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Das Drama von Dresden
 
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Das Drama von Dresden

Sebastian Dehnhardt    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Regisseur(e): Sebastian Dehnhardt
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Surround)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungstermin: 10. März 2006
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 89 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000ESSSQQ
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.733 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Es brauchte nur eine Nacht und einen Tag. Eine Nacht und einen Tag, um vollständig zu zerstören, was in Jahrhunderten aufgebaut worden war. Dresden, das Elbflorenz, ein barockes Gesamtkunstwerk und eine der letzten Städte, die der Bombenhagel des Zweiten Weltkriegs noch weitgehend unversehrt gelassen hatte, versank in nur 12 Stunden in Trümmern. Mindestens 30.000 Menschen fanden im Feuersturm ein grauenhaftes Ende. Der Film schildert exemplarisch die Schicksale der Betroffenen dieses Angriffes; die Schicksale der Dresdner aber auch die der Piloten, die Schicksale der Überlebenden und derer, die den Flammen nicht mehr entkommen konnten. Er beobachtet gleichsam zeitgleich das Geschehen im britischen Hauptquartier, dem "Bomber Command". Als historische "Echtzeitreportage" begleitet diese preisgekrönte Dokumentation (EMMY-Award 2005) mit aufwendigen Inszenierungen die letzen 36 Stunden, in denen Dresden unterging und versetzt den Zuschauer zurück in die Geschehnisse der letzten Monaten des Zweiten Weltkrieges.

Produktbeschreibungen

Warner Home Das Drama von Dresden, USK/FSK: oA VÃ--Datum: 09.03.06

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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen glaubwürdig mit gänzehautfaktor, 7. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Das Drama von Dresden (DVD)
Da ich seit kurzen selber in Dresen lebe und der 13.02. näher rückt,war ich begeistert diese DVD gefunden zu haben. Ich habe es nicht bereut.

Es ist weder eine reine Dokumentation noch ein reiner Film,was es aber gerade so glaubwürdig werden lässt.

Menschen die diesen Schreckenstag erlebt haben erzählen ihre Geschichte und durch Schauspieler werden diese Auschnittsweise dargestellt.

Besonders gut finde ich,das man allen beteiligten die Chance zur Rechtfertigung gibt bzw es von allen Seiten beleuchtet, sein es Deutsche,die alles verloren hatten von Haus,Familie bis zur Heimatstadt, amerikansiche oder englische Soldaten.die ihre Befehle ausführen mussten oder Juden die "Glück" im Unglück hatten.

Doch einig waren sie sich alle,es war ein dunkler Tag in der Geschichte der Menschheit und man hofft nur das die Menschheit daraus lernen wird.

Interessant war,was zu erwähnen wäre, die Kommentare eines Bombenexperten.

Fazit ein sehr nahegehendes Werk, was Platz lässt zur eigenen Meinungsbildung,aber nur zu deutlich zeigt was an diesem Tag passiert ist!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Offene Fragen?, 12. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Drama von Dresden (DVD)
Der Film von Sebastian Dehnhardt und Professor Guido Knopp ist aus meiner Sicht sehr informativ und sachlich dargestellt. Es bleiben jedoch einige Fragen offen und andererseits Aussagen unwidersprochen, die in einer etwaigen Neufassung korrigiert werden könnten.

Zum Einen stehen in diesem Film die Aussagen von Flüchtlingen, die sich aus dem brennenden Inferno der Stadt an das Ufer der Elbe retten konnten und sich dort auch noch Tieffliegerangriffen ausgesetzt sahen (die im Übrigen vor allem einige Zeit nach dem US-Angriff in der Umgebung Dresdens beobachtet wurden) den Aussagen amerikanischer Jägerpiloten gegenüber (hier Alden P. Rigby), die jegliche US-Tieffliegeraktivitäten um Dresden herum vehement dementieren. Die Frage, was nun stimmt, bleibt im Film offen. Die Auflösung findet sich in Manuel Wolfs Buch "Luftkrieg über Europa 1939-1945 - die Angst im Nacken" ISBN 978-3-613-03084-8, Motorbuch-Verlag, Seite 491-493. Zumindest in der Umgebung von Dresden sind Tiefangriffe durch US P-51 "Mustangs" absolut nachvollziehbar, auch anhand der eigenen US-Aufzeichnungen der 20th FG! Diese wurden nur lange Zeit in Bezug auf den Begriff "target" fehlinterpretiert. Zu den Angriffen am Elbufer äußert sich Helmut Schnatz, "Tiefflieger über Dresden", Böhlau-Verlag, sehr plausibel. In der Umgebung Dresdens kommt er noch nicht zu den oben genannten Erkenntnissen.

