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Das Buch der verschollenen Geschichten Teil 1 + 2: Neuauflage
 
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Das Buch der verschollenen Geschichten Teil 1 + 2: Neuauflage [Gebundene Ausgabe]

John Ronald Reuel Tolkien
2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 1100 Seiten
  • Verlag: Klett-Cotta Verlag (März 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 360893863X
  • ISBN-13: 978-3608938630
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 13,6 x 6,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 391.935 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die frühesten Geschichten über Mittelerde, die Tolkien seit 1916 aufschrieb, sind hier gesammelt. Im »Herrn der Ringe« wird ständig auf sie hingewiesen, denn sie sind die Götter- und Heldensagen der Welt Mittelerde. Die beiden Bände sind auch einzeln erhältlich.

Klappentext

Einst landete Eriol der Seefahrer im fernen Westen auf Tol Eressa, der Einsamen Insel, wo die Elben wohnen. Gastfreundschaft wurde ihm gern gewährt, denn selten fand ein Sterblicher den verborgenen Weg und keiner kennt die Wunder, welche seit Anbeginn der Welt geschahen. Am abendlichen Feuer lauschte er begierig den Geschichten von Ilúvatar und seinem Weltplan, von der Musik der Ainur, von der Ankunft der Valar und der Gründung ihres Segensreiches, von Melko, der sich mit der Spinnerin der Nacht verbündete und großes Leid über die Welt gebracht hat, von der Ankunft der Elben und der Erbauung Kôrs, der glänzenden Stadt, von den Noldoli und ihrer Unzufriedenheit, von Aules großer Arbeit, von der Verhüllung Valinors und der Ankunft der Menschen.

Unzählige Geschichten hat Tolkien erdacht, als er die Götter- und Heldensagen von Mittelerde niederschrieb. Und oft finden sich nur Spuren von ihnen, oft nur fremdklingende Namen wie ferne Echos vergangener Zeiten im »Herrn der Ringe«, der einzigen großen Geschichte, die er vollendet hat. Es waren Geschichten, die damals, als die Hobbits auf Mittelerde lebten, bereits als verloren galten.

Im legendären »Buch der verschollenen Geschichten«, dem ältesten Weltentwurf Tolkiens, älter noch als »das Silmarillion«, sind sie aufgezeichnet. Der Zugang ist schwierig, denn die Textsituation ist, da Tolkien die Geschichten häufig mehrfach überarbeitet hat, nicht immer eindeutig. Doch die Mühe, die der Herausgeber Christopher Tolkien auf die Entzifferung und Rekonstruktion verwendet hat, wird reichlich belohnt. Einige der schönsten Geschichten aus Mittelerde werden so zum erstenmal zugänglich, und zum letztenmal kann man die Stimme J.R.R. Tolkiens hören.

Der Herausgeber dieses auf zwei Bände angelegten Geschichtsbuches ist der jüngste Sohn J.R.R. Tolkiens, Christopher - ein Mittelerde-Kenner, wie es keinen zweiten gibt. In jahrelanger Arbeit hat er die teilweise fragmentarischen, teilweise nur mühsam zu entziffernden handschriftlichen Notate geordnet, mit ausführlichen Kommentaren (vor allem zur Etymologie der Elbensprachen) versehen und nach dem Plan des Vaters zusammengestellt. Zwei ausführliche Register machen den Band zu einem unentbehrlichen Nachschlagewerk; zwei bisher unveröffentlichte Weltskizzen illustrieren die Erzählungen.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Abraxas
Beim zweiteiligen Buch der Verschollenen Geschichten handelt es sich um die ersten beiden von insgesamt 12 Bänden, die Christopher Tolkien nach dem Tod seines Vaters J. R. R. veröffentlicht hat. Gleichzeitig sind es auch die beiden einzigen, die auf deutsch erschienen sind.

"Das Buch der Verschollenen Geschichten" enthält eine frühere Fassung vom "Silmarillion". D. h. es wird eigentlich das gleiche erzählt wie in "Das Silmarillion". Nur sind in den Lost Tales die Sagen noch nicht so detailreich ausgearbeitet, auch der Erzählstil ist ein ganz anderer (die einzelnen Geschichten sind viel länger, während im Silmarillion alles in kompakter, kurzer Form vermittelt wird). Außerdem ist alles in eine Rahmenhandlung eingebunden: eine Hauptfigur bekommt die einzelnen Geschichten von verschiedenen Personen erzählt; wohingegen "Das Silmarillion" als Kompilation von Sagen und Legenden konzipiert ist. Auch finden sich in dieser Urform noch Bezüge auf England und seine Geschichte, welche später, als Tolkien seine imaginäre Welt immer weiter entwickelte, komplett weggefallen sind.

Teil 1 enthält hierbei die Legenden von der Erschaffung und Einrichtung der Welt und aus Aman, Teil 2 die Heldensagen von Beleriand/Mittelerde.

Nun stellt sich wie bereits bei "Nachrichten von Mittelerde" die Frage, ob die Veröffentlichung so eines Werkes überhaupt nötig war, oder ob man nur den Leser mit dem berühmten Namen Tolkiens abzocken wollte. Interessant ist das Book of Lost Tales allenfalls für Leute (wie mich), die sich dafür interessieren, wie Tolkien seine fiktionale Welt über die Jahre entwickelt hat. Alle anderen werden wohl weniger damit anfangen können. Zudem sollte man "Das Silmarillion" vorher gelesen haben, sonst kennt man sich nicht aus.
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13 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Nappo
Edit

Obwohl ich großer Herr der Ringe Fan bin, in Sachen Film, PC-Spiele, etc., haben mich diese Romane in ihrem Inhalt sowie in der ausgestellten Produktbeschreibung sehr enttäuscht.
Nach den "Kindern Hurins" und dem relativ komplexen und langatmigen "Silmarillion" wollte ich meine Reise fortsetzen und mich mit den verschollenen Geschichten begnügen.
Doch das ging gehörig schief, denn dies sind keinesfalls Geschichten wie im Stile vom Herr der Ringe, nein es sind die wohl zuerst entstandenen Geschichten von Tolkien. Was ja auch vom Prinzip her nicht schlecht wäre, wenn nicht ständig auf die Recherche der Geschichten eingegangen werden würde. Zuerst rechtfertigt sich Tolkien jr. auf circa 20 Seiten Seiten für das Silmarillion und in den ersten 84 Seiten liest man nur eine einzige Geschichte mit einer Länge von 13 Seiten, das hat einfach sehr stark meine Erwartungen untertroffen. Auch das Tol Eressa mit England verglichen wird raubt mir schier meine HdR-Illusion! Ich finde man sollte den Leser besser vor solchen Romanen informieren, welche ganz sicherlich den überzeugten HdR-Leser auf den allerwertesten fallen lassen.

Trotzdem muss man sich auf der Zunge zergehen lassen:
In 1100 Seiten befinden sich nur 599 Seiten auf denen die Geschichten gedruckt sind.
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