Da Vinci lebte 1452- 1519 n.Chr., er war ein sehr gebildeter Mensch, der sich mit vielen unterschiedlichen Dingen eingehend beschäftigte und gilt auch heute noch als Universalgenie.
Im Vorwort des Buches erfährt man etwas über sein Leben auf dem Land in der Toskana, in Florenz, in Mailand und in Rom.
Leonardos Ausführungen über die Malerei; die Perspektive und die Theorie der Farben sind lesenswert.
Die menschlichen Proportionen und Bewegungen hat er eingehend untersucht, er zeigt z.B. wie das Verhältnis von Handgröße zur Größe des Fußes ist. Auch andere Proportionsvergleiche sind aufschlußreich. Wer ahnt schon, dass ein Mensch im Liegen ein Neuntel seiner Größe erreicht?
Es folgen Leitsätze für den Schüler der Malerei. Nach seinen Vorstellungen braucht der Maler die Mathematik, soweit sie zur Malerei gehört, und die Abgeschiedenheit von Gefährten, die seinen Studien hinderlich sind. Er gibt Tipps wo man stehen muß, wenn man einen Gegenstand zeichnet und wie man Licht und Schatten bewußt nutzt.
Man findet auch Notizen zur Bildhauerkunst, und kann sich so vorstellen, wie er aus einem Marmorblock die beeindruckend lebendigen Figuren gehauen hat.
Mit der Anatomie des Menschen hat er sich lange beschäftigt und man sieht viele seiner Zeichnungen. Nach den Notizbüchern hat er mindestens 10 Leichen dafür untersucht und äußert sich auch zur der Physiologie und zur der Medizin.
Man bekommt Einblicke in sein Astronomie- Geographie- und Natur- Wissen.
Auch die Beschreibungen seiner Maschinen und des Kriegswesen sind interessant. Andererseits erklärt Leonardo, er schreibt ausdrücklich sein Wissen nicht auf, wie man lange unter Wasser bleiben kann, wegen der bösen Natur des Menschen, denn sonst würden sie Morde auf dem Meeresgrund begehen....
Am Schuß des Buches findet man moralische Redewendungen; Polemik; eine Untersuchung des Tierverhaltens; Fabeln und Prophezeiungen.
Fazit: Ein schönes Buch um etwas mehr über Leonardo Da Vinci, sein Arbeit und sein Denken zu erfahren.