Egoist zu sein muss ja nicht unbedingt eine schlechte Eigenschaft sein. Sich nicht alles gefallen zu lassen und seine Ziele fest vor Augen zu führen, hat nichts mit Niederträchtigkeit zu tun und kann förderlich sein.
Alles andere als förderlich ist das Lesen dieses Buches, da von dem, was Titel und folglich die Logik erwarten lassen, absolut nichts zu finden ist.
Wie im Vorgänger-Titel "
Die Egoisten-Bibel. Anleitung zum persönlichen Glück" findet der Leser auch hier nur belangloses Geschwafel mit sehr starkem esoterischen Charakter, der mehr als abschreckend ist. Den Inhalt könnte man auf knapp eine Seite füllen, der hier allerdings ausgewalzt und ständig wiederholt wird.
Konkrete Leitfäden, Ratschläge oder Vorgehensweisen zum intelligenten Einsatz von Egoismus sucht man vergebens.
Mir ist es ein Rätsel wie Titel dieses Autors teilweise in renommierteren Verlagshäusern erschienen sind - zwei vergeblich angefangene Titel haben mir gereicht - und dabei geht es keineswegs um die vielleicht zweifelhafte Eigenschaft des Egoismus.