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Produktinformation
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In einem einführenden Kapitel erläutert Eschbach, warum viele Prophezeiungen ins Leere laufen und vor allem, wie man die Zukunft nicht voraussagen sollte. Abseits von sensationalistischen Katastrophenwarnungen oder Glücksversprechen geht es ihm darum, den Rahmen abzustecken, innerhalb dessen wir vernünftig über unsere Zukunft sprechen können.
Die erste Hälfte des Buches nehmen die Naturwissenschaften ein. Gut informiert und in einem angenehm unaufgeregten Plauderton schildert Eschbach, was seiner Meinung nach von der Nanotechnologie zu halten und von der Gentechnik zu erwarten ist, wohin sich unsere Informationsgesellschaft mit Internet und Handy bewegt, ob wir tatsächlich in absehbarer Zeit auf dem Mars landen werden, womit wir künftig unseren Energiebedarf decken und ob uns eine Eis- oder eine Heißzeit bevorsteht. In der zweiten Hälfte geht es dann um Bevölkerungsentwicklung (wie viele Menschen und welchen Alters?), die Parameter eines möglichen Wertewandels, sowie um Politik und Alltag der Zukunft. Zum Schluss -- angehende SF-Autoren aufgepasst -- werden schließlich ein paar unvorhersehbare Entwicklungen angerissen, mit der nötigen Skepsis versteht sich, aber man weiß ja nie.
Das Buch von der Zukunft wendet sich nicht an Nostradamus-Fans, und auch Stammleser von Spektrum der Wissenschaft oder New Scientist werden eher enttäuscht sein. Andreas Eschbach legt mit überzeugenden Argumenten dar, wie die Welt jetzt aussieht und was sich aus seiner Sicht daraus für die Zukunft ableiten lässt. Dabei weiß er sich kurz zu fassen und stets allgemein verständlich zu bleiben -- eine Fundgrube also für alle, die weiterdenken und sich dabei glänzend unterhalten möchten. --Felix Darwin -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
45 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Denkanstoß und Überblick,
Von
Rezension bezieht sich auf: Das Buch der Zukunft (Taschenbuch)
Ein knapper, forscher Überblick über alle Themen, die auf uns und unsere Nachfahren zukommen werden, von Ökologie bis Rentenalter, von Energiegewinnung bis Nanotechnologie. Aufgrund der Kürze bleibt das Buch zwangsläufig recht oberflächlich, aber weil Eschbach gewichtet - welche Dinge werden schwerwiegende Folgen haben, welche sind überbewertet? - eignet sich als Denkanstoß nach dem Prinzip: habe ich mich über Gentechnik genug informiert? Sollte ich mehr über aktuelle Raumfahrtprojekte lesen? Und so weiter. Überraschungen, dass man dem einen oder anderen weit verbreiteten Irrtum Glauben schenkte, sind dabei nicht auszuschließen. Uns was über den eigenen Gebrauch hinaus die Nützlichkeit des Werkes betrifft: falls Sie Kinder im Teenageralter haben sollten, die der Ansicht sind, Wissen über die mögliche Zukunft des Planeten würde ihnen im Erdkundeunterricht langweilig vermittelt, haben Sie hier ein ideales Geschenk, um ihnen das auf unterhaltsamere Weise zu geben.
Die Taschenbuch-Neuauflage enthält einen ergänzenden Nachtrag von 10 Seiten Umfang, woran man sieht, wie schnell die Zukunft sich von 2004, als die gebundene Ausgabe erschien, bis 2007 bereits auf uns zu bewegt hat. Es wird sicherlich interessant sein, das Buch in 10 Jahren noch einmal hervorzuholen und zu schauen, was immer wahrscheinlicher geworden sein wird und was an Unvorhergesehenem dazwischenkam: eine Möglichkeit, die der Autor seriöserweise ausdrücklich betont. Am Rande eine kleine Korrektur für Seite 18: "Mögest du in interessanten Zeiten leben" ist kein alter "chinesischer Fluch", wie oft fälschlich zitiert wird, sondern geht auf einen Scherz von Eschbachs amerikanischem Schriftsteller-Kollegen Eric Frank Russell zurück. Chinesen haben bestritten, je von solch einem Sprichwort gehört zu haben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
38 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Starker Anfang - zum Ende sehr schwach,
Von Hinrich Specht (Hessisch Oldendorf, Niedersachsen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Das Buch der Zukunft (Taschenbuch)
Nachdem ich die bekannten Bücher von Andreas Eschbach wie "1 Billion Dollar", "Ausgebrannt" und "Das Jesusvideo" super fand, war ich ziemlich gespannt auf dieses Buch. Am Anfang war ich auch ziemlich begeistert - die Idee, Zukunftsprognosen zu unterschiedlichen Themen wie Medizin, gesellschaft, Technik und Politik anhand von Erfahrungswerten, bestehender Hochrechnungen etc. zu bewerten und daraus eine Wahrscheinlichkeit für die tatsächliche Entwicklung abzuleiten finde ich wirklich gut. Am Anfang des Buches (v.a. bei den Themen Gentechnik und Nanotechnologie) ist das meiner Meinung nach auch gut gelungen. Je weiter ich gelesen habe, umso skeptischer wurde ich allerdings: Die Aussagen zu den Themen werden zum Ende hin immer plakativer. Eschbach stellt nur noch persönliche Vermutungen an, die Grundlagen scheinen zum Teil schlecht (oder gar nicht) recherchiert.
