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Das Buch in dem die Welt verschwand Taschenbuch – 1. November 2005


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 496 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (1. November 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426633159
  • ISBN-13: 978-3426633151
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,6 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (80 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.535.114 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Wolfram Fleischhauer, 1961 in Karlsruhe geboren, studierte Literaturwissenschaft in Deutschland, Frankreich, Spanien und den USA und arbeitet seit vielen Jahren als Konferenzdolmetscher in Brüssel.
Weitere Infos unter: www.wolfram-fleischhauer.de

Produktbeschreibungen

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In einem verschneiten fränkischen Wald macht der Lizenziat Nicolai Röschlaub eine entsetzliche Entdeckung: Inmitten der Spuren eines heftigen Kampfes liegt eine blutüberströmte Leiche ohne Hände und mit schrecklich zugerichtetem Gesicht. Doch der schlimmste Anblick für den jungen Nürnberger Arzt sind die Augen des Toten, die der Mörder mit einem Dolch an den nächsten Baum gespießt hat, auf dessen scharfer Klinge die Mahnung eingraviert ist: "In te ipsum redi -- Schaue in Dich selbst!" Einziger Zeuge der grauenhaften Tat ist eine ebenso geheimnisvolle wie verwirrend verführerische junge Frau ohne Namen, der Nicolai mehr und mehr verfällt.

Doch die schöne Unbekannte ist nicht das einzige Rätsel, das sich der Aufklärung des Falles entgegen stellt. Der dubiose Justizrat Di Tassi, der Nicolai in seine Dienste stellt, arbeitet für Machthaber, deren Motive im Dunkeln liegen, und doch ist auch er nur einer von vielen Spielern und Gegenspielern, die versuchen, am Ende des 18. Jahrhunderts die Herrschaft im Deutschen Reich an sich zu reißen. Während Nicolai versucht, das Geheimnis der jungen Schönen zu lüften, gerät er immer tiefer in den Strudel der Gewalt und den verbissenen Kampf zwischen Aufklärung und Gegenaufklärung, in dessen Zentrum ein Buch steht, das ein neues Zeitalter einläutet und dabei eine alte Welt zum Verschwinden bringt.

Souverän und geschickt bedient sich Wolfram Fleischhauer auch in seinem vierten Buch der Mittel des historischen Romans, um eine ebenso spannend wie intelligent konstruierte Handlung aufzubauen. Zwar wirkt die Mischung aus Aufklärungsschwärmerei, feudalistischer Unterdrückung, religiösem Fanatismus und konspirativen Sekten von den Freimaurern bis zu den Illuminaten nicht gerade neu, doch Fleischhauer gelingt es durchaus, dem Bekannten überraschende Aspekte abzugewinnen. Wie schon in seinen früheren Romanen Die Purpurlinie, Die Frau mit den Regenhänden und Drei Minuten mit der Wirklichkeit erweist sich Fleischhauer als Regisseur präzise kalkulierter Effekte und einer Geschichte mit großer assoziativer Dichte und voller Anspielungen auf Philosophie, Kunst und Literatur. Auch wenn sein Buch die Welt nicht zum Verschwinden bringt, Zerstreuung auf höchstem Niveau bietet es allemal! --Peter Schneck -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Wolfram Fleischhauer wurde 1961 in Karlsruhe geboren. Bei Droemer erschienen seine vier Romane über die Künste ("Die Purpurlinie", "Die Frau mit den Regenhänden", "Drei Minuten mit der Wirklichkeit", "Das Buch, in dem die Welt verschwand") mit einer Gesamtauflage von über 700.000 Exemplaren. In seinen neuesten Romanen "Torso" und „Schweigend steht der Wald“ verbindet Wolfram Fleischhauer aktuelle gesellschaftliche Themen mit rasantem Thrill.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bianca am 8. Februar 2007
Format: Taschenbuch
Meiner Meinung nach ist der Klappentext ein bisschen irreführend - man erwartet einen reinen Krimi - und all diejenigen, die sich nicht für Philosophie interessieren, werden wahrscheinlich ein bisschen enttäuscht. Auf den ersten 250 bis 300 Seiten wird Fleischhauer dem Klappentext jedoch gerecht, Nicolai, ein junger Arzt erforscht im Auftrag des Reichkammergerichts mysteriöse Todesfälle, immer neue Personen werden in die Handlung eingeführt, und scheinbar zufällig Anwesende entwickeln sich zu Protagonisten. In diesem Teil ist dar Roman sehr leicht und flüssig zu lesen, und ganz neben bei erfährt man auch einiges über die Welt des späten 18. Jahrhunderts sowie über die Aufbruchstimmung mit all ihren Gegensätzen kurz vor der Französischen Revolution.

Wenn dann schließlich die unterschiedlichsten Geheimbünde, Philosophen und ,Religionsgemeinschaften' auftauchen beginnt der Roman unsere vollste Aufmerksamkeit zu fordern, viele verschieden Standpunkte werden aufgeworfen, diskutiert, erläutert und wenn man nicht genau aufpasst und den Lesestil" der ersten 300 Seiten beibehält wird man ganz leicht verwirrt und muss noch mal kurz zurückblättern...

