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Das Buch des Vaters [Gebundene Ausgabe]

Urs Widmer
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

2004
'Das Buch des Vaters' ist die Aufzeichnung eines leidenschaftlichen Lebens, von der Liebe zur Literatur bestimmt. Von den großen Utopien, Hoffnungen und Enttäuschungen des 20. Jahrhunderts. Und von der Liebe zu Clara Molinari, einer geheimnisvollen Frau.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Diogenes (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257063873
  • ISBN-13: 978-3257063875
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 296.568 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Urs Widmer hat ein Versprechen eingelöst. Mit Das Buch meines Vaters komplettiert er seine Familiengeschichte, die vor einigen Jahren mit Der Geliebte meiner Mutter ihren Anfang gefunden hat. War damals der Vater kaum der Erwähnung wert, ist er nun omnipräsent und führt durch mehrere Jahrzehnte Schweizer Geschichte, situiert in einer imaginären städtischen Symbiose von Basel und Zürich.

In einem fantastischen, rauschhaften Intro in den Roman, der Schilderung einer wilden Initiation, erzählt Widmer, was es denn mit dem Buch des Vaters auf sich hat. Denn wie jeder in seinem Heimatdorf hat auch sein Vater an seinem zwölften Geburtstag ein leeres Buch bekommen, das er in der Folge zu beschreiben hat und das erst nach seinem Tod von anderen gelesen wird. Das Dorf in den Bergen hält auch für jeden seiner Bewohner seinen persönlichen Sarg bereit, Särge, die sich in einem bizarren, bewegungslosen Totentanz vor den Häusern stapeln (bis die touristische Invasion der Japaner dem Mahnmal ein Ende bereitet). Als der Vater stirbt, ist das Buch verschwunden, durch die Mutter im Müll gelandet -- ungelesen. Also macht sich Urs Widmer daran, es neu zu schreiben.

Er ist ein Getriebener, sein Vater, ein rastloser Übersetzer und Amateur der Literatur, Lehrer mit unbeholfenen, doch idealistischen politischen Ideen, Freund vieler Schriftsteller und Künstler, Genussmensch und Vater, der für seinen kleinen Sohn immer wieder neue Namen erfindet: "Hallo, Murmeltier." Glücklich, so scheint es, ist er nur in der Literatur. Seine Frau, deren Schwermut immer prekärer wird, muss sich mit dem begnügen, was übrig bleibt für sie an Zeit und Gefühl. So eröffnet sie auch Edwin Schimmel -- wir kennen die Figur aus Der Geliebte meiner Mutter -- als Erstem, dass sie schwanger ist. Warum ihm?, fragt der Vater: "Ich weiß es nicht."

Urs Widmers Roman kommt mit der ihm eigenen Leichtigkeit daher, hinter der sich die Tragik der Welt, aber auch die Freuden, die ganz großen, so schemenhaft deutlich verdecken können. Ein Lebensbuch, im wahrsten Sinne des Wortes. --Martin Walker