Dann wird im Film von einem britischen Bomberpiloten geäußert, dass "die Deutschen damit angefangen hätten". Das ist eine gängige Ansicht, aber sie stimmt so nicht und sollte deshalb m.E. nicht ganz unwidersprochen bleiben. Sowohl Guernica als auch Warschau und Rotterdam hatten primär und nachweislich militärische Gründe, in Guernica, um die einzige Rückzugsmöglichkeit der feindlichen Truppen zu blockieren, in Warschau und Rotterdam, um den hartnäckigen gegnerischen Widerstand in der Stadt selber zu brechen. Die gegnerischen Befehlshaber in Warschau und Rotterdam waren ausdrücklich gewarnt worden, in Warschau bat man sie sogar, die Zivilbevölkerung zu evakuieren, und bot hierfür Korridore aus der Stadt mit freiem Geleit. Das Zielgebiet in Rotterdam war strikt auf den umkämpften Sektor mit dem holländischen Widerstand beschränkt. Dass dies dennoch höchst fragwürdige und unter völliger Inkaufnahme schwerer ziviler Opfer geflogene Angriffe waren, sei unbestritten, aber es waren im Grundsatz keine "Terrorangriffe". Dresden dagegen war bis auf Verwundete fast frei von Soldaten und völlig ahnungslos. Die Altstadt als Zieldreieck der Royal Air Force war militärisch komplett bedeutungslos. Bei der Luftschlacht um England verbot Hitler zunächst ausdrücklich Angriffe auf London - bis er nach einen Navigationsfehler einiger weniger Heinkel He 111 mit einem versehentlichen Abwurf über Londons Vorort Croydon massiv im Gegenzug durch mehrere aufeinanderfolgende gezielte britische Luftangriffe auf Berlin geradezu penetrant provoziert wurde. Selbst "Coventry" - mit diversen Flugzeugmotorenwerken geballt direkt in der Innenstadt - war eine konkrete Antwort auf einen Angriff der Royal Air Force auf die BMW-Motorenwerke in München, der aber von vorneherein praktisch chancenlos war, das Ziel zu treffen - stattdessen wurde somit die Stadt selber bombardiert.

Mit den reichlich ungezielten Stadt-Flächenbombardierungen hat primär die Royal Air Force begonnen (siehe auch hier "Luftkrieg über Europa 1939-1945 - die Angst im Nacken", Seite 56 und 82 und 466ff sowie "Der Bombenkrieg" von Rolf-Dieter Müller), und dies passte zu einer Verlautbarung Winston Churchills im Jahr 1932. Das Ziel Winston Churchills höchstpersönlich beim Angriff auf Dresden war eindeutig eine warnende Machtdemonstration gegenüber Stalin's Roter Armee unter planmäßiger Tötung so vieler Menschen - egal ob Zivilisten oder nicht - wie irgend möglich. Der Feuersturm mit seinem in der Zentrumsnähe unentrinnbaren Sog war durch gezielte Erforschung der wirksamsten Mischung aus Brand- und Sprengbomben bewusst entfacht - mit Temperaturen um 1.200 °C. Ein Napalm-ähnliches Gemisch führte zu auf Haut und Kleidung klebenden Bränden, die selbst nach einem Untertauchen in Wasser nach dem Auftauchen wieder neu entflammten - wobei das Wasser in den Löschbecken ohnehin kochte. Der Asphalt glühte - man versank darin. Die Liste der Todesarten ist vielfältig, doch in jedem Fall grausam.

