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Das Eigentliche ist unsichtbar: Der Kleine Prinz tiefenpsychologisch gedeutet (HERDER spektrum)
 
 
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Das Eigentliche ist unsichtbar: Der Kleine Prinz tiefenpsychologisch gedeutet (HERDER spektrum) [Taschenbuch]

Eugen Drewermann
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: Verlag Herder; Auflage: 2 (13. Februar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3451058901
  • ISBN-13: 978-3451058905
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 99.613 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Eugen Drewermann
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ist es der ewige Traum verlorener Kindheit, der Saint-Exupérys Kleinen Prinzen so faszinierend macht? Mit dem Bestsellerautor Eugen Drewermann auf einer Reise ins eigene Leben.

Klappentext

Ein großer Dichter in der Deutung eines großen Tiefenpsychologen. Wir kennen ihn alle, Antoine de Saint-Exupéry, der uns den "kleinen Prinzen" geschenkt hat. Ist es der ewige Traum verlorener Kindheit, der den "kleinen Prinzen" so trostreich und sympathisch macht? Gewiß, jedoch nicht nur. So folgen wir mit Spannung Drewermanns einfühlsam erzählter Deutung bis hin zur Aufschlüsselung des Bildes der geheimnisvollen Rose.

Eugen Drewermann

geb. 1940, Psychotherapeut und Theologe, ist wie kaum ein anderer vertraut mit den Träumen und Sehnsüchten heutiger Menschen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

44 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Drewermann nimmt dem Märchen den Zauber, 14. März 2001
Von Ein Kunde
Eugen Drewermann hat dem "kleinen Prinzen" fast den letzten Zauber genommen. Trotzdem war es für mich sehr spannend diese tiefenpsychologische Deutung zu lesen. Dieses Buch hat mir viele offene Fragen, was die Rolle der Rose und was Saint-Exupery selbst betrifft, beantworten können. Dass Drewermann der Rose den Charakter der Mutter zugesteht und einen Ödipuskomplex aufdeckt hat mich sehr erleichtert. Denn die Beziehung zwischen dem kleinen Prinzen und der Blume kann keine gesunde Beziehung sein. Meiner Meinung nach sollte man einen geliebten Menschen nicht so sehr einschränken und schon gar nicht so schlecht behandeln wie die Rose es mit dem kleinen Prinzen tut. Was ich jedoch bedauernswert finde, ist der Umstand, dass ich nach dieser Deutung von D. die "Lust" am "kleinen Prinzen" verlohren habe. Denn für mich war dieses Märchen immer ein Hoffnungsschimmer im Alltag, heute sehe ich was dahinter steckt und bin enttäuscht, denn der "Schimmer" hat an Glanz verlohren. Zu empfehlen ist Drewermanns Deutung aber trotzdem, man darf sich jedoch nicht entmutigen lassen.
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Der kleine Prinz - eine Bibel für Frustrierte?, 11. Mai 2007
Von 
M. Hoffmann (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Eigentliche ist unsichtbar: Der Kleine Prinz tiefenpsychologisch gedeutet (HERDER spektrum) (Taschenbuch)
Eugen Drewermann legt den kleinen Prinzen (und mit ihm natürlich den Autor Exupery) auf die Couch und analysiert ihn tiefenpsychologisch. Wie gewöhnlich bei solchen Fällen taucht alles Mögliche "Unerfreuliche", "Verdrängte" ans Tageslicht. Laut Drewermann leidet Exupery unter einem gewaltigen Ödipus-Komplex, sein gestörtes Verhältnis zur Mutter ist die Ursache aller Probleme.

Was bedeutet z.B. der Planet des kleinen Prinzen? Die Mutterbrust! In solch Freudscher Manier nimmt Drewermann die beiden auseinander. Das ist durchaus beeindruckend mit intellektuellen Schärfe ausgeführt.

Diese "Schärfe" droht leider immer wieder zu verschwimmen, wenn Drewermann in seine unerträglich überhöhte Sprache abgleitet wie "In diese Ewige und Unzerstörbare, das in den Augen der Geliebten aufscheint wie die Sterne des Himmels auf dem klaren Spiegel eines ruhigen Sees, gilt es hinabzutauchen bis zum tiefsten Grund."

Drewermann wird in seinen Büchern gerne "poetisch". Nur: Wenn ich gute!! Poesie lesen will, nehme ich Eichendorff zur Hand, in einem Sachbuch möchte ich von solch esoterischen Gesülze lieber verschont bleiben.

Biographen beschreiben Exuperys Kindheit als glücklich und idyllisch. Nichts da, Drewermann weiß es besser, Ängste habe der kleine Exupery ausgestanden und "überbehütet" sei er gewesen. Freilich hat Drewermann dies überhaupt nicht recherchiert, dafür hatte er wohl keine Zeit.

Das Verhältnis Exuperys zu seiner Ehefrau (welches Drewermanns These des Mutter-Komplexes belegen könnte) kommt nur ganz am Rande vor (das meiste davon in den Anmerkungen am Ende des kleinen Buches). Hier ein genaues (Quellen-)Studium zu betreiben fehlte Drewermann wohl ebenso die Zeit.

Nicht ohne Witz: ein anderer Autor, Adolf Heimler, versuchte sich ebenfalls an psychologischen Erklärungen zum kleinen Prinzen - und kam zu ganz anderen Schlussfolgerungen. Diese kritisiert Drewermann im Anhang scharf.

Mit Freudscher Psychologie steht der Autor auf "Du und Du". Mit dem anderen großen Psychologen C.G. Jung steht er aber auf "Kriegsfuß". Er führt zwar den kleinen Prinzen als Archetyp des "göttlichen Kindes" im Sinne Jungs an, ansonsten scheint Jungs Psychologie ein wahrer Graus für Drewermann zu sein: Anima, Animus, Schatten, Selbst - alles jungsche Begriffe und mögliche Erklärungsmuster, die der Autor tunlichst vermeidet. (Auch mit C..G. Jungs Gottesbild hat sich meines Wissens Drewermann nie ernsthaft auseinander gesetzt).

Ein typisches Drewermann-Buch: mit all seinen Stärken und Schwächen.
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37 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein sehr gutes Buch., 3. September 2001
Von Ein Kunde
Natürlich ist es wahr, daß Eugen Drewermann als "Vertreter der Erwachsenen" dieses Buch "Der kleine Prinz" quasi zerstückelt, verstandesmäßig auseinandernimmt. Trotz allem halte ich sehr viel von diesem Buch und habe es fast lieber gelesen als das eigentliche Werk, worauf es sich bezieht. Eugen Drewermann besitzt meiner Meinung nach als einer der wenigen aktuellen deutschen Schriftsteller eine ungeheure Tiefe und ein sehr ausgeprägtes, unfehlbares Gefühl für Symbolik. Ein sehr gutes Buch.
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