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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen
Sachliche und interessante Darstellung authentischer Kriminalfälle !,
Rezension bezieht sich auf: Das Ekel von Rahnsdorf. Und andere Mordfälle aus der DDR (Taschenbuch)
Dies ist nun das zweite Buch, welches ich von Hans Girod gelesen habe (nach "Der Würger von Plauen"). Und ich freu mich jetzt schon auf "Der Kannibale".Zum Inhalt brauche ich mich nicht groß zu äußern, da dieses meine Mit-Rezensenten zum Teil sehr schön und sehr ausführlich beschrieben haben. 15 authentische Kriminalfälle aus rund 20 Jahren DDR-Geschichte - nicht immer spektakulär, aber immer interessant. Einer der aufsehenerregendsten Fälle in diesem Buch ist wohl der sogenannte "Kreuzworträtselfall" (im Buch "Ein Koffer voller Rätsel"), der auch von der beliebten DDR-Krimireihe "Polizeiruf 110" aufgegriffen wurde. Spannend erzählt Girod die Geschichten, zwischendurch geben eingestreute Hintergrundinformationen dem Leser ein besseres Verständnis für das Handeln der ermittelnden Beamten in die Hand. Rundum ein gelungener Einblick in die Ermittlungsarbeit der VP und MUK und somit auch in ein Stück DDR-Geschichte. Auch das kriminalistische Glossar am Ende des Buches (der Bücher muss man ehr sagen) helfen dem Leser bei unverständlichen Begriffen oder Abkürzungen auf die Sprünge. Einen Kritikpunkt habe ich allerdings, der aber mehr auf die Lektoren der Bücher Girod's abzielt. Es tauchen manchmal grobe Schnitzer auf, die ein gewissenhafter Lektor hätte beheben können. Z.B. Falsche Aktenzeichen (im Buch "Der Würger von Plauen" Kapitel "Haftgrund Irrtum - Der Fall Bernd Fröhlich" - in diesem Fall von 1982 werden Aktenzeichen von 1972 bzw. 1967 angegeben) oder Dreher in den Namen der Personen (im Buch "Das Ekel von Rahnsdorf" Kapitel "Verlorene Mütter" heißt der Freund der Täterin erst Konrad Bauerfeind, dann aber Konrad Bierfreund, oder im selben Buch der Fall "Das Ekel von Rahnsdorf" - erst heißt der Mann des Opfers Wolfgang Görschfeld und eine halbe Seite später Görschdorf). Trotz dieser kleinen Fehler ist das Buch insgesamt ausgesprochen empfehlenswert, weil es - im Gegensatz zu anderen Autoren auf dem Gebiet - gut recherchiert, sehr leserfreundlich und "fühlbar" authentisch geschrieben ist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Tod hinterm Eisernen Vorhang,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Ekel von Rahnsdorf und andere Mordfälle aus der DDR (Taschenbuch)
Das Buch ist unterhaltsam und spannend. Wer John Douglas gelesen hat findet in diesem Buch immer wieder die Zusammenhänge die auch von ihm geschieldert werden. Es ist erschreckend wenn man den nächsten Schritt des Mörders vorhersagen kann. Es ist interessant wie berechenbar so mancher Wiederholungstäter durch derartige Erkenntnisse wird. Alles in allem: Empfehlenswert
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