Gescheitert es jeder schon einmal, im Leben wie im Job. Als Lehrer kann man an schwierigen Klassen, störenden Schülern, mobbenden Kollegen, hohen Ansprüchen der Eltern, an unrealisierbaren Projekten und vor allem am Anspruch an sich selber scheitern. Doch bevor man resigniert oder am Burnout-Syndrom erkrankt, sollte man das Buch "Das Donald Duck-Prinzip" von Irmtraud Tarr lesen und die dort dargestellten Möglichkeiten des Umgangs mit dem Scheitern ausprobieren.
Es gibt viele Bücher mit Anleitungen für ein erfolgreiches Leben, aber nur wenige über den Umgang mit dem Scheitern. Irmtraud Tarr zeigt uns einen Weg zu einer "Kultur des Scheiterns". Die beliebte Figur des Donald Duck ist der Lehrmeister: was er auch anpackt, alles geht schief. Aber er beherrscht die Kunst, immer wieder aufzustehen, wenn er gescheitert ist. An seinem Beispiel können wir lernen, die Chancen zu nutzen, die im Scheitern liegen, und neue Stärken zu entwickeln.
In ihrem unterhaltsam und verständlich geschriebenen Buch beleuchtet Irmtraud Tarr das Scheitern aus verschiedenen Perspektiven. Ohne Patentrezepte zu vermitteln vermag sie den Leser auf positive und ansprechende Weise zu ermutigen, im Scheitern die Chance für ein neues Leben zu finden.
Empfehlenswert!