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Das Ende des Bengalischen Tigers: Ein Roman in elf Geschichten Gebundene Ausgabe – 14. Februar 2011

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Yōko Ogawa, 1962 in Okayama geboren, lebt mit ihrer Familie in der Präfektur Hyogo. Sie ist Autorin von zahlreichen Romanen und gilt als eine der wichtigsten japanischen Autorinnen ihrer Generation. Für ihr Werk wurde sie mit vielen Literaturpreisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem begehrten Yomiuri-Preis. Bei Liebeskind erschienen u.a. die Romane 'Hotel Iris' und 'Das Museum der Stille' sowie die Erzählungsbände 'Der zerbrochene Schmetterling' und 'Schwimmbad im Regen'.


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Format: Gebundene Ausgabe
An einem wunderschönen, friedlichen Sonntag betritt eine Frau eine Konditorei. Sie möchte zwei Erdbeertörtchen kaufen. Für ihren Sohn. Wie jedes Jahr. Auch wenn er schon vor langer Zeit, eingesperrt in einem alten Kühlschrank, auf einer Müllhalde gestorben ist. Doch die Konditorin kommt sie nicht bedienen. Sie steht weinend im Hinterzimmer am Telefon.

Ruhig, beschaulich und doch zugleich etwas skurril beginnt das erste Kapitel von Yôko Ogawas neuestem Roman. Eigentlich ist der Roman gar nicht so neu, sondern in Japan schon 1998 erschienen. Und eigentlich handelt es sich bei diesem "Roman" auch eher um eine Sammlung von 11 Erzählungen, die alle vom Thema Tod, Sterben und sogar Morden handeln.

Trotzdem sind die Erzählungen so eng miteinander verknüpft, dass man hier ohne weiteres von einem Roman sprechen kann. Zwar sind die Erzählungen alle sehr verschieden, sowohl vom Handlungsaufbau, von den Protagonisten als auch von der Stimmung her. Aber trotzdem werden sie wie durch eine unsichtbare Kraft zusammengehalten, bilden ein Netz: Mal taucht die Figur aus der einen Geschichte in der anderen wieder auf. Mal sind es auch einfach ein paar Tomaten, die in einer Erzählung auf die Straße gefallen sind und in der nächsten vom Protagonisten verspeist werden.

Diese Verknüpfungen zu entdecken macht den eigentlichen Reiz des Romans aus. In manchen Geschichten gibt es nämlich Situationen, die unverständlich sind. Eine Erklärung dafür findet man in anderen Erzählungen. Zum Beispiel klärt sich später auf, warum die Frau in der Konditorei nicht von der Konditorin bedient wird, die im Nebenraum weinend am Telefon steht. Oder warum in einem alten Postamt ein Haufen Kiwis lagert.
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Format: Gebundene Ausgabe
Elf miteinander verwobene Geschichten über den Tod, Trauer und schmerzvolle Liebe finden sich in dem Band "Das Ende des Bengalischen Tigers."

"Meine Erinnerungen sind ausschließlich Geschichten des Todes", sagte eine der Figuren in "Das Ende des Bengalischen Tigers", von Yoko Ogawa. Und der Tod ist in jeder der elf Geschichten spürbar. Sei es in einer Ausstellung über Folterwerkzeuge oder wenn eine Mohrrübe einer menschlichen Hand ähnelt, ein Bengalischer Tiger seine letzten Atemzüge in den Armen seines Pflegers macht oder die auf einer Straße verstreuten Tomaten. "Er wurde zerquetscht. Wie pürierte Tomaten."
Die Geschichten beginnen harmlos, driften manchmal ab ins Groteske oder Surreale und steigern sich ins Unfassbare. Wie bei Haruki Murakami sind es oft Alltagsgeschichten, in denen die Protagonisten in ungewöhnliche Situationen geworfen werden. In der Geschichte '"Anprobe für ein Herz", stellt ein Mann Taschen jeglicher Art her. Eines Tages betritt eine Frau seinen Laden, die eine besondere Tasche benötigt. Sie trägt nämlich ihr Herz nicht im Körper sondern Außen. Der Mann verliebt sich, nicht in die Frau, aber in das verwundbare Herz und stellt eine besonders schöne und schützende Tasche her. Doch die Frau will die Tasche nicht mehr, da sie sich das Herz wieder in den Körper hineinoperieren lassen will. Der Mann möchte das Herz aber wenigstens einmal in seiner ihm zugedachten Tasche sehen und besucht die Frau im Krankenhaus mit einem Messer in der Hand. "Eine grausame, aber schöne Vorstellung."
Die Geschichten von Ogawa werden meist nicht chronologisch erzählt, immer wieder gibt es Einschübe aus der Vergangenheit, oder Sprünge in den Handlungen.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Yoko Ogawas »Das Ende des Bengalischen Tigers« ist ein Roman aus elf Kurzgeschichten. Jede dieser Geschichten steht zwar von der Handlung her für sich, aber doch sind überall kleine Parallelen eingebaut, die man entdecken kann. Was in der einen Geschichte unbedeutend erscheint und nur am Rand erwähnt wird, erlangt für die nächste zentrale Bedeutung und Symbolik. So entsteht ein zauberhaft-düsterer Flickenteppich, in dem der Leser in erster Linie auf Aspekte des Todes stößt, aber auch Verlust, Einsamkeit, Liebe; häufig gehen diese Themen ineinander über.

Ogawas Sprache war schon immer schnörkellos und knapp, dabei unterschwellig grausam und morbid. Das wird in »Das Ende des Bengalischen Tigers« konsequent weitergeführt. Der in Japan erstmals 1998 erschienene Roman lebt von seinen alltäglichen Details und Beschreibungen, in die sich stets etwas unerwartetes, teils sogar (zuerst) absurd anmutendes Beunruhigendes einschleicht. Der Tod wird hier mal beinahe zärtlich thematisiert, dann wieder fast makaber mit einer angedeuteten Prise schwarzen Humors.

Jede der Geschichten für sich ist schon wunderbar. Hat man die erste beendet, denkt man, nun könne es nur noch bergab gehen - aber die zweite ist dann sogar noch besser. Und so geht es weiter, was natürlich auch daran liegt, dass es immer mehr verwobene Details und Parallelen zu entdecken gibt.

Fazit: Ich bin ein großer Freund der Werke Ogawas, aber »Das Ende des Bengalischen Tigers« ist meines Erachtens das bisher stärkste auf Deutsch vorliegende Werk der Autorin.
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