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Das Buch der Werwölfe: Geschichte der Werwölfe in Vergangenheit und Mystik [Taschenbuch]

Sabine Baring-Gould , Oliver Fehn
2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 14,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

15. Dezember 2004
Dieses Buch ist eines der berühmt-berüchtigsten Bücher und das meistzitierteste Referenzwerk über Werwölfe denn es gibt einen Überblick über alle Aspekte der Lykantrophie: Einen einfachen wissenschaftlichen Rückblick auf die Literatur über Gestaltwandel. Dann berichtet es über die Praktiken der Naturvölker, und führt das Thema weiter bis zu den Fallstudien von wirklichen Verbrechen und Verbrechern, Grabschändern, Kannibalen und Blutfetischisten - die letztlich alle durch ein dünnes Band mit der Lykanthropie verbunden sind.
Es berichtet u.a. von folgenden Themen: Lykanthropie im Altertum - Der Werwolf bei den nordischen Völkern - Die Ursprünge des skandinavischen Werwolfs - Der Werwolf im Mittelalter - Eine Kammer des Grauens - Jean Grenier - Der Werwolf in der Folklore - Natürliche Ursachen der Lykanthropie - Die mythologischen Ursprünge des Werwolfsglaubens - Der Marschall De Retz (Gille de Rais) Teil I bis III - Ein galizischer Werwolf - Ein ungewöhnlicher Fall: Die menschliche Hyäne.

Hinweise und Aktionen

  • Gewinnen Sie einen Weber Grill: Lösen Sie das Buchstabenrätsel und nehmen Sie am Gewinnspiel teil - nur bis zum 30. Juni 2013.


Wird oft zusammen gekauft

Das Buch der Werwölfe: Geschichte der Werwölfe in Vergangenheit und Mystik + Der Werwolf: Über die Werwolfsverwandlung, Verwundbarkeit & Entzauberung. Ein Beitrag zur Sagengeschichte von Dr. Wilhelm Hertz + Werwölfe und Tierverwandlungen im Mittelalter
Preis für alle drei: EUR 42,70

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 132 Seiten
  • Verlag: Bohmeier; Auflage: 1., Aufl. (15. Dezember 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3890944272
  • ISBN-13: 978-3890944272
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 14,6 x 0,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 315.196 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Sabine Baring-Gould war Archäologe, Historiker, (Autor von Novellen und Biographien) und er sammelte West-Country Folk-Musik (viele der lyrischen Songtexte wären sonst heute verloren).

