale Weise leicht, so Ich-könnte-meinen-Kopf-darauf-verwetten-leicht, die Religion dieses jungen Mannes zu erraten?
Ein Glaube ist ein Hebel, der, hat man ihn einmal betätigt, nahezu alles andere im Leben eines Menschen auch in Bewegung versetzt. Sind Sie ein Wissenschaftler? Ein Liberaler? Ein Rassist? All das sind nur bestimmte Ausformungen von Glauben in Aktion. Ihre Glaubenssätze bestimmen Ihre Vorstellung von dieser Welt; sie diktieren Ihr Verhalten; sie legen fest, wie Sie auf andere Menschen emotional reagieren. Falls Sie dies bezweifeln, so denken Sie darüber nach, wie völlig anders Ihre Erfahrungen plötzlich wären, würden Sie einer der folgenden Behauptungen Glauben schenken:
1. Du hast nur noch zwei Wochen zu leben.
2. Du hast soeben hundert Millionen Dollar im Lotto gewonnen.
3. Außerirdische haben dir einen Empfänger in den Schädel gepflanzt und manipulieren deine Gedanken.
Dies sind nur Worte - bis man an sie glaubt. Schenkt man ihnen Glauben, werden sie Teil der Maschinerie unseres Geistes, bestimmen unsere Wünsche, Ängste und Erwartungen sowie unser daraus resultierendes Verhalten.
Mit einigen der am meisten hochgehaltenen Glaubensinhalte hinsichtlich dieser Welt scheint es jedoch ein Problem zu geben: Sie bringen uns auf unerbittliche Weise dazu, einander umzubringen. Ein Blick ins Geschichtsbuch oder auf die Seiten einer beliebigen Tageszeitung verrät, dass Vorstellungen, die eine bestimmte Menschengruppe von einer anderen trennen, nur um sie in Blutbädern wieder zusammenzuführen, ihre Wurzeln üblicherweise in der Religion haben. Sollte unsere Spezies sich jemals in einem Krieg selbst ausrotten, so vermutlich nicht, weil es in den Sternen stand, sondern weil es so in unseren Büchern stand; die Art und Weise, wie wir gegenwärtig mit Begriffen wie «Gott», «Paradies» und «Sünde» umgehen, ist es, die unsere Zukunft bestimmen wird. »

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dies ist das zur Zeit kompromissloseste Werk gegen die monotheistischen Religionen, besonders gegen den Islam (Horden aus dem 14. Jahrhundert mit Waffen des 21. Jahrhunderts (108); er ist die "gewaltbereiteste Religion", seine Länder haben "blutige Grenzen"(132)).

Harris bezeichnet den Glauben als Mutter des Hasses (27) und die Religion als Ursache für den Terror. Zu Recht fragt er: "Warum tauschen 19 gebildete Männer aus der Mittelschicht ihr Leben auf dieser Welt gegen das Vorrecht, Tausende unserer Mitmenschen töten zu dürfen?" Und warum werden diese Menschen in ihrer Gesellschaft hoch geehrt, ihre Familien reich beschenkt? Die Antwort: "Wie der Mensch glaubt, so handelt er." (42)

Damit ist Glaube keine Privatsache (41), Freiheit des Glaubens schlecht (Beispiele dazu auf S. 44), religiöse Mäßigung "der scheinbare Unwille, sich dem Gesetz Gottes vollständig zu unterwerfen" (17). Betonung auf "scheinbar".
Die irrationalen Glaubensinhalte der kritisierten Religionen werden als "geistiger Unrat der Antike" bezeichnet, mit denen wir uns auch noch brüsten. (45)
Derselbe Glaube, der sich der Vernunft nicht beugt ist aber empfänglich für hilfreiche Beweise (falls es sie jemals gibt). Damit sei bewiesen, dass Glaube "nicht mehr ist als die Bereitschaft, auf den Beweis zu warten."
Sind auch religiöse Menschen nicht verrückt, ihre Glaubensinhalte sind es auf jeden Fall. Denn die alten Religionen haben nicht viel mehr "als ein paar Zeugnisse uralter Ignoranz und Geisteskrankheit kanonisiert, um sie an kommende Generationen weiterzureichen, als handle es sich um altes Urwissen. ...
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153 von 175 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Antiserum gegen die Dummheit 29. September 2007
Von Fleetwood
Das ist die Antwort, die die Eiferer verdient haben. In einer Welt, wo sogenannte Kreationisten allen Ernstes fordern, im Biologieunterricht an Schulen die biblische Schöpfungsgeschichte (!) zu lehren, kann die Reaktion der Vernunft nicht hart genug ausfallen. In einer Welt, wo Grünen-Politiker islamische Feiertage in Deutschland und einen türkischen Text der Nationalhymne vorschlagen, bedarf es eines starken Antiserums. Das versprüht Sam Harris auf jeder Seite dieses faszinierenden Buches.

