In weniger als einer Minute können Sie mit dem Lesen von Das Buch der verbotenen Bücher auf Ihrem Kindle beginnen. Sie haben noch keinen Kindle? Hier kaufen Oder fangen Sie mit einer unserer gratis Kindle Lese-Apps sofort an zu lesen.

An Ihren Kindle oder ein anderes Gerät senden

 
 
 

Kostenlos testen

Jetzt kostenlos reinlesen

An Ihren Kindle oder ein anderes Gerät senden

Jeder kann Kindle Bücher lesen  selbst ohne ein Kindle-Gerät  mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.
Das Buch der verbotenen Bücher: Universalgeschichte des Verfolgten und Verfemten von der Antike bis heute
 
 

Das Buch der verbotenen Bücher: Universalgeschichte des Verfolgten und Verfemten von der Antike bis heute [Kindle Edition]

Werner Fuld
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

Kindle-Preis: EUR 19,99 Inkl. MwSt. und kostenloser drahtloser Lieferung über Amazon Whispernet

Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition EUR 19,99  
Gebundene Ausgabe EUR 22,99  

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Siege des Wortes über die Macht
»Die Geschichte der Verbote ist eine Geschichte vom Überleben«, befand Werner Fuld und schrieb die weltweit erste Universalgeschichte der verbotenen Bücher.
Gibt die Nachwelt jedem verbotenen Buch die ihm gebührende Würde zurück, wie Tacitus angesichts einer Bücherverbrennung vor 2000 Jahren prophezeite? Oder lassen die Flammen gar manche Schrift erst in hellem Licht erstrahlen, die sonst im Dunkeln geblieben wäre? Ovid wurde von Kaiser Augustus im Jahre 13 n. Chr. verbannt, auf dem Vatikanischen Index fanden sich zwar Kant und Gregorovius, nie jedoch Hitler, Lenin oder Marx. Mit ihnen befasst sich Fuld ebenso wie mit erotischer und ketzerischer Literatur, mit den Schwarzen Listen unter den Nazis, in der DDR und natürlich auch in der BRD, wo Texte als »staatsgefährdende Schriften« verboten wurden, die als kommunistisch eingestuft wurden oder Kritik an der Bundesregierung oder den Alliierten übten. Noch heute werden hierzulande im Schnitt jährlich 300 Bücher verboten, 1995 etwa Bret Easton Ellis’ Weltbestseller American Psycho, der erst 2001, nach mehreren Gerichtsverfahren, freigegeben wurde. Fast alle großen Klassiker, von Goethes Werther über Flauberts Madame Bovary und Prousts Récherche bis Joyces Ulysses oder Nabokovs_ Lolita_ (zuerst in einem pornographischen französischen Verlag erschienen, weil niemand sonst es drucken wollte), haben z. T. turbulente Verbotsgeschichten aufzuweisen. Doch Fuld widmet sich nicht nur der westlichen Welt. Auch China, Russland und die islamischen Länder hat er im Fokus. Weltweit ist die Liste verbotener Bücher schier endlos, und ständig kommen neue hinzu. Grund genug, ihnen und ihrer Geschichte endlich ein eigenes Buch zu widmen.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Werner Fuld wurde 1947 in Heidelberg geboren. Er arbeitete viele Jahre als Literaturkritiker (FAZ, FOCUS) und veröffentlichte mehrere Biographien, so z.B. über Walter Benjamin, Wilhelm Raabe und Nicolo Paganini. Besondere Aufmerksamkeit erregte sein Buch Die Bildungslüge (2004). Als Herausgeber veröffentlichte er u.a. den Briefwechsel von Erich Maria Remarque mit Marlene Dietrich Sag mir, daß du mich liebst, zus. mit Thomas Schneider (2001) und Der Mona Lisa Schwindel (2011). Seine Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 2792 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 352 Seiten
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B006JNJOOK
  • X-Ray:
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #95.944 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

  •  Ist der Verkauf dieses Produkts für Sie nicht akzeptabel?

