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Das Comeback [Blu-ray]


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Produktinformation

  • Darsteller: Russell Crowe, Renee Zellweger, Craig Bierko, Paul Giamatti, Bruce McGill
  • Regisseur(e): Ron Howard
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (PCM 5.1), Italienisch (Dolby Digital 5.1), Italienisch (DTS 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Touchstone
  • Erscheinungstermin: 4. Dezember 2007
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 144 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (42 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000TL3FS4
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 39.083 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Amerika in den 1930er Jahren: Nach dem Börsencrash erschüttert die große Depression das Land; die Wirtschaft liegt brach, Millionen haben ihre Arbeit verloren. So auch Boxchampion Jim Braddock, der nach einer Serie von Verletzungen und Misserfolgen zum Aufhören gezwungen war. Um sich und seine Familie durchzubringen, schlägt er sich mit Gelegenheitsjobs durch. Dank einer zufälligen Absage darf Braddock wieder in den Ring steigen. Da passiert etwas, mit dem keiner rechnet - Braddock gewinnt. Die ganze Nation tobt. Und schon bald wird er seinem unerbittlichsten und schärfsten Gegner gegenüberstehen, Schwergewicht Max Baer, ein Boxer, der schon zwei Männer im Ring getötet hat...

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Das Comeback ist eine ordentliche Portion altmodischen amerikanischen Geschichtenerzählens und liefert eine willkommene Abwechslung von der hohlen Einfallslosigkeit mancher Sommer-Blockbuster. Es wird die Geschichte des legendären Comebacks des zur Zeit der Großen Depression lebenden verarmten Boxers Jim Braddock erzählt, wobei Regisseur Ron Howard von einer erneuten Zusammenarbeit mit Russell Crowe, seinem Star aus A Beautiful Mind – Genie und Wahnsinn, profitiert. Crowe spielt Braddock zugleich als warmherzigen, edlen und zähen Mann, ohne sich auch nur dem kleinsten Hauch sentimentalen Melodramas hinzugeben. Der verzweifelte Kampf ums Überleben in der Zeit der Großen Depression wird hier deutlicher präsentiert als in Seabisquit, und Howard zeigt den wirtschaftlichen Einfluss als Faktor, der die Bande zwischen Braddock, seiner zu ihm stehenden Frau (Renée Zellweger), den drei Kindern und seinem loyalen Manager (Paul Giamatti) verstärkt: alle sind dazu gezwungen, Einschränkungen hinzunehmen, bis es zum Titelkampf zwischen Braddock und dem Schwergewichts-Champion Max Baer (Craig Bierko) kommt - einem der großartigsten Boxkämpfe in der Geschichte des Sports. Die beste Ausstattung, Kameraführung und Schnitt, die Hollywood zu bieten hat, zeichnen diesen angenehmen Film aus, der nie anheimelnd wirkt. Es handelt sich hier um gute klassische amerikanische Filmkunst voller Qualitäten wie Anstand und Kraft, was innerhalb des Mainstream der großen Studioproduktionen viel zu selten geworden ist. Jeff Shannon -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: DVD .

