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Das Ekel von Rahnsdorf. Und andere Mordfälle aus der DDR
 
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Das Ekel von Rahnsdorf. Und andere Mordfälle aus der DDR [Taschenbuch]

Hans Girod
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • ISBN-10: 3359008723
  • ISBN-13: 978-3359008729
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 12,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 121.825 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Fünfzehn Mordfälle aus der DDR, über die meist der Mantel des Schweigens gedeckt wurde, wie bei der Tötung eines Neugeborenen, bei Serienmord oder bei Tätern aus dem Kreis von Berufssoldaten der Nationalen Volksarmee. Psychogramme der Täter und die oft mühevolle Ermittlungsarbeit der Kriminalisten stehen im Vordergrund der Darstellung. Hans Girod, Jg. 1937, emeritierter Kriminalistikprofessor, beschäftigte sich hauptsächlich mit Sexual- und Gewaltverbrechen, insbesondere Tötungsfällen, mit der Identifizierung unbekannter Toter und mit interdisziplinären Probleme der somatischen Rechtsmedizin und forensischen Psychiatrie.

Klappentext

Fünfzehn Mordfälle aus der DDR, über die meist der Mantel des Schweigens gedeckt wurde, wie bei der Tötung von Neugeborenen, bei Serienmord oder bei Tätern aus dem Kreis von Berufssoldaten der Nationalen Volksarmee. Psychogramme der Täter und die oft mühevolle Ermittlungsarbeit der Kriminalisten stehen im Vordergrund der Darstellung. Hans Girod, Jg. 1937, emeritierter Kriminalistikprofessor, beschäftigte sich hauptsächlich mit Sexual- und Gewaltverbrechen, insbesondere Tötungsfällen, mit der Identifizierung unbekannter Toter und mit interdisziplinären Probleme der somatischen Rechtsmedizin und der forensischen Psychatrie. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
toll geschrieben 29. April 2012
Von Leseschnecke TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Packend. Gut recherchiert. Feine ausgewogene Sprache.
Bisher war ich der Meinung, ich könne ein True-Crime-Buch nicht mit 5 Sternen bewerten. Einfach aus Prinzip. Weil ich denke, es ist keine "richtige" Literatur.
Aber nun revidiere ich das. Denn ich habe soeben das dritte Buch des Autors gelesen, und werde sicher noch ein weiteres bestellen.
Na, wenn das keine 5 Sterne verdient hat!
Obwohl "True-Crime", verpackt der Autor die "Geschichten" in genre-typischer Schreibe. Er lässt uns manchmal nur soviel wissen, wie die ermittelnden Beamten zu dem Zeitpunkt wussten. Auf diese Weise wird die Rätsel-Lust gepackt. War es der? Oder war es der?
Und ebenso, wie wirkliche Ermittler durch neue Spuren auf neue Ideen gebracht werden, folgen auch wir Leser den Erkenntnissen der Forensiker und Rechtsmediziner.
Manchmal werden die Taten aus Sicht des Täters beschrieben.
Manchmal sind es wahre Tragödien, ausgelöst durch Zufälle. Zur falschen Zeit am falschen Ort.
Ich denke, es ist nicht angemessen, im Angesicht wahrer Fälle, wahrer Morde, und wahrer Trauer der zurückbleibenden Familien, von hochklassiger Unterhaltung zu sprechen. Aber der Autor schafft es, auch mittels seiner sprachlichen Fähigkeiten und seines Wortreichtums, wirkliche, gute Kriminalunterhaltung abzuliefern.
Im Gegensatz dazu möchte ich ein negatives Beispiel erwähnen. Auf meinem Nachttisch liegt seit 18 Monaten ein Buch von John Douglas und Mark Olshaker, der Titel lautet "Die Seele des Mörders". Dieses Buch ist sprachlich so grottenschlecht, dass ich es nach jeweils zwei oder drei Seiten weglegen muss, weil es mich schüttelt. Da stellen sich mir die Zehennägel auf.
Herr Girod hingegen macht seinen Job als Autor auf eine sehr feine, mitfühlende, menschliche und handwerklich einwandfreie Weise, so dass ich ihn mit 5 Sternen bewerten möchte.
Ich füge hier eine meiner Besprechungen eines anderen Girod-Titels an, denn diese Besprechnung gilt eigentlich für alle drei Bücher, die ich bisher von ihm las:
"Dieser Mann schreibt unglaublich kompetent und sachlich, und dabei wirklich spannend, über authentische Mordfälle der DDR. Ganz nebenbei erzählt Herr Girod vom Alltag in der DDR, von kleinen Leuten, gescheiterten Existenzen, die durchs sozialistische Raster fielen, von packenden Ermittlungen, staatlicher Überwachung und sozialer Kontrolle - das alles macht er erfrischend wertfrei, so dass ich als Wessi beim Lesen wirklich viel über dieses untergegangene Land lernen kann.
Die Taten an sich werden ruhig beschrieben. Nie bauscht der Autor etwas auf, nichts ist reißerisch.
Das alles macht seine Bücher zu einer spannenden, auch zeitgeschichtlichen, Lektüre für Menschen, die sich für die Feinarbeit kriminalpolizeilicher Ermittlungen interessieren."
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Format:Taschenbuch
Dies ist nun das zweite Buch, welches ich von Hans Girod gelesen habe (nach "Der Würger von Plauen"). Und ich freu mich jetzt schon auf "Der Kannibale".

