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Das Ende der Armut: Ein ökonomisches Programm für eine gerechtere Welt
 
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Das Ende der Armut: Ein ökonomisches Programm für eine gerechtere Welt (Gebundene Ausgabe)

von Jeffrey D. Sachs (Übersetzer), Thorsten Schmidt (Übersetzer), Udo Rennert (Übersetzer)
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
  • Verlag: Siedler Verlag; Auflage: 2 (22. August 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3886808300
  • ISBN-13: 978-3886808304
  • Größe und/oder Gewicht: 23,4 x 14,6 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 175.812 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Fachlich ebenso schlüssig wie überzeugend legt Jeffrey D. Sachs in seiner profunden und mit einer Fülle makroökonomischer Daten unterfütterten Analyse dar, dass wir die Armut in der Welt weder aus moralischen Gründen hinnehmen dürfen, noch aus Gründen ökonomischer Ohnmacht müssen. Und auch aus purem Eigeninteresse sollten wir uns mit ihr nicht abfinden, weil sie mittel- bis langfristig unsere eigene wirtschaftliche Entwicklung untergräbt..

Detailliert beschreibt der Autor die mannigfachen, sich häufig wechselseitig verstärkenden Ursachen für den Fortbestand extremer Armut inmitten größten Wohlstands. Und er lässt es nicht bei der Zustandsanalyse bewenden, sondern zeigt auf, welche konkreten, praktischen Maßnahmen nötig und tatsächlich auch möglich sind, um diese Armut zu überraschend geringen Kosten nachhaltig zu überwinden. Auch der entwicklungsökonomischen Methodik eröffnet Sachs interessante Perspektiven. Seine "klinische Ökonomie" will der Komplexität wirtschaftlicher Systeme durch eine sorgfältige Differentialdiagnostik ähnlich wie in der Medizin Rechnung tragen. Hierfür hat Sachs eine siebenstufige Checkliste ausgearbeitet, die er jedem "klinischen Ökonomen" für die "ärztliche Voruntersuchung" eines verarmten Landes an die Hand geben möchte, weil nur auf der Grundlage einer sorgfältigen Diagnose ein für den konkreten Einzelfall angemessener Behandlungsplan erstellt werden kann.

Gewiss: Entwicklungspolitik kostet Geld. Doch zeigt sich Sachs überzeugt, bereits mit der Anhebung des von den Geberländern von ihrem Bruttoinlandsprodukt bereitgestellten Anteils von derzeit 0,14 auf 0,7 Prozent bestünde "die realistische Chance, extreme Armut bis zum Jahr 2025 zu beseitigen". -- Lesenswert! -- Andreas Vierecke



Pressestimmen

"Jeffrey Sachs ist der einflussreichste Volkswirt auf dem Planeten." (ZEIT)

"Das Buch und sein Autor sind gleichermaßen brillant, leidenschaftlich, optimistisch und ungeduldig." (The Economist)

"Jeffrey Sachs widerlegt das Vorurteil, nach dem Ökonomen hartherzig sind." (FAZ)

"Während der letzten zwei Jahrzehnte war Jeffrey Sachs der bedeutendste Wirtschaftsreformer der Welt." (Washington Post)

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20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Die extreme Armut ist abschaffbar! Just do it, 11. Januar 2006
*****
Jeffrey Sachs ist einer der bemerkenswertesten Wirtschaftswissenschaftler unserer Zeit.
Schon als 30-jähriger Ökonom hatte er die Gelegenheit seine Theorien in die Praxis umzusetzen, als er 1985 nach Bolivien ging um die dortige Hyperinflation zu beenden. 1989 entwickelte er in polen einen Plan zur Errichtung einer Marktwirtschaft, der ebenfalls umgesetzt wurde. Ein paar Jahre später arbeitete Sachs bei der Umwandlung der russischen Volkswirtschaft mit. Diese Umwandlung ging total daneben, Rußland wurde geradezu verwüstet. Bis heute hat das Jeffrey Sachs viel Kritik gebracht. Sachs selber sieht seine Rolle natürlich anders: man hätte nicht auf ihn gehört, der Westen habe Rußland absichtlich im stich gelassen.

