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Das Durchdrehen der Schraube: Eine Geistergeschichte Taschenbuch – 1. August 2001

3.9 von 5 Sternen 15 Kundenrezensionen

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Eigentlich fängt alles so harmlos an: Eine junge Pfarrerstochter -- deren Namen wir nicht erfahren -- erhält von einem Londoner Lebemann den Auftrag, sich auf einem abgeschiedenen Landgut um seine beiden Pflegekinder zu kümmern. Wie sich herausstellt, sind Flora und Miles liebenswerte und lernwillige Kinder, die sich mit ihrer neuen Hauslehrerin bestens verstehen. Auch die Haushälterin ist ihr gewogen und wird ihr mit der Zeit sogar eine gute Freundin.

Doch bald fallen erste Schatten auf ihr ruhiges Leben: Der junge Miles wird von seinem Direktor ohne Angabe von Gründen von der Schule verwiesen; die Pfarrerstochter erfährt, dass ihre Vorgängerin das Landgut fluchtartig verlassen hat und bald darauf gestorben ist; und schließlich tauchen im Haus und im umliegenden Park schattenhafte Gestalten auf, ein Mann und eine Frau, die zu den beiden Kindern in einer merkwürdigen Beziehung stehen. Kann die Hauslehrerin ihre Schützlinge vor den Boten des Grauens bewahren? Oder ist es längst zu spät und sie selbst ist es, die Hilfe dringend nötig hat?

Was wie ein konventioneller Landhausroman klingt, ist eine der gruseligsten Geistergeschichten der Weltliteratur. Aus der Sicht einer jungen Frau wird beschrieben, wie das Grauen allmählich von ihrem Leben Besitz ergreift. Die Gefahr kommt nicht von außen, sie hat ihre ganze Lebenswelt bereits durchdrungen, bevor sie erstmals dort eintrifft. James' Prosa ist gleichzeitg sparsam und ausgefeilt, subtil und überschäumend. Die vorliegende Ausgabe bietet eine Neuübersetzung, der es ganz hervorragend gelingt, den literarischen Sprachstil des 19. Jahrhunderts nachzubilden, ohne heutigen Lesern dabei unnötige Schwierigkeiten zu bereiten. Damit ist einer der berüchtigsten Horror-Romane der anglo-amerikanischen Literatur endlich in einer angemessenen Ausgabe zugänglich -- eine unwiderstehlich Aufforderung zum erstmaligen oder wiederholten Lesen. --Felix Darwin

Pressestimmen

»An diesem Buch lesen sie sich die Ohren heiß, meinetwegen in 100 Jahren noch; hier erreicht James Können seinen Höhepunkt an Raffinement, auch im Sprachlichen.«
Die Rheinpfalz

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Format: Taschenbuch
„The Turn of the Screw", oder wie es in der neuen deutschen Übersetzung heißt: "Das Durchdrehen der Schraube" ist einer der großen Klassiker der modernen angelsächsichen Literatur. Henry James erzählt in seinem Roman von 1887 eine Geistergeschichte, die ihres Gleichen sucht.
Bei einer abendlichen Kaminrunde berichtet ein Mann seinen Freunden von einer gruseligen Begebenheit, die er in Form eines Skriptes vor etlichen Jahren erhalten hat. Er schickt nach dem Skript und trägt einige Tage später seinen Freunden vor. Es handelt von einem Kindermädchen, dass auf einem Landsitz eines vornehmen Herrn auf dessen Neffen und Nichte aufpassen soll. Allerdings unter der Bedingung, ihn selbst unter keinen Umständen mit Berichten über deren Betragen zu belästigen. Die junge Frau findet zwei äußerst liebe Kinder vor, ist jedoch beunruhigt durch einen Schulverweis für den Jungen. Kurz nach Erhalt des Briefes nimmt die Frau Erscheinungen von einem ehemaligen Dienstboten und einer Kindermagd wahr, die beide im Jahr zuvor im Dienst auf mysteriöse Weise verstorben sind. Bald ist der jungen Magd klar, dass die beiden Geister es auf die Seelen der Kinder abgesehen haben.
Die Geschichte ist kompliziert zu lesen, da James sich stets in sehr verschachtelten Sätzen auszudrücken pflegte. Nichts desto trotz ist er ein Meister im Aufbau von Stimmung und Atmosphäre. Die Geschichte geht unter die Haut und lässt von Anfang an weiten Raum für eigene Interpretation. Der Wechsel der Erzählperspektive nach dem einleitenden Kapitel ist ein Geniestreich. Die von der Magd in ihrem Skript selber verfassten Gedankengänge erscheinen mitunter von wahnhaften Vorstellungen geprägt.
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Format: Taschenbuch
Seite für Seite folgt der Roman seinem Titel, dreht an der Schraube, um festen Halt zu finden, und zerstört gleichzeitig alles, was den Menschen in der Geschichte als gegeben bekannt ist. Wer eine Kostprobe von Henry James sprachlichem Vermögen gernießen möchte, seiner Kunst die Außenwelt um seine Helden so festzuzurren, daß sie kaum Atem bekommen, sollte sich diesem Roman anvertrauen. Ausnahmsweise ist es nicht die Liebe, die in all ihren Schattierungen James Romanwelt beflügelt.

