Noch ein Buch zu dem Thema Liebe? Brauche ich das? Nachdem ich es gelesen habe kann ich nur sagen: JA. Denn es geht hier nicht um das übliche "beziehungsproblemlöser" Buch, sondern vielmehr um alle Arten der Liebe und wie sich diese anfühlen kann, wenn wir es aus einer neuen Sichtweise ansehen mögen.
Es geht in diesem Buch um das Verständnis der Liebe in Situationen wie z.B. im Alltag. Wie lebe ich meine Selbstliebe in meinen Alltag, in dem es immer wieder Situationen gibt, die mich aus meiner Mitte kippen lassen und ich buchstäblich wie ein HB-Männchen unter der Decke schwebe. Somit also meine Selbstliebe in vielen Momenten dann eben nicht präsent ist. Wie stabil ist meine Selbstliebe in Bezug auf gelebte Partnerschaft? Lebe ich mich wirklich selbst oder lasse ich mich "Kleinmachen"? Innerhalb meiner Familie oder bei Freundschaften? Bin ich da immer lieb zu mir oder entscheide ich oft gegen mich und mache was die anderen wollen, damit es denen gut geht und sie dann deshalb lieb zu mir sein sollten? Was hat Respekt und Entscheidungen treffen mit Selbstliebe zu tun? Wie lebe ich Liebe in Ausnahmesituationen, wie z.B. dem Verlust eines geliebten Menschen durch Krankheit, Unfall oder gar Selbstmord? Wie finde ich in diesen Situationen zur Liebe zurück?
Welche Strategien haben wir Menschen uns aufgebaut, um uns sicher zu fühlen voller Liebe zu sein? All diese Themen werden in dem Buch der Liebe angesprochen und auf liebevolle Weise verdeutlicht.
Mein Fazit: Es ist ein Werk, das jeden Menschen zu sich selbst und zu seiner Selbstliebe führen kann. Einzige Voraussetzung dafür: Bereitschaft ehrlich und offen in sich hinein zu spüren und die lang gelebten Missverständnisse über Liebe" kritisch zu hinterfragen, um sie dann neu zu definieren und zu leben.