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29 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Das Prinzip der Prinzipien, 17. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Das Edison-Prinzip: Der genial einfache Weg zu erfolgreichen Ideen (Taschenbuch)
"Ich habe nie etwas Wertvolles zufällig getan. Keine meiner Erfindungen war ein Zufall." Selbst wenn Herr Edison das sagte und daran glaubte, gestimmt hat es sicherlich nicht. Die menschliche Eigenschaft, im Nachhinein Geschichten zu erfinden, um dem "Ich" zu schmeicheln, ist einem guten Beobachter ebenso bekannt wie den Neurowissenschaftlern. Auch Jens-Uwe Meyer beruft sich immer wieder auf die Wissenschaftler, wenn er einer These mehr Gewicht verleihen will. Nur lässt er seine Leser im Dunkeln, wer seine Informanten sind und wo wir uns allenfalls vergewissern könnten. Die zwölf im Literaturverzeichnis aufgeführten Autoren nähern sich dem Thema jedenfalls nicht mit wissenschaftlichen Methoden. Und er sagt uns nicht einmal, aus welchen der zahlreichen Publikationen über Thomas Edison er seine Schlüsse zieht. Für solch saloppe Beweisführungen gibt es einen Bewertungsabschlag. Doch da dies vielen Lesern egal ist, möchte ich mich auf den Inhalt konzentrieren.
Das Prinzip vieler Prinzip-Bücher besteht darin, zu den Buchstaben eines Wortes Lehrsätze zu formulieren. Aus Edison wird so: Erfolgschancen erkennen - Denkautobahnen verlassen - Inspirationen suchen - Spannung erzeugen - Ordnen und Optimieren - Nutzen maximieren. Nachdem die sechs Schritte zum Erfolg definiert sind, werden sie einzeln erläutert, was der Autor sehr geschickt, abwechslungsreich und anschaulich macht. Wissen so aufzubereiten, dass die Vermittlung einen hohen Spassfaktor hat, ist denn auch die große Stärke des Autors. Aber der Leser erliegt so auch allzu leicht der Versuchung, alles für bare Münze zu nehmen. Und er meint, er könne den vielen Aufforderungen des Autors tatsächlich so leicht nachkommen, wie es klingt. "Machen Sie es wie Edison!" heißt übersetzt nämlich "Ändern Sie Ihr Verhalten!" Als ob das so einfach wäre. Würde der Autor nicht so vollmundig versprechen, jeder könne den Weg zu erfolgreichen Ideen gehen, wenn er dieses Buch liest, könnte ich es mit mehr Überzeugung empfehlen.
Das Gesamturteil fällt trotz gewisser Bedenken positiv aus, nachdem ich das Buch von Jens-Uwe Meyer mit den zahlreichen Werken verglich, die andere Autoren zu diesem Thema verfassten. Denn es wurde schnell klar, dass Jens-Uwe Meyer Altbekanntes einfach besser darstellt als seine Konkurrenten. Grafiken, Beispiele, Übungen, Zusammenfassungen, Tipps das ganze Repertoire eines guten Didaktikers, der zudem noch schreiben kann.
Mein Fazit: Die Blüte der Kreativitätsliteratur war in den Zeiten von Edward de Bono. Da er und seine Kollegen so ziemlich alles zwischen zwei Buchdeckel klemmten, was es über das Finden von Ideen zu sagen gibt, blieb es danach lange Zeit ruhig. Nur haben alte Bücher dummerweise den Geruch, veraltet zu sein. Daher besteht wieder ein Markt für Bücher wie das von Jens-Uwe Meyer. Vom Glauben ausgehend, dass sich alles lernen lässt, präsentiert er ein unterhaltsames, didaktisch hervorragend gemachtes Lehrbuch. Allerdings mit einem Originalitätsanspruch, der mir aufstößt.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
So spannend kann das Thema Kreativität sein!, 12. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Das Edison-Prinzip: Der genial einfache Weg zu erfolgreichen Ideen (Taschenbuch)
Der geniale Erfinder Thomas Alva Edison stand Pate für das neue Werk aus der Feder des Ideeologen" Jens-Uwe Meyer. Egal ob Buchhalter oder Art-Director, jeder kann kreativ sein. Meyer schreibt von einem Prozent Inspiration und 99 Prozent Transpiration. Den treffenden Geistesblitz gibt es nicht. Es sei denn, man hat zuvor die richtigen Fragen gestellt. Die Lösung ist für den Autor vielmehr die logische Konsequenz, von systematischer Herangehensweise an die Entwicklung neuer Ideen. Meyer erläutert in vielen Beispielen wie Edison zum Erfolg kam. Beharrlichkeit, sich nicht scheinbar mit der besten Lösung zufrieden geben und viele Projekte parallel verfolgen, sind nur einige seiner Erfolgsrezepte, die vor hundert Jahren genauso gültig sind wie heute. Zahlreiche Checklisten und Selbsttests wecken Interesse, sich eingehend mit dem Thema auseinander zu setzen. Meyer, der selbst Mitarbeiter führender deutscher Unternehmen schult, wirbt für eine offene Herangehensweise an Herausforderungen und für ein Innovations-Klima" in Unternehmen. In seinem Buch zeigt er, wie Sie in sechs Schritten erfolgreich neue Ideen entwickeln. Zunächst müssen Sie Erfolgschancen überhaupt sehen, bevor Sie sie wahrnehmen können. Verlassen Sie dazu die ausgetretenen Pfade -Auf der Denkautobahn stehen alle im Ideenstau. Suchen Sie nach neuen Ansätzen, saugen Sie dabei alles auf wie ein Schwamm. Erst danach sortieren Sie Ihre Ideen nach Edelsteinen und Kieselsteinen. Haben Sie einen Rohdiamanten gefunden, dann schleifen Sie ihn. Damit Ihre Einfälle sich vermarkten lassen, trommeln Sie laut für Ihre Ideen, genau, wie es Edison schon 1896 für seine Filmkamera tat. Er produzierte den ersten Skandal der Filmgeschichte Er veröffentlichte eine kurze Szene: Dabei sitzt ein junges Pärchen auf der Parkbank, der Mann nimmt seinen Hut ab und dann geschieht das Unglaubliche: Er küsst die Frau. Damals im prüden Amerika ein Skandal, aber die beste Werbung für seine Erfindung. Auch darum geht es beim Edison-Prinzip: Denn was nützt die beste Idee, wenn keiner von ihr gehört hat, bzw. damit kein Geld verdient wird?
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Klare Anleitung zur Ideenentwicklung!, 29. September 2009
Sicherlich, Jens-Uwe Meyer hat nicht das Rad neu erfunden, oder in dem Zusammenhang besser ausgedrückt: die Glühbirne erfunden. Wer revolutionäre Impulse sucht, um eine Geschäftsidee zu finden, mag enttäuscht sein. Auch optisch kommt der Band trotz Illustrationen recht schlicht daher.
Ich gebe dem Buch trotzdem 5 Sterne. Warum:
Schritt für Schritt wird der Leser ermutigt, Ideen zu finden und angeleitet diese auch weiterzuentwickeln und zu vermarkten. Ein wirklich gelungener Fahrplan.
Angenehm empfinde ich auch Meyers Schreibweise. Man merkt hier, dass ein Journalist am Werk war.
Meyers Buch ist kein Ideenfeuerwerk - aber seine Impulse sorgen dafür, dass die neuen Ideen nicht verglimmen.
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