... ist die passende Bezeichnung für diesen Roman. "Das Café in Tall Pine" ist keine besonders anspruchsvolle Lektüre, aber genau das richtige um zu entspannen und einfach mal abzuschalten. In Ihrem Roman berichtet die Autorin von einer Gruppe von Freunden, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Von Fenny, einer 22-jährige Waise, dem lesbischen Paar Frau Katte und Miss Penk, Slim, einem scheinbar verhaltensgestörtem Vietnam-Veteran, dem Bürgermeister, von Heine, einem älteren Herren der politisch engagiert ist, Pete, dem Schuhmacher, Big Bill einem Halbindianer auf der Suche nach dem Sinn seines Lebens, der poetisch angehauchten Mary Gore und Lee, die auf der Flucht vor Ihrem Exmann das Café Cup O'Delight gegründet hat. Alle haben eines gemeinsam: Sie sind irgendwann in dem verschlafenen Städtchen in Tall Pine gestrandet und genießen dort Ihr ruhiges Leben, vorzugsweise bei einer Tasse des fantastischen O'Delight Kaffees. Doch der Schein der Ruhe trügt, denn die Freunde müssen eine Reihe von Ereignissen gemeinsam überstehen und vearbeiten...
Mit viel Liebe beschreibt die Autorin jeden Ihrer Helden, so dass man alle einfach gerne haben muss. Von jedem erfährt man ein Stück seiner Vergangenheit, seiner Geheimnisse, Träume und Wünsche. Die Charaktere sind durch ihre Liebenswürdigkeit der große Bonus dieses Buches. Die Handlung ansich besteht aus einer Reihe von glücklichen Zufällen, Liebe, Intrigen und Tragödien. Dennoch hat man in keinster Weise das Gefühl, eine Seifenoper zu lesen, die Geschichte wirkte auf mich nie überzogen. Man lacht, weint, leidet und freut sich mit den Charakteren und ich hatte oft das Gefühl, selbst im Cup O'Delight zu sitzen...