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. Weiß am 7. Oktober 2011
Format: DVD
Natürlich spielt Russel Crowe überragend und natürlich ist der "Entertainment-Faktor" sehr hoch...aber um welchen Preis? Über kleine Modellierungen zugunsten des Drehbuchs kann ich gerne hinwegsehen, so z.B. dass Braddock bis zum Kampf gegen Griffin keine KO-Nierderlage zu verzeichnen hatte. Skandalös ist allerdings die historische Darstellung zu Person MAX BEAR: Zwar war dieser sicherlich Exzentriker, wird im Film aber zugunsten des Drehbuchs als blutrünstiges, menschenverachtende "Kampfmonster" dargestellt. In Wirklichkeit hatte auch Bear sich durch die schwere Wirtschaftdepression mit zahlreichen Niederlagen durchschlagen müssen. Außerdem wird mit keiner Silbe erwähnt, dass Bear ein äußerst politischer Mensch war und seinen Protest gegen das Naziregime sowohl im Ring durch den Davidstern als auch außerhalb durch Öffentlichkeitsarbeit nach Außen trug. Auch bedeutete der schreckliche Kampf gegen Frankie Campbell, mit dessen unglücklichen Tod, einen großen Bruch in der Karriere des Max Bear über den er langezeit nicht hinwegkam. Er verplichtete sich daraufhin den Kindern von Campell die College-Ausbildung zu finanzieren. Schlussfazit: Großes Unterhaltungskino mit reichlich amerikanischen Epos. Trozdem ist in meinen Augen der "Rufmord" an MAX BEAR derartiges Element, dass der Film eigentlich gar nicht durch die Zensur hätte laufen dürfen. Schließlich werden hier reale Personen dargestellt und nicht wie z.B. in "Spiderman" Science Fiction angeboten, wo Schwarz weiß Darstellungen ein sinnvolles Stilmittel darstellen. Für mich wurde die 1.Regel eines historischen Film aus kommerziellen Motiven sträflich verletzt...GLAUBWÜRDIGKEIT!
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28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bollo der Bär am 1. Dezember 2005
Format: DVD
Als im Juni diesen Jahres "Cinderella Man" (so der Originaltitel) in den USA startete, überschlugen sich die Kritiker nur so vor Lob. Für die Verleihung der Academy Awards im März nächsten Jahres ist die Biografie des Ex-Boxweltmeisters Jim Braddock einer der größten Favoriten auf einen Oscar-Regen. Und das völlig zurecht. Das liegt zu einem großen Teil an der hervorragenden Besetzung: Russell Crowe spielt wieder einmal hervorragend und knüpft an seine tollen Leistungen in Filmen wie "Der Insider", "Gladiator" oder "A Beautiful Mind" an. Für seine Rolle speckte er extra 25 Kilogramm ab. Und das hat sich gelohnt, denn die Boxszenen gehören zum realistischsten, was man je in ähnlichen Filmen zu sehen bekam. Renée Zellweger spielt Crowes Filmfrau Mae Braddock. Sie stellt glaubhaft die Rolle der zwischen Stolz und Angst hin- und hergerissen Boxerfau dar. Am meisten beindruckt hat mich allerdings Paul Giamatti als Braddocks Manager Joe Gould. Die Rolle bekommt durch ihn eine unglaubliche Ausstrahlung, und ich könnte mir niemand besseren vorstellen, um diese Rolle zu spielen. Auf dem Regiestuhl nahm Ron Howard ("Apollo 13") Platz, der das von Cliff Hollingsworth umgesetzte Drehbuch perfekt verfilmte. Spannende Boxkämpfe wechseln sich mit Einblicken in die dramatischen Lebensverhältnisse der armen Arbeiterfamilien zur Zeit der großen Wirtschaftskrise Anfang der 30er Jahre ab.Lesen Sie weiter... ›
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Florian Hoffmann TOP 500 REZENSENT am 14. November 2013
Format: DVD
Ron Howard beweist mit "Das Comeback" (OT: Cinderella Man) erneut sein Gespür für sehr menschliche Storys. Nach "Apollo 13" und "A Beautiful Mind" (später kamen noch "Frost/Nixon" und "Rush" dazu) widmete sich der Regisseur erneut einer realen Geschichte.

"Das Comeback" erzählt die bewegende Lebensgeschichte des Schwergewichts-Boxers James J. Braddock, der nach anfänglichen Erfolgen wegen einer gebrochenen Hand seine Karriere an den Nagel hängen muss und in der Folge Opfer der Weltwirtschaftskrise wird. Der Film portraitiert sehr ergreifend die damaligen elenden Umstände, wie Braddock versucht seine Familie mit Tagesjobs über Wasser zu halten und sich trotz aller Mühen die Schulden nur weiter anhäufen. Doch der ehemalige Schwergewichts-Herausforderer erhält dank seines damaligen Managers und Freundes Joe Gould (Paul Giamatti) eine zweite Chance. Wegen seinem dann folgenden sensationellen, nicht für möglich gehaltenen Comeback wurde Braddock auch "Cinderella Man" genannt.

Besonders zu loben ist "Das Comeback" für seine herausragende Erschaffung des New York und New Jersey der 30er Jahre. Ob der Madison Square Garden, die Docks in New Jersey oder die elende Wohngegend von Braddocks Familie, hier passt alles. Man kriegt hier eine sehr eingelebt wirkende Welt präsentiert, in die man sich sehr gut hineinversetzen kann. Man bekommt hier einfach ein fantastisches Gefühl für Zeit und Ort geboten. Zudem wurde der Film wunderbar von Salvatore Totino fotografiert, alles hat einen leicht goldenen Look, der fantastisch zur abgebildeten Ära passt. Die aufregenden Fights, die sehr regelmäßig kommen, sind toll choreografiert, gefilmt und geschnitten.
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