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Das Buch der verschollenen Geschichten / Teil 1 + 2: Neuauflage Gebundene Ausgabe – 1. Dezember 2011

4.1 von 5 Sternen 13 Kundenrezensionen

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Gebundene Ausgabe, 1. Dezember 2011
 

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Die frühesten Geschichten über Mittelerde

Klappentext

Einst landete Eriol der Seefahrer im fernen Westen auf Tol Eressa, der Einsamen Insel, wo die Elben wohnen. Gastfreundschaft wurde ihm gern gewährt, denn selten fand ein Sterblicher den verborgenen Weg und keiner kennt die Wunder, welche seit Anbeginn der Welt geschahen. Am abendlichen Feuer lauschte er begierig den Geschichten von Ilúvatar und seinem Weltplan, von der Musik der Ainur, von der Ankunft der Valar und der Gründung ihres Segensreiches, von Melko, der sich mit der Spinnerin der Nacht verbündete und großes Leid über die Welt gebracht hat, von der Ankunft der Elben und der Erbauung Kôrs, der glänzenden Stadt, von den Noldoli und ihrer Unzufriedenheit, von Aules großer Arbeit, von der Verhüllung Valinors und der Ankunft der Menschen.

Unzählige Geschichten hat Tolkien erdacht, als er die Götter- und Heldensagen von Mittelerde niederschrieb. Und oft finden sich nur Spuren von ihnen, oft nur fremdklingende Namen wie ferne Echos vergangener Zeiten im »Herrn der Ringe«, der einzigen großen Geschichte, die er vollendet hat. Es waren Geschichten, die damals, als die Hobbits auf Mittelerde lebten, bereits als verloren galten.

Im legendären »Buch der verschollenen Geschichten«, dem ältesten Weltentwurf Tolkiens, älter noch als »das Silmarillion«, sind sie aufgezeichnet. Der Zugang ist schwierig, denn die Textsituation ist, da Tolkien die Geschichten häufig mehrfach überarbeitet hat, nicht immer eindeutig. Doch die Mühe, die der Herausgeber Christopher Tolkien auf die Entzifferung und Rekonstruktion verwendet hat, wird reichlich belohnt. Einige der schönsten Geschichten aus Mittelerde werden so zum erstenmal zugänglich, und zum letztenmal kann man die Stimme J.R.R. Tolkiens hören.

Der Herausgeber dieses auf zwei Bände angelegten Geschichtsbuches ist der jüngste Sohn J.R.R. Tolkiens, Christopher - ein Mittelerde-Kenner, wie es keinen zweiten gibt. In jahrelanger Arbeit hat er die teilweise fragmentarischen, teilweise nur mühsam zu entziffernden handschriftlichen Notate geordnet, mit ausführlichen Kommentaren (vor allem zur Etymologie der Elbensprachen) versehen und nach dem Plan des Vaters zusammengestellt. Zwei ausführliche Register machen den Band zu einem unentbehrlichen Nachschlagewerk; zwei bisher unveröffentlichte Weltskizzen illustrieren die Erzählungen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
...das er hier einer Kritik ausgesetzt wird, die allenfalls dem Herausgeber gebührt. Der hat seine Arbeit (bitte auch das Vorwort lesen) selbst in Frage gestellt, dann aber den Zweck der Publikation ausreichend begründet.

Christopher Tolkien möchte früheste Fassungen der Mythologie dem interessierten Leser zugänglich machen. Die umfassenden und detaillierten Anmerkungen müssen nicht gelesen werden, sie sind aber als streng literaturwissenschaftlicher Kommentar enorm hilfreich und unterstreichen den Zweck der Publikation: nicht zu unterhalten, sondern die evolutionäre Gestaltung zu klären und transparent zu machen. Der Herausgeber erweist sich dabei als sehr gewissenhaft. Tolkien selbst hatte diese Schriften nie für eine Publikation vorgesehen, so halte ich jede Bewertung im Prinzip für anmaßend (Ich bin kein 'Inkling'). Meine eigene Bewertung erfolgt aus schlichter Verlegenheit.

Die Schriften stellen Stufen eines kontinuierlichen Arbeits- und Entwicklungsprozesses dar, der Tolkien sein Leben lang begleitet hat. Und auch das 'Silmarillion', das er schließlich veröffentlichen wollte, kam nie über den Status einer ausgefeilten Arbeitsfassung hinaus. Der Herausgeber hat diese Aspekte herausgestellt, was den wissenschaftlichen Anspruch seiner Arbeit dem schlichten zugänglich Machen zumindest gleichstellt.

Wer also Fragen zur Entstehung des 'Silmarillion' hat, wird hier reichlich Anregungen finden, der Herausgeber stellt die Parallelen und Unterschiede zwischen den beiden Publikationen in den Mittelpunkt seiner Kommentare.
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Format: Gebundene Ausgabe
Beim zweiteiligen Buch der Verschollenen Geschichten handelt es sich um die ersten beiden von insgesamt 12 Bänden, die Christopher Tolkien nach dem Tod seines Vaters J. R. R. veröffentlicht hat. Gleichzeitig sind es auch die beiden einzigen, die auf deutsch erschienen sind.