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Aus der Einleitung: Nie werde ich vergessen, wie ich eines Nachts, nachdem ich die Untersuchungen einer unbekannten Kultstätte druidischer Herkunft - des Steins Labie in La Rondelle bei Champigni - abgeschlossen hatte, durch Vienne lief. Erst am Nachmittag, bei meiner Ankunft in Champigni, hatte ich von der Existenz jenes Steinkreises erfahren und sofort beschlossen, dieser Sehenswürdigkeit einen Besuch abzustatten, ungeachtet der Zeit, die es mich kosten würde, dorthin und auch wieder zurück zu gelangen. Es genügt wohl, wenn ich sage, dass soeben die Sonne unterging, als ich den altehrwürdigen Steinhaufen entdeckte und den letzten Rest an Tageslicht dazu nutzte, Pläne und Skizzen zu zeichnen. Dann rüstete ich mich zum Heimweg. Der zehn Meilen lange Fußmarsch hatte mich müde gemacht, denn hinter mir lag ein langer Arbeitstag, und ich hatte mich selbst lahmgelegt, indem ich auf meinem Weg zu der gallischen Kultstätte über einige Steine gekraxelt war. Nicht weit entfernt befand sich ein kleiner Weiler, wohin ich mich in der Hoffnung begab, dort vielleicht eine Droschke zu finden, die mich bis zur Post bringen könnte, doch ich wurde enttäuscht. Kaum jemand sprach hier Französisch, und als ich mich an den Priester wandte, versicherte jener mir, dass es vor Ort wohl nur ein einziges Fahrzeug zur Personenbeförderung gebe, nämlich einen gewöhnlichen Pferdewagen mit stabilen Holzrädern, und dass auch ein Reitpferd nicht aufzutreiben sei. Der gute Mann bot mir für die kommende Nacht Quartier in seinem Hause an; ich musste jedoch ablehnen, da meine Familie vorhatte, am kommenden Morgen sehr früh aufzustehen.
Dann ergriff der Bürgermeister das Wort. "Monsieur, Sie können auf gar keinen Fall bei Nacht über das offene Land gehen. Und zwar wegen der ..." Seine Stimme senkte sich. "... wegen der Werwölfe."
"Er sagt aber, es ist nicht zu umgehen!" erwiderte der Priester in mundartlichem Französisch. "Also muss ihn jemand begleiten."
"Bitteschön, Hochwürden, jeder wäre ja gerne bereit, ihm Gesellschaft zu leisten, wenn man nicht darauf angewiesen wäre, nachher allein zurückzulaufen."
"Picou sagte, dass er den Werwolf erst vor acht Tagen wieder gesehen hat", warf einer der Bauern ein. "Er war gerade unten bei der Hecke vor seinem Buchweizenfeld, kurz nach Sonnenuntergang, und wollte sich soeben auf den Heimweg machen, als er auf der anderen Seite der Hecke ein Rascheln vernahm. Er blickte hinüber, und vor ihm am Horizont zeichnete sich die Gestalt des Wolfes ab, so groß wie ein Kalb, mit heraushängender Zunge und Augen, die blitzten wie Irrlichter im Moor. Mon Dieu! Mich bringen heute nacht keine zehn Pferde dazu, durch die Sümpfe zu gehen. Nicht einmal in Begleitung - zwei Männer können auch nicht mehr ausrichten, wenn sie diesem Teufel von einem Wolf begegnen."
"Es hieße, die Vorsehung herauszufordern", sprach einer der Dorfältesten. "Kein Mensch, der sich absichtlich in Gefahr begibt, darf auf die Hilfe Gottes hoffen. Habe ich nicht Recht, Hochwürden? Ich hörte sie am ersten Sonntag im Lenz etwas ganz Ähnliches von der Kanzel predigen, als Sie das Evangelium verkündeten."
"Das ist richtig", pflichteten einige andere bei und schüttelten die Köpfe.
"Die Zunge hing ihm aus dem Maul, und seine Augen blitzten wir Irrlichter im Moor" sprach Picous Busenfreund.
"Mon Dieu! Wenn ich dem Monstrum begegnete, ich würde nur noch rennen", bemerkte ein anderer.
"Das glaube ich dir sofort, Cortrez", sagte der Bürgermeister. "Dafür verbürge ich mich sogar."
"So groß wie ein Kalb", warf Picous Freund dazwischen.
"Würde es sich bei dem Ungeheuer nur um einen ganz normalen Wolf handeln, dann, ja" - der Bürgermeister räusperte sich - "dann würden wir uns weiter keine Gedanken machen. Doch er ist ein Dämon, Hochwürden, ja noch schlimmer als ein Dämon, ein Menschendämon, ja noch schlimmer, ein Wolfsmenschendämon."
"Was aber soll der junge Herr jetzt tun?" fragte der Priester und blickte sie alle nacheinander an.
"Lassen Sie nur", sagte ich, der ich ihren Dialekt verstand und ihrem Gespräch bis hierher schweigend gelauscht hatte. "Lassen Sie nur! Ich werde mich allein auf den Weg machen, und wenn ich dem Werwolf begegne, dann werde ich ihm die Ohren und den Schwanz abschneiden und mit den besten Empfehlungen an den Herrn Bürgermeister senden."
Ein erleichtertes Seufzen ging durch die Menge, da sie sich nun ihres Problems ledig wähnten.
"Il est Anglais", sagte der Bürgermeister und schüttelte den Kopf, als wolle er damit ausdrücken, dass nur ein Engländer die Begegnung mit dem Teufel schadlos überstehen könne.
Die Sümpfe waren eine düstere Landschaft, die schon bei Tageslicht einen trostlosen Eindruck machte, jetzt aber, in der Abenddämmerung, noch zehnmal trostloser wirkte. Der Himmel war gänzlich wolkenlos und von matter, blaugrauer Färbung, hell erleuchtet von der Mondsichel, die als schmaler Pinselstrich am Firmament ihrer Ruhestätte im Westen zustrebte. Bis an den Horizont war nichts zu sehen als Moor, immer wieder durchsetzt von schwarzen Tümpeln mit reglosem Wasser, in denen die Frösche ihr unermüdliches Konzert in die Sommernacht posaunten. Farn und Heidekraut bedeckten das Erdreich, und wo Wasser war, wucherte ein dichtes Gestrüpp von Tang und Schilf aus dem Boden, über das mit einem sanften Säuseln der Wind strich. Hie und da erhoben sich sandige Hügelkuppen, bewachsen von Fichten, die sich wie schwarze Farbkleckse am Horizont abzeichneten. Abgesehen von der weißen Straße, die sich viele Meilen lang schnurgerade durchs Moor zog, deutete nichts darauf hin, dass hier irgendwo Menschen wohnten.
Dass in solch einer Landschaft auch Wölfe heimisch sein könnten, schien mir nicht ausgeschlossen, und ich muss gestehen, dass ich mich gleich beim Durchqueren der ersten Baumgruppe, die von der Straße durchschnitten wurde, mit einem dicken Stock bewaffnete. Dies war das erste Mal in meinem Leben, dass ich mit dem Thema Werwölfe konfrontiert wurde, und die Tatsache, diesen alten Aberglauben noch immer in solch dominanter Form vorzufinden, brachte mich auf die Idee, sowohl die Geschichte als auch das Verhalte

