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Das Echo der Erinnerung: Roman Taschenbuch – 21. September 2007


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 544 Seiten
  • Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag; Auflage: 1 (21. September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596174570
  • ISBN-13: 978-3596174577
  • Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 3,2 x 19 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (34 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 82.769 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Richard Powers ist einer der aufregendsten Romanciers der Gegenwart. In großangelegten Gesellschafts- und Familienpanoramen verknüpft er unsere Gefühle und Erfahrungen mit unserer Zeit und ihrem Wissen. Er arbeitete als Programmierer, als er seinen ersten Roman nach einer Fotografie von August Sander schrieb: "Drei Bauern auf dem Weg zum Tanz". Seither entstand ein großes Werk, darunter auch die Reportage "Das Buch Ich # 9", die schildert, was es bedeutet, der neunte Mensch auf der Erde zu sein, dessen Genom vollständig entschlüsselt ist. 2007 ausgezeichnet mit dem National Book Critics Circle Award.

Produktbeschreibungen

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Die Felder der Erinnerung sind schier unendlich weit. Das gilt vor allem für jene Felder bei Kearny in den USA, auf denen sich jedes Jahr nach der inneren Uhr eines Urzeitgedächtnisses rund eine halbe Million Kanadakraniche -- vier Fünftel des Weltbestands -- versammeln. „Sie folgen dem Central Flyway, der Zugroute, die sich einer riesigen Eieruhr gleich über den ganzen Kontinent legt“, heißt es in Richard Powers’ grandiosem Epos Das Echo der Erinnerung. „Sie kommen aus Neumexiko, Texas und Mexiko, legen Tag für Tag Hunderte von Meilen zurück und haben noch Tausende von Kilometern vor sich, ehe sie ihre der Erinnerung eingeprägten Nistplätze erreichen. Dieser Flug liegt außerhalb der Zeit. Jeder Kranich erinnert sich an den Weg, der noch in der Zukunft liegt“.

In Powers’ Roman tun sich die Menschen erheblich schwerer mit ihrem Gedächtnis -- und dem Gedächtnis ihrer Artgenossen. Diese Erfahrung muss Karin Schluter machen, als ihr Bruder Mark, eigentlich ein ausgezeichneter Fahrer, bei den Kranichfeldern mit seinem Truck von der Straße abkommt und schwer verletzt liegen bleibt. Karin gibt ihren lukrativen Job auf und zieht in Marks schäbiges, von ihm heiß geliebtes Fertighaus, um ihn zu pflegen. Sie sieht den Unfall als zweite Chance, um nach ihrer gemeinsamen verkorksten Kindheit in einem fundamentalistischen Elternhaus einen Neuanfang zu wagen. Aber Marks Erwachen aus dem Koma ist für sie ein Schock. Zwar reagiert der junge Mann auf seine Umwelt fast wieder normal. Aber seinen Hund und seine Schwester hält er für eine Art Aliens oder doch zumindest für CIA-Beamte, die gegen die Originale ausgetauscht wurden, um ein geheimes Experiment mit ihm zu veranstalten. In ihrer Not wendet sich Karin an den berühmten Hirnforscher Gerald Weber, der dieses als Capgras-Syndrom bekannte Phänomen heilen soll. Aber Weber stößt schon bald an seine Grenzen -- und gerät immer mehr in eine berufliche Krise ....

Das Echo der Erinnerung ist ein großartiges Buch, das auf über 530 Seiten tief eindringt ins weite -- und verstörende -- Feld des menschlichen Hirns. Nur jene am Anfang noch witzigen Dialoge zwischen Weber und seiner Partnerin wirken im Lauf der Lektüre etwas bemüht. Egal: Powers ist und bleibt ein großartiger Erzähler. Und Das Echo der Erinnerung ist ein phantastisches Buch. --Thomas Köster -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Richard Powers wurde 1957 geboren und lebt in Urbana, Illinois. Seine Bücher sind Bestseller und wurden mehrfach preisgekrönt. Zuletzt erhielt er den National Book Award für ›Das Echo der Erinnerung‹. Sein Romandebüt ›Drei Bauern auf dem Weg zum Tanz‹ schrieb Powers 1985 und wurde damit für den National Book Critics Circle Award nominiert. Zuletzt erschien 2009 der Roman ›Das größere Glück‹ und 201ß die Reportage ›Das Buch Ich #9‹. Weitere Titel von Richard Powers: ›Galatea 2.2‹, ›Schattenflucht‹, ›Der Klang der Zeit‹.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Else Kling am 6. Dezember 2008
Format: Taschenbuch
Karen Schluters Bruder Mark wurde bei einem mysteriösen Verkehrsunfall schwer verletzt. Karen weicht keine Minute vom Bett ihres Bruders und gibt darüber sogar ihren Job auf. Mark erholt sich zwar von seinen Verletzungen, doch weigert er sich, Karen als seine Schwester anzuerkennen. Er vermutet in ihr eine fremde Frau, die lediglich eine Doppelgängerin Karens sei. Diese als "Capgras-Syndrom" bekannte Störung wirft Karen völlig aus der Bahn und sie versucht alles, um die geschwisterliche Beziehung wiederherzustellen. Sogar den bekannten Neuropsychologen Gerald Weber holt sie herbei. Doch wird Mark sie jemals wieder als seine Schwester anerkennen?
Diesen durchaus spannenden Stoff vermischt der Autor mit Erkenntnissen aus der Hirnforschung und der Frage, wie eigentlich unser Ich entsteht. Es wird deutlich, dass wir in unserem Denken und Fühlen sowie in unseren Beziehungen zu anderen Menschen völlig von unserem Gehirn abhängen. Beeindruckend gelingt es ihm, Karens Kampf und ihre Verzweiflung darzustellen. Gerade die Entwicklung der Beziehung zwischen Mark und Karen hat mich fasziniert. Dabei wechselt Powers auch immer wieder geschickt die Erzählperspektive.
Doch leider hat er das Buch auf 569 Seiten ausgedehnt und sich dabei stellenweise verzettelt. Marks Geschichte tritt in den Hintergrund. Plötzlich stehen die Ehe Webers, seine Identitätskrise, seine Faszination für eine geheimnisvolle Schwesternhelferin, Karens Beziehung zu Daniel und deren gemeinsamer Kampf um ein Vogelschutzgebiet im Vordergrund. Außerdem sind die neurowissenschaftlichen Erkenntnisse für jeden, der sich mit der Thematik beschäftigt hat, altbekannt. Für Laien aber möglicherweise scher zu verstehen. So verliert ein spannendes Buch in der zweiten Hälfte ziemlich an Fahrt.
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37 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von bxa am 16. Oktober 2007
Format: Taschenbuch
Vor etwa zwei Jahren nun habe ich Richard Powers und seine eindringliche, fein gedrechselte Sprache entdeckt. "Das Echo der Erinnerung" war dabei das erste Buch, das ich nicht im Original gelesen habe - und die erste, sehr angenehme Überraschung erlebt habe: Die deutsche Übersetzung ist grandios und ebenso virtuos, wie Richard Powers es im Original (vermutlich) ebenfalls ist.

