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Das Buch der verbotenen Bücher: Universalgeschichte des Verfolgten und Verfemten von der Antike bis heute [Kindle Edition]

Werner Fuld
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Siege des Wortes über die Macht
»Die Geschichte der Verbote ist eine Geschichte vom Überleben«, befand Werner Fuld und schrieb die weltweit erste Universalgeschichte der verbotenen Bücher.
Gibt die Nachwelt jedem verbotenen Buch die ihm gebührende Würde zurück, wie Tacitus angesichts einer Bücherverbrennung vor 2000 Jahren prophezeite? Oder lassen die Flammen gar manche Schrift erst in hellem Licht erstrahlen, die sonst im Dunkeln geblieben wäre? Ovid wurde von Kaiser Augustus im Jahre 13 n. Chr. verbannt, auf dem Vatikanischen Index fanden sich zwar Kant und Gregorovius, nie jedoch Hitler, Lenin oder Marx. Mit ihnen befasst sich Fuld ebenso wie mit erotischer und ketzerischer Literatur, mit den Schwarzen Listen unter den Nazis, in der DDR und natürlich auch in der BRD, wo Texte als »staatsgefährdende Schriften« verboten wurden, die als kommunistisch eingestuft wurden oder Kritik an der Bundesregierung oder den Alliierten übten. Noch heute werden hierzulande im Schnitt jährlich 300 Bücher verboten, 1995 etwa Bret Easton Ellis’ Weltbestseller American Psycho, der erst 2001, nach mehreren Gerichtsverfahren, freigegeben wurde. Fast alle großen Klassiker, von Goethes Werther über Flauberts Madame Bovary und Prousts Récherche bis Joyces Ulysses oder Nabokovs_ Lolita_ (zuerst in einem pornographischen französischen Verlag erschienen, weil niemand sonst es drucken wollte), haben z. T. turbulente Verbotsgeschichten aufzuweisen. Doch Fuld widmet sich nicht nur der westlichen Welt. Auch China, Russland und die islamischen Länder hat er im Fokus. Weltweit ist die Liste verbotener Bücher schier endlos, und ständig kommen neue hinzu. Grund genug, ihnen und ihrer Geschichte endlich ein eigenes Buch zu widmen.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Werner Fuld wurde 1947 in Heidelberg geboren. Er arbeitete viele Jahre als Literaturkritiker (FAZ, FOCUS) und veröffentlichte mehrere Biographien, so z.B. über Walter Benjamin, Wilhelm Raabe und Nicolo Paganini. Besondere Aufmerksamkeit erregte sein Buch Die Bildungslüge (2004). Als Herausgeber veröffentlichte er u.a. den Briefwechsel von Erich Maria Remarque mit Marlene Dietrich Sag mir, daß du mich liebst, zus. mit Thomas Schneider (2001) und Der Mona Lisa Schwindel (2011). Seine Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 2792 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 352 Seiten
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B006JNJOOK
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Erweiterte Schriftfunktion: Nicht aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #354.766 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Bonnie
Format:Gebundene Ausgabe
Verbote gab es, seit die Schrift erfunden wurde. Erstaunlich ist und das belegt Fuld in seinem spannenden Buch, dass Verbote nicht die Ideen ausrotten konnten, für die das beanstandete Werk verbrannt oder sonstwie vernichtet wurde. Selbst wenn der Verfasser, wie immer wieder geschehen, mit auf dem Scheiterhaufen landete. Was allerdings am Anfang dieses fundierten und tiefgreifenden Streifzugs durch die Geschichte der verbotenen Bücher noch anekdotisch daherkommt, wird mehr und mehr beklemmend, wenn wir in die Neuzeit kommen. So wie sich die Verbreitung von Information und Ideen erst durch den Buchdruck bis hin zu den neuen Medien vervielfältigt hat, vervielfältigen sich die Versuche zur Unterdrückung. Die Einschränkung, was Autoren noch schreiben können, wird nicht, wie viele denken, kleiner, sondern immer grösser. Nach dem heutigen "Persönlickkeitsrecht", wären die Buddenbrocks sicher schnell und endgültig auf dem Index gelandet. Oder Thomas Mann hätte erst gar keinen Verlag gefunden, der das Risiko eingegangen wäre, ihn zu veröffentlichen. Ich kann das Buch uneingeschränkt empfehlen, es macht Lust, das eine oder andere wieder zu lesen oder neu zu entdecken. Und es zeigt deutlich, dass Verbote zwar Ideen nicht unterdrücken können, aber auch, dass Literatur nur dann entstehen kann, wenn das Recht auf Meinungsfreiheit ernstgenommen und durchgesetzt wird. Insofern ist es gerade bei der aktuellen ACTA-Diskussion ein wichtiger Beitrag, das viele Argumente liefert, warum jede Zensur - selbst wenn sie mit den besten Absichten geschieht - schädlich ist.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bücher, die stören und die Mächtigen ärgern 13. März 2012
Von RockBrasiliano VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Ich muss sagen, dass ich seit langem kein so spannendes Sachbuch mehr gelesen habe. "Das Buch der verbotenen Bücher" geht ja schon ziemlich in die Breite, wenn man den Anspruch einer Art Universalgeschichte der unterdrückten Literatur betrachtet. Aber diese Mammutaufgabe scheint Werner Fuld gut gelungen zu sein, das Buch ist gut gegliedert, stimmig geschrieben und niemals langweilig. OK, ganz neue und umwerfende Erkenntnisse zu irgendeinem Gebiet enthält das Buch nicht, aber dafür eine sehr gute Zusammenfassung des aktuellen Erkenntnisstandes und einen doch etwas beängstigenden Ausblick auf neue Formen von "Zensur" in unserer "freien"(?) Wirtschafts- und Medienwelt. Da wird z.B. mal eben dem Sartre die Zigarette wegretuschiert, weil das doch ein schlechtes Vorbild ist (Ok, ein harmloseres Beispiel). Dann aber können Politiker (und andere) weil sie sich in ihren Persönlichkeitsrechten beschnitten sehen, mit Erfolg gegen Bücher vorgehen, die eigentlich von hoher gesellschaftlicher Relevanz sind. Wie sich das alles entwickelt bleibt abzuwarten... Die "Universalgeschichte des Verfolgten und Verfemten von der Antike bis heute." (Untertitel) ist jedenfalls für jeden Bücherfreund wärmstens zu empfehlen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Gedächtnis der Menschheit 30. Juli 2012
Von Michaela Hoevermann TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Am 10. Mai 1933 brannten in Deutschland in 22 großen Universitätsstädten Bücher. Wohl jeder kennt die erschreckenden Aufnahmen von den Flammen, die die Texte systemkritischer, linker, homosexueller oder jüdischer Dichter und Denker erfassten. Darunter Werke von literarischen und wissenschaftlichen Größen wie Heinrich Mann, Klaus Mann, Vicki Baum, Erich Kästner, Kurt Tucholsky oder Magnus Hirschfeld.