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Bonnie
Format:Gebundene Ausgabe
Verbote gab es, seit die Schrift erfunden wurde. Erstaunlich ist und das belegt Fuld in seinem spannenden Buch, dass Verbote nicht die Ideen ausrotten konnten, für die das beanstandete Werk verbrannt oder sonstwie vernichtet wurde. Selbst wenn der Verfasser, wie immer wieder geschehen, mit auf dem Scheiterhaufen landete. Was allerdings am Anfang dieses fundierten und tiefgreifenden Streifzugs durch die Geschichte der verbotenen Bücher noch anekdotisch daherkommt, wird mehr und mehr beklemmend, wenn wir in die Neuzeit kommen. So wie sich die Verbreitung von Information und Ideen erst durch den Buchdruck bis hin zu den neuen Medien vervielfältigt hat, vervielfältigen sich die Versuche zur Unterdrückung. Die Einschränkung, was Autoren noch schreiben können, wird nicht, wie viele denken, kleiner, sondern immer grösser. Nach dem heutigen "Persönlickkeitsrecht", wären die Buddenbrocks sicher schnell und endgültig auf dem Index gelandet. Oder Thomas Mann hätte erst gar keinen Verlag gefunden, der das Risiko eingegangen wäre, ihn zu veröffentlichen. Ich kann das Buch uneingeschränkt empfehlen, es macht Lust, das eine oder andere wieder zu lesen oder neu zu entdecken. Und es zeigt deutlich, dass Verbote zwar Ideen nicht unterdrücken können, aber auch, dass Literatur nur dann entstehen kann, wenn das Recht auf Meinungsfreiheit ernstgenommen und durchgesetzt wird. Insofern ist es gerade bei der aktuellen ACTA-Diskussion ein wichtiger Beitrag, das viele Argumente liefert, warum jede Zensur - selbst wenn sie mit den besten Absichten geschieht - schädlich ist.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bücher, die stören und die Mächtigen ärgern 13. März 2012
Von RockBrasiliano TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Ich muss sagen, dass ich seit langem kein so spannendes Sachbuch mehr gelesen habe. "Das Buch der verbotenen Bücher" geht ja schon ziemlich in die Breite, wenn man den Anspruch einer Art Universalgeschichte der unterdrückten Literatur betrachtet. Aber diese Mammutaufgabe scheint Werner Fuld gut gelungen zu sein, das Buch ist gut gegliedert, stimmig geschrieben und niemals langweilig. OK, ganz neue und umwerfende Erkenntnisse zu irgendeinem Gebiet enthält das Buch nicht, aber dafür eine sehr gute Zusammenfassung des aktuellen Erkenntnisstandes und einen doch etwas beängstigenden Ausblick auf neue Formen von "Zensur" in unserer "freien"(?) Wirtschafts- und Medienwelt. Da wird z.B. mal eben dem Sartre die Zigarette wegretuschiert, weil das doch ein schlechtes Vorbild ist (Ok, ein harmloseres Beispiel). Dann aber können Politiker (und andere) weil sie sich in ihren Persönlichkeitsrechten beschnitten sehen, mit Erfolg gegen Bücher vorgehen, die eigentlich von hoher gesellschaftlicher Relevanz sind. Wie sich das alles entwickelt bleibt abzuwarten... Die "Universalgeschichte des Verfolgten und Verfemten von der Antike bis heute." (Untertitel) ist jedenfalls für jeden Bücherfreund wärmstens zu empfehlen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Gedächtnis der Menschheit 30. Juli 2012
Von MH TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Am 10. Mai 1933 brannten in Deutschland in 22 großen Universitätsstädten Bücher. Wohl jeder kennt die erschreckenden Aufnahmen von den Flammen, die die Texte systemkritischer, linker, homosexueller oder jüdischer Dichter und Denker erfassten. Darunter Werke von literarischen und wissenschaftlichen Größen wie Heinrich Mann, Klaus Mann, Vicki Baum, Erich Kästner, Kurt Tucholsky oder Magnus Hirschfeld.

Büchervernichtungen und Zensurbemühungen allerdings sind so alt - und zählebig - wie die Bücher selbst: Egal ob im antiken Griechenland, in der Zeit der Inquisition, des Nationalsozialismus oder heute, immer wieder wird hartnäckig versucht, unliebsames Gedankengut aus der Welt zu schaffen. Die Zensur macht dabei auch vor unserer Demokratie nicht halt: Rund 300 Bücher werden in Deutschland Jahr für Jahr auf den Index gesetzt. Ein Schicksal, dass sie mit vielen bedeutenden Klassikern teilen. Darunter etwa Goethes "Die Leiden des jungen Werther", Flauberts "Madame Bovary" oder Nabokovs "Lolita". Zwar gibt es bei uns keine Vorzensur. Aber einmal gedruckte Titel können durchaus im Nachhinein verboten werden, wenn sie der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien anstößig erscheinen.

Zu aufklärerisch, zu erotisch, zu gewalttätig, zu aufrührerisch, zu kommunistisch, zu demokratisch, zu pazifistisch... Gründe für Bücherverbote finden politische und religiöse Eiferer schnell.
Lesen Sie weiter... ›
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Hauke Stammer TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Das vorliegende Werk gibt sich wissenschaftlich und preist sich als Universalgeschichte der Bücherverbote an. Leider ist der Fokus des Werks allerdings alles andere als global, sondern beschränkt sich im Großen und Ganzen auf 3 Epochen bzw. Feindbilder der freien Meinungsäusserung. Zum einen die Jahrhunderte einer mächtigen katholischen Kirche, zum anderen die Zeiten der deutschen Despotien, dem 3. Reich und der DDR. Dazwischen ein bisschen Frühgeschichte und Bundesprüfstelle der BRD und schon sind rund 350 Seiten gefüllt.

Anfangs gibt sich Werner Fuld alle Mühe, als neutraler Beobachter der Zeitgeschichte die Versuche der Zensur zu beschreiben. Stets mit einem Augenzwinkern und dem Verweis darauf, wie fruchtlos die Versuche letztlich blieben. Besonders erstaunt den Leser dabei, wie schon in Zeiten ohne moderne Massenmedien oder Buchdruck die Menschen Wege fanden, Wissen und Bildung weiter zu reichen, im Stillen zu vermitteln und zu erhalten. Und wie die Obrigkeiten stets mit Verweis auf angebliche gesellschaftliche Werte von Moral und Ethik Wege suchten und fanden, unliebsamme Fragen und Geschichten zu brandmarken. Doch egal, welche Mittel eingesetzt wurden und wie viele Menschen ihr Leben opferten, stets bahnte sich die Wahrheit ihren Weg. Eine Lehre der Geschichte, die Hoffnung für die heutige Zeit der political correctness macht.

Je weiter die Betrachtungen sich der Gegenwart nähern, desto mehr verwischen persönliche Befindlichkeiten die neutrale Sicht des Autors. Seine Angriffe gegen die katholische Kirche sind begründet, seine gleichzeitige Verteidigung des Islams in diesem Zusammenhang aber entbehrt jeder Grundlage.
Lesen Sie weiter... ›
War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Ähnliche Artikel finden