1995 schließlich wendet sich Jeffrey Sachs einem völlig neuen Thema zu: den Problemen den extrem armen Staaten, von denen die meisten in Afrika liegen. Sachs glaubte, schon alles gesehen zu haben was Unterentwicklung betrifft. Das Ausmaß der Armut in Afrika schockierte ihn aber. Sachs bemerkte auch, dass er eigentlich gar nichts wußte. Im Grunde hatte Sachs nur ein paar Klischees im Kopf, zB: „jedes Jahr fliessen Milliarden und Aber-milliarden in die Entwicklungshilfe, und trotzdem wird immer alles schlimmer!“ Sachs machte sich die mühe und rechnete das ganze nach und fand heraus, dass die größe der Entwicklungshilfe völlig überschätzt wird.
Die USA etwa geben 30x mehr für Rüstung aus als für Entwicklungshilfe. Und die Hilfsgelder werden zu einem Großteil für teure westliche Experten und Prestigeprojekte ausgegeben. Beim einzelnen armen kommen nur ein paar Cent an! Sachs nennt auch einen Preis: pro extrem armen Menschen muss man ca. 70 Dollar im Jahr ausgeben, für Landwirtschaft (Bewässerung, Dünger) Bildung (einfache Volksschulen) und Gesundheit (zB AIDS und Malariaprogramme. Dafür müssten die reichen Staaten ca. 0,7% ihres Volkseinkommens spenden!

Schockierend auch das Ausmaß von AIDS! Jedes Jahr sterben 2-3 Millionen Menschen in Afrika daran, Tendenz stark steigend! Übrigens sterben auch Millionen an Tuberkulose und vor allem an Malaria. Und auf jeden Malaria-Toten kommen –zig Malaria-Schwerkranke, die tage- und wochenlang arbeitsunfähig sind. Und hier kommt wieder der Ökonom ins Spiel: Sachs beweist, dass die Krankheiten nicht nur menschliches Leid verursachen, sondern auch die wirtschaftliche Entwicklung erschweren oder sogar verunmöglichen! Afrika kann sich nur entwickeln, wenn mehr Geld in Gesundheit und Bildung gesteckt wird! Und die Gelder müssen als Spenden fließen, nicht als Kredite!
Eine Verbesserung im Gesundheits- und Bildungswesen würde übrigens das Bevölkerungswachstum nicht vergrößern. Sachs beweist, dass überall dort auf der Welt, wo sich Wohlstand, Bildung, Ernährung und Gesundheit verbessert haben, die Anzahl der Kinder, die pro Frau geboren werden, drastisch zurückgeht! In Europa war es so, in Südkorea, in Indien, sogar im Iran! In einer Gesellschaft, in der die Menschen davon ausgehen können, dass ihre Kinder auch überleben werden, muss man weniger Kinder in die Welt setzen! Mädchen, die eine Schulbildung bekommen, sind selbstbewußter und lassen sich nicht so leicht in eine Frühehe zwingen. Selbstbewusste Frauen bestimmen selber wen und wann sie heiraten und wie viele Kinder sie bekommen!