Büchervernichtungen und Zensurbemühungen allerdings sind so alt - und zählebig - wie die Bücher selbst: Egal ob im antiken Griechenland, in der Zeit der Inquisition, des Nationalsozialismus oder heute, immer wieder wird hartnäckig versucht, unliebsames Gedankengut aus der Welt zu schaffen. Die Zensur macht dabei auch vor unserer Demokratie nicht halt: Rund 300 Bücher werden in Deutschland Jahr für Jahr auf den Index gesetzt. Ein Schicksal, dass sie mit vielen bedeutenden Klassikern teilen. Darunter etwa Goethes "Die Leiden des jungen Werther", Flauberts "Madame Bovary" oder Nabokovs "Lolita". Zwar gibt es bei uns keine Vorzensur. Aber einmal gedruckte Titel können durchaus im Nachhinein verboten werden, wenn sie der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien anstößig erscheinen.

Zu aufklärerisch, zu erotisch, zu gewalttätig, zu aufrührerisch, zu kommunistisch, zu demokratisch, zu pazifistisch... Gründe für Bücherverbote finden politische und religiöse Eiferer schnell.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
"Wenn die Diktatoren wirklich die Macht besessen hätten, an die sie so hartnäckig und uneinsichtig glaubten, gäbe es einen beträchtlichen Teil unserer Weltliteratur nicht. Die Machthaber aller Zeiten und Kulturen, vom gebildeten König, bis zum primitiv-fundamentalistischen Stammesfürsten, von Augustus bis zum chinesischen Parteisekretär waren und sind noch immer unfähig zu erkennen, dass Ideen stärker sind als Gesetze."

Mit dieser Einsicht beginnt der Literaturkritiker Werner Fuld sein neues Buch über die verbotenen Bücher dieser Welt von der Antike bis in unsere heutige Zeit. Es ist eine Literaturgeschichte des "Verfolgten und Verfemten" voller erstaunlicher Überraschungen und Entdeckungen.

Dass Bücher verboten und unterdrückt werden, sagt Fuld, wird immer so bleiben, nur in der heutigen Zeit erfahren wir schneller davon. Und doch ist auch das Internet, das gerade dazu beiträgt selbst ein Ort der Zensur. Nicht die Verbote selbst, sondern ihre Verlagerung seines das Problem. Und er macht das an einen Beispiel deutlich:

"Wenn wir durch ein Tabak- und Alkoholwerbungsverbot einen gesellschaftlichen Konsens erreichen, bei dem der Griff zum Whiskeyglas oder zur Zigarette in einem literarischen Texte als Gefährdung der allgemeinen Gesundheit insbesondere der Jugend angesehen wird, dann werden wir künftig Romane lesen, in denen nur noch der Kamin raucht. Die formierte Gesellschaft wird das für selbstverständlich halten und erst eine künftige Geschichte der Zensur wird sich darüber wundern. Hoffentlich."
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