Zum Inhalt brauche ich mich nicht groß zu äußern, da dieses meine Mit-Rezensenten zum Teil sehr schön und sehr ausführlich beschrieben haben. 15 authentische Kriminalfälle aus rund 20 Jahren DDR-Geschichte - nicht immer spektakulär, aber immer interessant. Einer der aufsehenerregendsten Fälle in diesem Buch ist wohl der sogenannte "Kreuzworträtselfall" (im Buch "Ein Koffer voller Rätsel"), der auch von der beliebten DDR-Krimireihe "Polizeiruf 110" aufgegriffen wurde.

Spannend erzählt Girod die Geschichten, zwischendurch geben eingestreute Hintergrundinformationen dem Leser ein besseres Verständnis für das Handeln der ermittelnden Beamten in die Hand. Rundum ein gelungener Einblick in die Ermittlungsarbeit der VP und MUK und somit auch in ein Stück DDR-Geschichte. Auch das kriminalistische Glossar am Ende des Buches (der Bücher muss man ehr sagen) helfen dem Leser bei unverständlichen Begriffen oder Abkürzungen auf die Sprünge.

Einen Kritikpunkt habe ich allerdings, der aber mehr auf die Lektoren der Bücher Girod's abzielt. Es tauchen manchmal grobe Schnitzer auf, die ein gewissenhafter Lektor hätte beheben können. Z.B. Falsche Aktenzeichen (im Buch "Der Würger von Plauen" Kapitel "Haftgrund Irrtum - Der Fall Bernd Fröhlich" - in diesem Fall von 1982 werden Aktenzeichen von 1972 bzw. 1967 angegeben) oder Dreher in den Namen der Personen (im Buch "Das Ekel von Rahnsdorf" Kapitel "Verlorene Mütter" heißt der Freund der Täterin erst Konrad Bauerfeind, dann aber Konrad Bierfreund, oder im selben Buch der Fall "Das Ekel von Rahnsdorf" - erst heißt der Mann des Opfers Wolfgang Görschfeld und eine halbe Seite später Görschdorf).

Trotz dieser kleinen Fehler ist das Buch insgesamt ausgesprochen empfehlenswert, weil es - im Gegensatz zu anderen Autoren auf dem Gebiet - gut recherchiert, sehr leserfreundlich und "fühlbar" authentisch geschrieben ist.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Tod hinterm Eisernen Vorhang 28. Oktober 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Das Buch ist unterhaltsam und spannend. Wer John Douglas gelesen hat findet in diesem Buch immer wieder die Zusammenhänge die auch von ihm geschieldert werden. Es ist erschreckend wenn man den nächsten Schritt des Mörders vorhersagen kann. Es ist interessant wie berechenbar so mancher Wiederholungstäter durch derartige Erkenntnisse wird. Alles in allem: Empfehlenswert
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