Ein paar Beispiele dazu: - Die zukünftige Vormachtsstellung der USA in der Welt wird nicht in Frage gestellt und einfach damit begründet, dass die amerikanische "Kultur" sich weit verbreitet hat und die Welt eben eine Supermacht braucht. - Für den Fall, dass die Türkei Mitglied in der EU wird, "wird sie unweigerlich im Lauf der Zeit zur Führungsmacht Europas werden, allein aufgrund der Größe ihrer Bevölkerung..." Das Buch hat nur etwas mehr als 230 Seiten, auf denen Eschbach versucht, möglichst viele Themen zu behandeln. Da bleibt dann für ein Thema z.T. nicht mal eine Seite ("Wann kommt die Weltregierung"), dem Zusammenbruch des Rentensystems ist etwas mehr als eine Seite gewidmet, womit klar sein dürfte dass hier relativ wenig Platz für ausführlich recherchierte Fakten oder den Entwurf von Varianten der vorgestellten Zukunftsprognosen ist. Die Ausführlichkeit, mit der die Themen behandelt werden erreicht dadurch teilweise nur Stammtischniveau. Eigentlich schade, denn die Idee des Buches gibt wesentlich mehr her, dazu hätte das Buch aber entweder wesentlich umfangreicher werden müssen oder Eschbach hätte einige Abschnitte zugunsten der Ausführlichkeit anderer weglassen sollen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Heute ist morgen gestern...oder so...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Das Buch der Zukunft (Taschenbuch)
Andreas Eschbach ist meines Erachtens der deutschsprachige zeitgenössische Autor überhaupt. Sein Stil und seine Art, Themen emotions- und kompromislos anzupacken und schonungslos durchzuspielen ("Ausgebrannt" und "Das Jesus-Video" seien an dieser Stelle erwähnt), begeistern mich schon ziemlich lange. Und so war ich sehr positiv erfreut zu sehen, dass er ein Sachbuch zum Thema "Zukunft" geschrieben hat.
Gleich vorneweg: es lohnt sich auf alle Fälle, diese Buch zu lesen, auch wenn der Autor es teilweise nicht schafft, den Bogen aufrechzuerhalten und Gedanken regelgerecht zu Ende zu verfolgen. So greift er beispielweise Themen auf, vertieft philosophisch-sozialkritsche Ansätze-und lässt sie in Allgemeinaussagen verpuffen. Ich hätte mir daher an manchen Stellen einfach mehr Mut gewünscht; den Mut, Dinge auszusprechen, folgerichtige Gedanken zu Ende zu spielen und auch mal unkonventionelle Ideen zu haben. Was mir dafür sehr gut gefallen hat ist die Art, wie Eschbach schreibt. Er verfolgt einen lockeren, sehr angenehmen Schreibstil, der nicht ins Komische, aber auch nicht ins Fade abdriftet. So erinnert Eschbach nicht an einen Mahner in der Wüste, sondern eher an einen Professoren, der seine persönliche Erfahrung mit seiner Lehrerfahrung verbindet und weiss, dass die Studenten nur dann zuhören, wenn man die eine oder andere Anekdote einbaut. Leider lässt sich nicht ganz nachvollziehen, wo er seine Theorien hernimmt und ich werde das Gefühl nicht los, dass so mancher Gedankengang wort- und kommentarlos aus der einschlägigen Klimaforschung abgeschrieben wurde. Immerhin; im letzten Kapitel des Buches gibt Eschbach zu, bei mancher Theorie weit daneben zu liegen und einige Fakten und Zahlen falsch interpretiert zu haben. Doch kritische Betrachtung hin und Absolutheitsanspruch her: das Buch ist wirklich eine gute Lektüre für Interessierte und Laien (was nicht abwertend gemeint ist-mir fällt einfach kein besserer Begriff ein). Und auch wenn man bei mancher Theorie vielleicht weiterblättert oder dem Autor widerspricht: das Buch erreicht sein Ziel und regt zum Nachdenken an. Wer also Antworten sucht, wird diese nicht finden-aber er wird Denkanstösse erhalten-zum Teil auch sehr ungewöhnliche. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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