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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Sehr lesenswert!, 26. Oktober 2006
Von Rolf Dobelli "getAbstract.de" (Luzern, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 10 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Vom Hunger ausgezehrte Gesichter, grausame Bürgerkriege und unerwünschte Migrantenströme: Wer hat angesichts extremer Armut in anderen Teilen der Welt nicht schon insgeheim seinem Schicksal für das Glück seines Geburtsorts gedankt? Doch bei allem Mitleid und aller Spendenbereitschaft geben wir die Vorstellung, dass die reichen Länder sich ihren Wohlstand hart erarbeitet und deshalb redlich verdient hätten, nur ungern auf. Gegen diese Selbstgefälligkeit schreibt Jeffrey Sachs an. Engagiert widerlegt der Ökonom die gängigen Vorurteile zum Thema Armut und skizziert einen genauen Plan, wie ihre extreme Form bis zum Jahr 2025 besiegt werden kann. Der Kern seiner Botschaft: Die armen Länder brauchen mehr Geld. Diese Erkenntnis ist nicht neu. Erstaunlich ist jedoch der fast blauäugige Optimismus des Autors: Die Entwicklungshilfe der USA ist mit 0,15 % des Bruttosozialprodukts lächerlich gering? Kein Problem, meint Sachs, die Superreichen könnten sicher einen Teil ihres Einkommens abzwacken. Man muss kein Pessimist sein, um zu orakeln, dass bloße Appelle wohl kaum funktionieren werden. Auf grundsätzliche Probleme dieser Art hat Sachs leider keine befriedigende Antwort. Dennoch legen wir das Buch allen ans Herz, die sich von der Zuversicht des Autors anstecken lassen wollen.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen die extreme armut ist abschaffbar! just do it!, 19. Januar 2006
Jeffrey Sachs ist einer der bemerkenswertesten Wirtschaftswissenschaftler unserer Zeit.
Schon als 30-jähriger Ökonom hatte er die Gelegenheit seine Theorien in die Praxis umzusetzen, als er 1985 nach Bolivien ging um die dortige Hyperinflation zu beenden. 1989 entwickelte er in polen einen Plan zur Errichtung einer Marktwirtschaft, der ebenfalls umgesetzt wurde. Ein paar Jahre später arbeitete Sachs bei der Umwandlung der russischen Volkswirtschaft mit. Diese Umwandlung ging total daneben, Rußland wurde geradezu verwüstet. Bis heute hat das Jeffrey Sachs viel Kritik gebracht. Sachs selber sieht seine Rolle natürlich anders: man hätte nicht auf ihn gehört, der Westen habe Rußland absichtlich im stich gelassen.

1995 schließlich wendet sich Jeffrey Sachs einem völlig neuen Thema zu: den Problemen den extrem armen Staaten, von denen die meisten in Afrika liegen. Sachs glaubte, schon alles gesehen zu haben was Unterentwicklung betrifft. Das Ausmaß der Armut in Afrika schockierte ihn aber. Sachs bemerkte auch, dass er eigentlich gar nichts wußte. Im Grunde hatte Sachs nur ein paar Klischees im Kopf, zB: „jedes Jahr fliessen Milliarden und Aber-milliarden in die Entwicklungshilfe, und trotzdem wird immer alles schlimmer!“ Sachs machte sich die mühe und rechnete das ganze nach und fand heraus, dass die größe der Entwicklungshilfe völlig überschätzt wird.
Die USA etwa geben 30x mehr für Rüstung aus als für Entwicklungshilfe. Und die Hilfsgelder werden zu einem Großteil für teure westliche Experten und Prestigeprojekte ausgegeben. Beim einzelnen armen kommen nur ein paar Cent an! Sachs nennt auch einen Preis: pro extrem armen Menschen muss man ca. 70 Dollar im Jahr ausgeben, für Landwirtschaft (Bewässerung, Dünger) Bildung (einfache Volksschulen) und Gesundheit (zB AIDS und Malariaprogramme). Dafür müssten die reichen Staaten ca. 0,7% ihres Volkseinkommens spenden!

Schockierend auch das Ausmaß von AIDS! Jedes Jahr sterben 2-3 Millionen Menschen in Afrika daran, Tendenz stark steigend! Übrigens sterben auch Millionen an Tuberkulose und vor allem an Malaria. Und auf jeden Malaria-Toten kommen –zig Malaria-Schwerkranke, die tage- und wochenlang arbeitsunfähig sind. Und hier kommt wieder der Ökonom ins Spiel: Sachs beweist, dass die Krankheiten nicht nur menschliches Leid verursachen, sondern auch die wirtschaftliche Entwicklung erschweren oder sogar verunmöglichen! Afrika kann sich nur entwickeln, wenn mehr Geld in Gesundheit und Bildung gesteckt wird! Und die Gelder müssen als Spenden fließen, nicht als Kredite!

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Sachs fordert 70-800 Milliarden Dollar Entwicklungshilfe, um die ärmste Milliarde Menschen mit einem Wachstumsprogramm aus der Armut zu holen.
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