Mein Tip: Die ersten Zeilen lesen - wen diese Beschreibung der Ankunft der Kraniche nicht beeindruckt, wer kein Bild vor Augen hat, als säße er vor einer Leinwand, auf der sich das geschriebene Wort visuell widerspiegelt, wer sich nicht schon die ganz leise Ahnung eines eigentümliches Sogs spürt, den diese Worte ausüben ... für den ist dieses Buch womöglich nichts. Oder zumindest nicht aufgrund der eindringlichen Sprache.

Das Thema jedoch geht genauso tief - beklemmend auf der einen Seite, aber faszinierend und mitreißend dabei. In kurzen Worten widergegeben: Bruder und Schwester aus beengenden und beengten Verhältnissen einer dunklen Kindheit im ländlichsten, verlassensten Eck der USA sind mittlerweile erwachsen. Die Schwester ist auch - unter großen Mühen - der Kleinstadt der Kindheit entwachsen, der Bruder scheint irgendwann resigniert und sich Perspektivenlosigkeit ergeben zu haben.

Beide werden aus ihrer inzwischen auseinandergedrifteten Welt gerissen, als der Bruder einen Autounfall hat, die eine schweren Schädel-Hirn-Verletzung verursacht. Die Schwester fühlt sich ihm verpflichtet, ihrer Familie, ihrer Kindheit, ihrer angestammten Welt verpflichtet und eilt, halb getrieben, halb widerwillig, zurück, um sich aufopferungsvoll um ihren Bruder zu kümmern.
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31 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Kranichliebhaberin am 27. Oktober 2006
Format: Gebundene Ausgabe
"Das Echo der Erinnerung" ist ein wunderbares Buch, das ich geradezu verschlungen habe, denn zum ersten Mal verbindet Powers Elemente des Kriminalromans mit gedanklicher Tiefe und umfassendem Wissen - diesmal auf dem Gebiet der Neurologie. Am Anfang der Handlung steht ein Zettel mit einer rätselhaften Botschaft, und man fiebert der Auflösung entgegen.

Außerdem bekommt man tiefe Einblicke in das Herz der amerikanischen Kleinstadt.

Was mich an dem Buch aber ganz besonders fasziniert hat, ist der Gedanke, daß wir nicht jemand SIND, sondern daß wir unablässig WERDEN. Daß wir uns immer wieder neu erfinden, unsere Geschichte immer wieder neu erzählen, immer wieder neu erzählen MÜSSEN, damit wir ein Gefühl von Identität behalten und die Absurditäten des Daseins in Sinn verwandeln. Ein Gedanke, den ich nicht nur beängstigend, sondern auch irgendwie tröstlich finde, der Gedanke, daß wir ebenso ständig im Fluß sind, wie die Welt ringsumher.

Bruce Chatwin berichtet in seinen "Traumpfaden" von der Vorstellung, der australischen Aborigines, die Welt könne nur fortbestehen, wenn man sie immer wieder ins Leben singt. Wenn niemand mehr diese Lieder singt, hört die Welt auf zu existieren.

Wenn wir uns nicht immer wieder neu erzählen, hören wir auf zu leben. Wenn wir nicht immer wieder auf die Wechselfälle des Lebens reagieren, erstarren wir und zerbrechen an dem, was auf uns einstürmt.

Ein Buch, das man auf vielen Ebenen lesen kann. Zur (zweimaligen) Lektüre dringend empfohlen.
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