Und der Massenmord ging auch nach Dresden mit unverminderter Skrupellosigkeit weiter (ich nenne nur Würzburg, Pforzheim ...). Dass zu diesem Zeitpunkt V2-Raketen auf London niedergingen als hilflose Rache Hitlers auf diese Angriffe, muss hier allerdings unbedingt auch erwähnt werden. Deren Zerstörungsausmaß ist auf Grund ihrer Anzahl zwar nicht annähernd vergleichbar, ihre blinde Wahllosigkeit in Bezug auf die Opfer (von denen jedes einzelne eines zu viel ist - auf beiden Seiten) allerdings sehr wohl.

Was "Massenmord" betrifft, hat das deutsche Regime ganz sicher Verbrechen höchster Skrupellosigkeit begangen. Aber Sir Winston Churchill und sein Chef des britischen Bomber Command, Sir Arthur Harris (auch US-Kommandeure sowie Stalin) haben sich ebenfalls nicht gerade mit Gewissensbissen beladen und entsprechend rücksichtslos verhalten, das bleibt oft unerwähnt!

Kleine Anmerkung noch: eine Filmsequenz im Film "Das Drama von Dresden" zeigt zweimotorige Avro "Manchester" statt den tatsächlich eingesetzten viermotorigen Avro "Lancaster"-Bombern der Royal Air Force, aber das sei mal nur als gerade noch so erwähnenswert genannt.
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35 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eine Radierung Churchills nach einer Idee von Hitler ..., 8. März 2006
Von 
FrizzText "frizz" (Wuppertal) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Drama von Dresden (DVD)
Das Drama von Dresden, nun an zwei Tagen über die Fernsehschirme in die Wohnungen und Gehirne (und wahrscheinlich auch: Herzen) gedrungen, - es ist es auch wert, als DVD im Archiv der eigenen Regale einen wesentlichen Platz zu bekommen. Zwar wurde das Dresden-Thema auch von den Neo-Rechten benutzt, um den Nationalstolz auf ein Niveau zu hebeln, dass ihn bissig werden lässt gegen alles, was von außen kommt. Der Film bedient diese Klientel aber nur mäßig. Es wird durchaus das Dilemma des britischen Generalstabes erwähnt, dem nicht ganz wohl war bei der Ausführung eines Planes, der im Film durch den makaberen Scherz eines verwundeten Soldaten in Kurzform präsentiert wurde: „Was ist Berlin 1945? Eine Radierung Churchills nach einer Idee von Hitler." Das Lachen bleibt einem wahrlich im Halse stecken. Aber diese Szene zeigt durchaus die Schuld-Hälfte auch der Deutschen genügend: Goebbels hatte die Idee herausgeschrieen, Städte des Feindes müssten „ausradiert" werden. Da hatte er den Gegner umgekehrt selbst auf einen mephistolischen Gedanken gebracht. Jedoch ist es nie gut, auf das Niveau seiner Gegner zu sinken. Moderne Kriege bemühen sich, punktuell und präzise zu bombardieren: Bagdad gilt als Beispiel dafür, dass großflächige Stadt-Bombardierungen heute von der Weltöffentlichkeit nicht mehr toleriert würden, egal was ein Land verbrochen haben mag. Die ideologische Verranntheit, die bürokratisch und zynisch, leise und lähmend organisierte Juden-Vernichtung, - sie kommt im Film vor - und man bekommt eine Ahnung davon, dass die Alliierten keine andere Möglichkeit sahen, als diese deutsche selbstgefällige Tötungsbürokratie samt des wie hypnotisiert gehorchenden Volkes mit einem großen Krach aus dem Schlaf des (rassisch) Gerechten zu rütteln. Weil ich mich jedoch an die Erzählungen meines Vaters zurückerinnere, der brennenden Menschen, im Asphalt versunken, den Wunsch erfüllte sie zu töten, damit die Schmerzen ein Ende nähmen, und weil ich weiß, wie er nie vergaß, dass er in Dresden (und Wuppertal) mit der Mistgabel hunderte von verkohlten Leichen nach dem Angriff auf Karren werfen musste - weiß ich, dass man andere Wege hätte suchen müssen, Deutschland von seinem Wahn zu befreien. Andererseits war das Abwerfen von Atombomben auf Deutschland bereits in der Planung. Man darf froh sein, dass Deutschland eher kapitulierte als Japan...
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