Ob Christentum, Islam oder Judentum, Harris analysiert und entlarvt sie alle. Er verdeutlicht, dass ein Schwinden der Toleranz gegenüber anachronistischen religiösen Bräuchen ein unschätzbarer Beitrag zum Weltfrieden wäre. Das Interessante dabei ist, dass er im Gegensatz zu Richard Dawkins dem Menschen spirituelle Praktiken durchaus zugesteht. Über den Buddhismus etwa spricht er sich lobend aus, er sieht darin die fortgeschrittenste der großen Religionen, während er völlig richtig erkennt, dass die Anhänger von Jesus und Mohammed über Jahrhunderte hinweg keine nennenswerte geistige Entwicklung verzeichnen konnten.

Manche Abschnitte des Buches sind philosophisch höchst anspruchsvoll, andere verdeutlichen das Gesagte im Plauderton, mit Humor, und keineswegs eifernd, wie es den "neuen Atheisten" gelegentlich vorgeworfen wird. Dem Schweizer Verlag Edition Spuren ist mit diesem Werk ein Volltreffer gelungen. Das Sachbuch liest sich spannend wie ein Krimi, und alle, die den Aberglauben, mit dem sie aufgezogen wurden, hinter sich gelassen haben, um ihn durch Verstand zu ersetzen, werden es lieben.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sam Harris hat ein sehr bemerkenswertes Buch über die Probleme geschrieben, die Religion über die Menschheit gebracht hat: dabei geht er weit über die Kritik hinaus und zeigt auf, welche Alternativen für den Rationalisten bestehen, um die immer wieder vorgebrachten 'Vorteile' bzw. 'Gründe' für Religion weitaus positiver zu realisieren.
Er beginnt mit den augenscheinlichsten Fehlern und Gefahren der Religion: dem widersinnigen Bestehen auf völlig unfundierten (und unfundierbaren!) Aussagen; der inhärenten Feindseligkeit gegenüber allen, die an diesen Aussagen zweifeln; bis hin zu den unzähligen Schrecken von Krieg, Verfolgung und allgemeinem Elend, die aus der Religion direkt entstanden. Und er benennt kompromisslos die Unsinnigkeit in der Unterscheidung zwischen radikalen und gemäßigten Religionsanhängern. Dabei streicht er den Islam als das aktuell drängenste Problem heraus, stellt jedoch klar, dass aus prinzipieller Sicht andere Religionen, insbesondere Christentum und Judentum, hier in keinster Weise weniger problematisch sind.
Nachdem die offensichtlichen Gefahren benannt wurden, wendet sich Harris den angeblich positiven Seiten der Religiosität zu. Er zeigt auf, dass sowohl Ethik, als auch Spiritualität, die immer wieder von Religionsanhänger als jenseit rationaler Einsicht stehend erklärt werden, und in die Einsicht zu erlangen deshalb nur Religion gewähren kann, sehr wohl einen rein rationalen Ansatz erlauben.
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Die neuesten Kundenrezensionen
2.0 von 5 Sternen Welches Licht der Vernunft denn?
Der Autor Sam Harris mit einem Abschluß in Philosophie und einer Promotion in Neurowissenschaft schrieb sein Buch in erster Linie für US-Amerikaner, die auch darauf... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Benedictu veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Atheisten .Sieg der Vernunft.
Das Buch sollte Schulliteratur werden.Für den Ethikunterricht bestens geeignet.
Sam Harris lesen und aufwachen.... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Detlef-Gerd Judka veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Ein Unaufgeklärter in der Pose des Aufklärers
Das vorliegende Pamphlet ist eine Polemik gegen den "Glauben" in den drei abrahamitischen Religionen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Juli 2011 von Knöppler, Andreas
5.0 von 5 Sternen Das Ende des Glaubens
Richard Dawkins, Karl Heinz Deschner, Michael Onfray und andere haben mir sehr geholfen, mich meiner Kindsheitsprägung (von strenggläubigen Eltern bibelfest erzogen)... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Januar 2011 von Walter Autschbach
5.0 von 5 Sternen Ein wichtiges Buch
Ein wichtiges Buch, das die vorherrschende Political Correctness rational hinterfragt.
Ich finde es wichtig, ab und zu zu überprüfen, ob die ethischen Regeln, die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Juni 2010 von O.R.
4.0 von 5 Sternen Gegen Religion und Terror
»Ich hasse Fanatiker. Tod allen Fanatikern!« Diesem Motto scheint das Buch von Sam Harris zu folgen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. April 2008 von Lilith 665
4.0 von 5 Sternen KRITISCH LESEN !!!!
zu diesem buch habe ich ein sehr gespaltenes verhältnis während des lesens entwickelt, ich schwankte ständig zwischen zustimmung und ablehnung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Januar 2008 von Stephan Urban
3.0 von 5 Sternen Überzeugende Religionskritik, aber erschreckend naive...
"It is time we recognized that all reasonable men and women have a common enemy. It is an enemy so near to us, and so deceptive, that we keep its counsel even as it threatens to... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Oktober 2007 von Michael Dienstbier
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