"Das Buch der Verschollenen Geschichten" enthält eine frühere Fassung vom "Silmarillion". D. h. es wird eigentlich das gleiche erzählt wie in "Das Silmarillion". Nur sind in den Lost Tales die Sagen noch nicht so detailreich ausgearbeitet, auch der Erzählstil ist ein ganz anderer (die einzelnen Geschichten sind viel länger, während im Silmarillion alles in kompakter, kurzer Form vermittelt wird). Außerdem ist alles in eine Rahmenhandlung eingebunden: eine Hauptfigur bekommt die einzelnen Geschichten von verschiedenen Personen erzählt; wohingegen "Das Silmarillion" als Kompilation von Sagen und Legenden konzipiert ist. Auch finden sich in dieser Urform noch Bezüge auf England und seine Geschichte, welche später, als Tolkien seine imaginäre Welt immer weiter entwickelte, komplett weggefallen sind.

Teil 1 enthält hierbei die Legenden von der Erschaffung und Einrichtung der Welt und aus Aman, Teil 2 die Heldensagen von Beleriand/Mittelerde.

Nun stellt sich wie bereits bei "Nachrichten von Mittelerde" die Frage, ob die Veröffentlichung so eines Werkes überhaupt nötig war, oder ob man nur den Leser mit dem berühmten Namen Tolkiens abzocken wollte. Interessant ist das Book of Lost Tales allenfalls für Leute (wie mich), die sich dafür interessieren, wie Tolkien seine fiktionale Welt über die Jahre entwickelt hat. Alle anderen werden wohl weniger damit anfangen können. Zudem sollte man "Das Silmarillion" vorher gelesen haben, sonst kennt man sich nicht aus.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ich habe beide Teile gelesen und wer das Simarillion gelesen hat und ihm hat es gefallen der kann weiterlesen alle anderen nicht kaufen und nicht weiterlesen!
Die Bücher geben Einblick in paralelle Handlungsverläufe und Erstentwürfe der Geschichte von Mittelerde. Dies ist ein sehr Interessanter Blick hinter die Entstehung von Mittelerde.
Persönlich hat mir am besten gefallen die Geschichte vom Fall Gondolins zu lesen. Spektakulär!!
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
In diesem Buch werden nebst den eigentlichen Geschichten auch viele Erklärungen zur Arbeit und Entstehung der Welt, der Kulturen, der Figuren und Erzählungen durch J.R.R. Tolkien von seinem Sohn Christopher Tolkien gegeben
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
es ist ja hierzu schon so vieles geschrieben worden...

Für Tolkien-Fans ist dieser Zweibänder natürlich ein Muss! Sehr schön zu lesen und für besonders Interessierte auch so geschrieben. Die umfangreichen Anmerkungen möchte ich eigentlich schon haben um so auch meine eigene Meinung bilden und tiefer in die Materie steigen zu können. Auch ist dies notwendig, um gewisse Zusammenhänge richtig verstehen und nachvollziehen zu können.

Wer sich mit dem "Tolkien-Kosmos" beschäftigen will, wird auch an diesen Bänden seine Freude haben!
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Format: Gebundene Ausgabe
Edit

Obwohl ich großer Herr der Ringe Fan bin, in Sachen Film, PC-Spiele, etc., haben mich diese Romane in ihrem Inhalt sowie in der ausgestellten Produktbeschreibung sehr enttäuscht.
Nach den "Kindern Hurins" und dem relativ komplexen und langatmigen "Silmarillion" wollte ich meine Reise fortsetzen und mich mit den verschollenen Geschichten begnügen.
Doch das ging gehörig schief, denn dies sind keinesfalls Geschichten wie im Stile vom Herr der Ringe, nein es sind die wohl zuerst entstandenen Geschichten von Tolkien. Was ja auch vom Prinzip her nicht schlecht wäre, wenn nicht ständig auf die Recherche der Geschichten eingegangen werden würde. Zuerst rechtfertigt sich Tolkien jr. auf circa 20 Seiten Seiten für das Silmarillion und in den ersten 84 Seiten liest man nur eine einzige Geschichte mit einer Länge von 13 Seiten, das hat einfach sehr stark meine Erwartungen untertroffen. Auch das Tol Eressa mit England verglichen wird raubt mir schier meine HdR-Illusion! Ich finde man sollte den Leser besser vor solchen Romanen informieren, welche ganz sicherlich den überzeugten HdR-Leser auf den allerwertesten fallen lassen.

Trotzdem muss man sich auf der Zunge zergehen lassen:
In 1100 Seiten befinden sich nur 599 Seiten auf denen die Geschichten gedruckt sind.
4 Kommentare 21 von 39 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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