machen sich auf die spannende, gefahrvolle Suche nach dem Paradies.
Das Hardcover schlummerte seit kurz nach Erscheinen der Erstausgabe in meinem Stapel ungelesener Bücher vor sich hin und ich dachte mir, dass ich es nach Erscheinen der TB-Ausgabe wohl doch langsam einmal lesen könnte. Anfänglich etwas skeptisch, weil ich irgendwo gelesen hatte, dass "Das Buch von Eden" eben nicht (nur) ein historischer Roman sei, sondern auch viel Fantasy und Mystik beinhalte (beides so gar nicht mein Ding), war ich schon ziemlich schnell in der Geschichte um Aelvin, Albertus Magnus, Libuse, Favola, Corax v. Wildenburg und deren gemeinsame Suche nach dem Paradies gefangen:
M.E. ist es Kai Meyer wunderbar & handwerklich geschickt gelungen, nicht nur Fantasy, Mystik, Magie, History , sondern auch zwei parallele Handlungsstränge miteinander zu verbinden und in eine spannende Geschichte um eine gefahrvolle Reise mit sympathischen Protagonisten zu verpacken.
Trotz historischer Ungenauigkeiten - Meyer gibt z.B. in einem Interview Fehler zu, die mir vor lauter Spannung gar nicht aufgefallen sind (wie z.B., dass die Reisenden an Karlsruhe vorbeikommen. Karlsruhe war zu dem Zeitpunkt aber noch gar nicht gegründet worden)- fand ich "Das Buch von Eden" abwechslungsreich und stimmig!
Fazit: Ein toller Schmöker für lange Abende!