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Produktinformation
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Akif Pirincci, spätestens seit Felidae Genie und Schöpfer einer ganz eigenen Tierliteratur-Gattung, schickt seinen vierpfötigen Klugscheißer, jene "lokale Berühmtheit", die sich schon in früheren Büchern "kriminalistische Lorbeeren" verdient hat, erneut auf Spurensuche. Ein mehrfach ausgezeichneter Autor, der in ein liebenswertes Knäuel aus Fell und Schnurrhaaren vernarrt ist und dies auf keiner der 270 Seiten leugnen kann. Und ein ungewöhnlicher Detektiv, der "gehörigen Eindruck" macht, seinen "fetten Dosenöffner" -- sein Herrchen -- liebt, und auch in erotischen Dingen "kein Waisenknabe" ist.
Schnell erkennt Francis, das "As der Asse im Revier": Man muss die Dinge "in die eigene Pfote" nehmen. Was ist die "Animal-Farm"? Eine Tierschutzorganisation? Ein Versuchslabor? Eine Biotech-Firma? Laufen hier abenteuerliche Machenschaften der Internationalen Pelz- und Ledermafia?
Man schmunzelt und lächelt über kriminalistisches Geschehen auf Samtpfoten-Niveau, ist verzaubert von so viel fantasievollem Einfühlen in die Revier-Welt der "Spitzohren und phosphoreszierenden Augen". Und doch bleibt die Botschaft des Autors, dass "die Welt kein Streichelzoo ist" alles andere als ungehört, geht Kritik an kriminellen Machenschaften, an zweifelhaften wissenschaftlichen Errungenschaften nicht verloren in einer etwa schlichten Tiererzählung. Doppelbödigkeit in einem außergewöhnlichen Handlungsrahmen, darin ist Pirincci ein absoluter Meister. Die Liebe zum einen mit der Kritik zum anderen zu verbinden, das ist das im wahrsten Sinne des Wortes Fabelhafte an diesem Roman. --Barbara Wegmann -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Fast zeitgleich taucht der junge und auffallend schöne Drahthaar-Kater Adrian im Revier auf. Der neunmalkluge Schönling scheint ebenfalls detektivische Fähigkeiten zu besitzen und macht Francis auf einige Ungereimtheiten aufmerksam. Ist der Neuling etwa schlauer als unser alter Freund? Und was hat überhaupt Fabulous, die atemberaubend schöne Katzendame, mit dem Ganzen zu tun?
Natürlich dauert es nicht lange, bis Francis auf die nächste Katzenleiche stößt und dabei feststellt, dass in seinem Revier etwas ganz und gar nicht mit rechten Dingen vor sich geht...
Akif Pirincci hat erneut einen spannenden und fesselnden Krimi zu Papier gebracht. Im Gegensatz zu den Romanen „Francis" und „Felidae" ist die Hauptfigur, der Kater Francis, nun ein wenig in die Jahre gekommen. Dennoch ist er wild entschlossen, den mysteriösen Mörder auch diesmal zu fassen.
Bei seinen Ermittlungen stößt der Kater immer wieder auf Ungereimtheiten und stellt mehrere wilde Mordtheorien auf. Dass es letztendlich so kommen muss, wie es auch kommt, ist ab einem gewissen Zeitpunkt relativ vorhersehbar. Trotzdem tut das der Spannung keinen Abbruch.
Am Schluss übertreibt Pirincci jedoch etwas. Die Erklärung, die er dem Leser für die Morde präsentiert, wirkt weit hergeholt und ist in meinen Augen zu konstruiert. An manchen Stellen konnte ich mir das Geschehen nicht mehr anschaulich vorstellen. Ich glaube, dass Pirincci mit einer herkömmlicheren Erklärung hier mehr erreicht hätte.
Insgesamt aber auf jeden Fall ein sehr gut lesbares Buch, dass wie immer flüssig geschrieben ist und den Leser schnell in die Welt der Katzen entführt.
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