Der Roman wirkt sehr gut recherchiert, sowohl der geschichtliche, als auch der Philosophische Aspekt werden wirklich nett verpackt" und verknüpft, was man in Geschichte und Philosophie in der Schule mühsam über die Zeit der Aufklärung gelernt hat scheint man plötzlich als selbstverständlich hinzunehmen.
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von isy3 am 27. Oktober 2004
Format: Taschenbuch
... und nicht eher wieder zum Vorschein kam, bis ich es in einem Zug ausgelesen hatte. Und ich bin begeistert davon!
Wolfram Fleischhauer schreibt unglaublich spannend, durchaus vergleichbar mit Dan Brownes "Illuminati" und hat zudem viele Erkenntnisse aus der Medizingeschichte, des technischen Fortschritts, der Philosophie, Politik und Alltagskultur des ausgehenden 19. Jahrhunderts in seinen Roman eingeflochten, so daß das Buch authentisch und dicht wirkt, fast so profund wie "Der Name der Rose".
Wolfram Fleischhauer stellt einen Geheimcode vor, den es tatsächlich gab, es gibt Giftmorde, Überfälle, Verschwörungen und Verfolgungsjagden, Alchimie und Spionage, gleich mehrere Geheimbünde agieren, eine bewegende Liebesgeschichte wird erzählt und gleichzeitig ein spannender Krimi. Am Ende gibt es sogar einen Ausflug in die Philosophie, der verständlich dargestellt ist und einen ungewöhnlichen, historisch begründeten Schluß, den ich hier natürlich nicht verraten werde.
Gut gefiel mir auch, daß das ganze Buch in Deutschland spielt. Die Mischung machte mir besonders großen Spaß, da es neben der packenden Handlung noch jede Menge interessante historische und naturwissenschaftliche Fakten und kräftige Seitenhiebe gegen deutsche Provinzialität, kaufmännischen Kleingeist und unausrottbaren Aberglauben gibt. Die Handlung des Buches wirkt bei aller Spannung und sich überschlagender Ereignisse stets plausibel und hat trotzdem Biß. Ich werde mir jedenfalls sogleich die anderen Bücher von diesem Autor besorgen.
Dieses Buch empfehle ich als Weihnachtsgeschenk für den wissenschaftlich interessierten Leser, und es eignet sich auch für den langen Heimflug von den USA über den Atlantik.
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von B. Preuschoff am 12. März 2004
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Lange ist es her, daß ich ein solches Buch in den Händen gehalten habe...
Eine ganz eigene Art der Verwebung von Historie, Krimi und tiefgehender Philosophie - solches ist mir in dieser Form und gleichzeitig in dieser Perfektion noch nicht vorgekommen. Die Verwirrungen der Zeit des 18. Jahrhunderts mit all seinen Umbrüchen in Alltag, Strukturen und vor allem Denken sind mit einer solchen Intensität nachgezeichnet, daß man diese miterlebt, ohne jemals das Gefühl zu empfinden, einfach nur eine "nette Geschichte" erzählt zu bekommen. Kommt der Titel doch zunächst als eine Art Historien-Thriller daher, handelt es sich schlußendlich doch vielmehr um ein Philsophie-Werk ersten Ranges, das zum Nachdenken, Besinnen und Verstehen bewegt. Ein ganz herausragendes Buch, das ich jedem, der denken UND fühlen will, der sich Gedanken um die Welt und Ihren Weg macht, der überlegt, wie er sein eigenes Leben gestaltet, nur wärmstens ans Herz legen kann.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Floetelei am 17. Januar 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Gebiert der Schlaf der Vernunft Ungeheuer oder ist die Vernunft selbst ungeheuerlich? Mit diesem Dilemma lässt sich der Inhalt von Fleischhauers Buch auf den Punkt bringen. Die Radierung von Goya, die dieses Zitat inspirierte, wurde zwar erst 1799 veröffentlicht und das Buch selbst spielt um 1780. Doch dieser Anachronismus, der dem klugen Autor garantiert bewusst ist, tut dem Werk keinerlei Abbruch. Es ist eines der raren Bücher, die lange nachhallen. Intelligenter und raffinierter hat wohl noch kaum ein deutschsprachiger Schriftsteller die zweite Hälfte des bewegten 18. Jahrhunderts in Romanform gepackt. Und besser als Goya könnte es niemand zusammenfassen. Denn der Titel, den der spanische Künstler seinem Werk gab, ist doppeldeutig. Das Wort "sueno" kann sowohl Schlaf als auch Traum bedeuten. Träumt die Vernunft vielleicht auch Ungeheuerliches?
Die Zeit von 1750 bis 1800 ist eine faszinierende Epoche: Zum einen wollen die Aufklärer, von Frankreich ausgehend, wo man tatsächlich vom Age de la Lumière spricht, das Licht der Vernunft in die Welt bringen, zum anderen stehen dem jede Menge geheimnistuerische Zirkel, mystische Schwärmer, Magnetiseure und schlichte Scharlatane entgegen.
Diesen historischen Widerspruch gibt Fleischhauer in einer ebenso spannenden wie hervorragend geschriebenen und recherchierten Handlung wieder. Das Buch ist eines der besten, die je übers 18. Jahrhundert geschrieben wurden. Doch es liefert nebenbei auch Menschen des 21. Jahrhunderts jede Menge Futter zum Nachdenken. Denn je technisierter und rationaler die Welt auf der einen Seite wird, desto mehr sind Esoterik und Mystik wieder auf dem Vormarsch.
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