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Kundenrezensionen

2.7 von 5 Sternen
2.7 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Amüsant und antiquiert 16. September 2005
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Das Werwolfbuch des anglikanischen Pastors Baring-Gould ist zwar ein Klassiker in der Literatur des Okkultismus, aber es ist sehr amateurhaft und daher für jeden, der sich wissenschaftlich mit der Geschichte der Werwolfmythen befasst, von geringem Wert, da der Autor historische Überlieferungen, antike Mythen und neuzeitliche Sagen durcheinander wirft und nicht immer deutlich wird, wann er eine Geschichte selbst erfunden hat (man nennt das in Anlehnung an Folklore "Fakelore"). Störend ist vor allem die mangelnde begriffliche Schärfe, die dazu führt, dass Baring-Gould dem angeblichen Massenmörder Gilles de Rais gleich drei Kapitel widmet, ohne zu klären, warum dieser höchst dubiose Fall in die Geschichte der Werwölfe gehört. Wer sich wirklich informieren und nicht nur ein wenig gruseln möchte, muss entweder zum fast zeitgleich (1862) erschienenen Studie von Wilhelm Hertz oder zu neueren Titeln greifen, von denen allerdings keins wirklich befriedigen kann. Wer keine akademischen Ansprüche stellt, ist mit der deutschen Übersetzung hingegen ganz gut bedient. Allerdings hätte sich der Übersetzer wenigstens die Mühe machen können, die lateinischen Zitate des Originals ins Deutsche zu übersetzen, denn im Gegensatz zum Pastor und Lateinlehrer Baring-Gould kann er nicht erwarten, dass jeder noch Ovids Metamorphosen im Original zu lesen in der Lage ist.
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3.0 von 5 Sternen Das Buch der Werwölfe 11. Juni 2013
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Dieses Buch ist zu wissenschaftlich für so ein Thema. Ich würde das Buch nicht weiter empfehlen. Zu umständlich, zu unglaubwürdig.
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5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Legendendeutung für Dummies 11. Januar 2009
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Wer sich dieses Buch kauft und sich Antworten erhofft, kann es lassen das einzige was richtig ist sind die Legenden von denen dort erzählt werden. Alles Andere ist reiner Schwachsinn. Es wurde nach einer einzigen Ansichtsweise geschrieben und keine Luft für abweichungen bzw andere Fakten gelassen. Die Mysik der Werwölfe die das Buch mit dem Titel verspricht ist ein billiger Trick um das Buch doch noch an den Mann/ die Frau zu bringen. Dieses Buch ist das Ideale für Menschen die nicht sehen wollen was es für schöne Wesen gibt oder geben könnte. Man hätte von der ersten bis zur letzten Seite rein schreiben können,: "sowas gibs nicht " dann hätte sich aber der Autor nicht soviel Mühe gemacht und das Buch wärde wegen angeblichen Druckfehlern wieder an den Verlag gekommen.
Meiner Meinung nach ist dieses Buch eine "Menschlich- wissendschaftliche" Auswertung von moderner Medizin und alten Legenden. das Haupthema "Werwölfe" wurde verfehlt und kommt oftmals nur nebenbei für Erklärungen oder das zitat "werwölfe gibt es nicht" ans Licht. Man verläuft sich im Umkreis um die Legenden herum aber es wird nicht tiefer hinein geschaut, geschweige den der Mittelhunkt gesehen oder erreicht. Tietelvorschlag von mir daher:

"~Legendendeutung für Dummies~"

Letztlich hat der Autor seine Informationen zu oberflächlich verarbeitet und aufgeschrieben.
Liebe Autoren die sich mit diesen Themen befassen tut es richtig oder lasst es bleiben. Sonnst kommt weiterer Schrott wie dieser dabei raus.
... Lesen Sie weiter... ›
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