Im Mittelpunkt stehen die Kinder und die Erzieherin. Erschreckend subtil berichtet James von Realitätsverlust, überläßt den Leser fremden, wie eigenen Ängsten und nährt den Zweifel. Was ist schon heil in dieser untergegangen Welt des 19. Jahrhunderts? Was erst in unserem Jahrhundert, wo wir daran arbeiten, unsere Realität mit Hilfe der Medien aufzulösen. Irgendwann wird auch unsere Schraube wie die im Roman überdreht sein.
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Von Ein Kunde am 23. September 2004
Format: Taschenbuch
kann eine geschichte spannend sein, in der kein blut fließt, keine gewalt vorkommt, durch die keine zombies torkeln und deren einzige monster zwei kinder sind? Sie kann es, wenn ein meisterhafter erzähler diese geschichte erzählt. henry james' erschafft stimmungen, keine handlungen. seine sprache ist - in deutscher übersetzung - nicht einfach, sie verlangt ein wenig muße und gelegentliches 'nochmals nachlesen'. der leser ist gefordert, seine eigene phantasie zu nutzen, um lücken zu füllen und offene fragen zu beantworten. am ende schließt der autor den von ihm eingeführten erzählerischen rahmen nicht mehr und überläßt dem leser die aufgabe der interpretation. ein buch für ein oder zwei lange, ruhige leseabende bei gedämpftem licht.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Der Aufbau, die Vorgehensweise, das Umfeld dieser konstruierten 'Geistergeschichte' ist mir reichlich unsymphatisch.

Das, was einem hier schauerlich erscheinen und jeden in Angst und Schrecken versetzen kann, ist die zum Ausdruck gebrachte Geisteshaltung hinsichtlich Kindern und Kindeserziehug und der angeblich um sie herum lauernden 'Gefahren'.

Diese Geistergeschichte hat, wie ich finde, nichts mit unseren heutigen meist gewaltätigen und blutrünstigen, darüber hinaus aber sinnlosen und sehr platt daherkommenden Horrorgeschichten zu tun, bei denen es ausschließlich um Nervenkitzel geht.

Wohlwollend würde ich diese Erzählung durchaus als eine Art Gesellschaftskritik betrachten.

Diese Geschichte sollte zu ihrer Zeit (erstmals in Fortsetzungen 1898 erschienen) einem erwachsenen Publikum am abendlichen Kamin in der dunklen Jahreszeit in einem 'altertümlichen Haus' Schauder und Schrecken einjagen, wie die Einleitung erklärt.

Es würde mich durchaus interessieren, ob damals diese Art von Gespenstern und die angeblich vom Bösen infizierten, unschuldigen, engelsgleichen Kinder, deren Seelen unbedingt vor der Verdammnis gerettet werden mussten "Schauder und Schrecken" auslösten, oder ob es nicht doch vielleicht die total überspannte, jugendliche Erzieherin aus einem Pfarrhaus war.

Wie alt mag sie sein? Neunzehn, zwanzig vielleicht? Und ihr einziger erwachsender Ansprechpartner auf dieser ländlichen "Anlage", die "etwas Großartiges, das einen wesentlichen Unterschied zu meinem sehr bescheidenen Elternhaus bildet", hatte, war die ganze Zeit ausschießlich "eine freundliche Frau (Mrs. Grose) - diese beherzte, unkomplizierte, offene, untadelige, kraftvolle Frau".
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