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Urs Widmer, geboren 1938 in Basel, studierte Germanistik, Romanistik und Geschichte in Basel, Montpellier und Paris. Danach arbeitete er als Verlagslektor im Walter Verlag, Olten, und im Suhrkamp Verlag, Frankfurt. 1968 wurde er mit seinem Erstling, der Erzählung ›Alois‹, selbst zum Autor. In Frankfurt rief er 1969 zusammen mit anderen Lektoren den ›Verlag der Autoren‹ ins Leben. Zuletzt wurde er für sein umfangreiches Werk mit dem Friedrich-Hölderlin-Preis 2007 der Stadt Bad Homburg ausgezeichnet. Urs Widmer starb am 2.4.2014 in Zürich. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen
4.2 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wundervolle sprachliche Dichte 9. Februar 2004
Format:Gebundene Ausgabe
Dünn liegt dieses „Buch des Vaters" in den Händen. Nur 200 Seiten, aber was für ein Leben erzählt der Sohn des Vaters! Der Leser der auf der letzten Seite ankommt, ist beeindruckt über die Tiefe, das Mitgefühlte könnte er in einer Nacherzählung nur über 1000 Seiten schaffen. Diese Sprache ist so dicht, jedes Wort ist gezirkelt, ist notwendig. Das Leben des Vaters, das dieser den Büchern widmete, den Übersetzungen großer Franzosen, dieses Leben ist würdig aufgeschrieben von einem Sohn, der um die Bedeutung jedes Wortes wissen muss.
Es ist an dieser Stelle nicht notwendig, über den Inhalt des Buches zu sprechen, nein, es ist fast unmöglich. Jedes Wort über das Leben des Karl, seiner Frau Clara, seinen gelebten und fantasierten Lieben, seiner Bewunderung für Maler, seiner Koketterie mit dem Kommunismus in den Hitlerjahren, jedes Wort darüber würde schal schmecken, käme einem oberflächlich vor.
Ein wunderbares Buch, ein Buch über ein Buch, das schönste Buch eines Deutsch schreibenden Autors seit langem.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hommage an einen Vater 19. Juli 2005
Von Karl-Heinz Heidtmann TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Vater-Sohn-Verhältnisse sorgen in der Regel für Spannung. Zumindest phasenweise. Literarisch ist das Thema vielfach verarbeitet worden, vom Titel her am einprägsamsten durch Turgenjews "Väter und Söhne".
Irgendwann im Laufe seines Lebens will wohl jeder Sohn mit seinem Vater "abrechnen", ein Fazit ziehen, wissen wo er sich von seinem Vater abgrenzt und wo er ihm nachfolgt.
Der Titel "Das Buch des Vaters" ist im doppelten Sinne zu verstehen. Es ist ein Buch über den Vater einerseits und ein Buch des Vaters andererseits, ein Tagebuch nämlich, das dieser geführt hat, das jedoch verloren ging. Urs Widmer hat es nun nachgeschrieben und dieses Buch seinem Vater "gewidmet".
Der Leser kann schlecht ermessen, wie viel gerade von diesem Roman (!) Fiktion und Realität ist. Gesichert ist, dass dieses Buch im Großen und Ganzen das Leben des Walter Widmer wiedergibt. Ein hochinteressantes Leben im übrigen. Manch erzählerisches Fragment ist jedoch mit Sicherheit der stets üppigen Phantasie eines Urs Widmer entsprungen.
Schon aus früheren Werken sind uns surrealistische Eskapaden vertraut. Und schon manches Mal meinte man, leichte Einflüsse eines Franz Kafka in Widmers Werken zu entdecken. So auch in diesem Buch die unheimlich anmutende Geschichte, dass jeder bereits zu seiner Geburt einen Sarg bekommt, der dann vor dem Haus mit denen der anderen Bewohner gestapelt wird. Ein interessante Idee der Vergänglichkeit des Lebens mahnend.
Durch dieses Buch wird nun endgültig klar, woher ein Urs Widmer sein großes erzählerisches (Widmer ist m.E. wie viele andere Schriftsteller kein Romancier) Talent hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen humorvoller Blick auf die Schwächen des Vaters 27. Juli 2014
Format:Kindle Edition
Wie sagte Reich-Ranicki so schön: Literatur muss unterhalten! Das sicher leistet das vorliegende Buch von Widmer.

Es handelt sich um eine Erzählung über den eigenen Vater, äußerst leichtfüßig erzählt. In einem solchen Buch müssen sich Fiktion und Wahrheit, Phantasie und Realität notwendig vermischen. Zumal bei einem Vater, der für den Sohn meistens abwesend war und den dieser eigentlich kaum gekannt haben kann. Widmer schreibt immer mit einem frischen sympathischen und liebevollen Ton über die Obsessionen, Liebschaften, Verfehlungen, menschlichen Schwächen und Laster des Vaters. Ja, eigentlich schreibt er viel ausgerechnet über die väterlichen Unzulänglichkeiten und misslichen Mängel - nichts über die Liebe eines Vaters zu seinem Sohn, über sein Verhältnis zu ihm. Und trotzdem entsteht vor den Augen eine sympathische, meist in seine Arbeit vernarrte Figur, der man gerne alles verzeihen könnte. Schwächen gehören zum Leben und machen gerade dessen Würze aus.

Eine der Schwächen des bibliophilen Vaters: er konnte mit Geld nicht umgehen. So kaufte er Unmengen an Schallplatten und Bücher, sehr zum Leidwesen seiner Mutter. Eine weitere Charakterschwäche: der Vater konnte sehr sehr wütend sein. Dann schmieß er immer die Türe hinter sich wild zu. Einen Tag später war der Ärger aber wieder verraucht.

Der Sohn und Autor des Buches schildert den Vater doch seltsam unberührt, fast wie eine fremde Person.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebenswerte Skurrilität 4. Juli 2008
Format:Taschenbuch
Das Porträt auf dem Umschlag könnte nicht treffender sein.
Es drückt die ganze unglaubliche und sehr liebenswerte Skurrilität dieses Mannes, des Vaters, aus, beschrieben vom Sohn, der nicht enttäuscht ist, das eigentliche Buch des Vaters nicht mehr lesen zu können, sondern es selbst neu schreibt. Er schreibt es mit der ganzen Einfühlsamkeit, Behutsamkeit und Treffsicherheit, die wir von Urs Widmer kennen, gleichzeitig gewinnt man einen Eindruck von alten und seltsamen Gebräuchen, die so nicht zu erwarten sind.
Es ist dies eine der besten Erzählungen, die Urs Widmer je geschrieben hat, man muß sie lesen und zwar in einem "Rutsch".
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4.0 von 5 Sternen Vieles bleibt offen
Wie umgehen mit dem eigenen Lebensmaterial, besonders wenn es so schwierig ist wie im Falle Urs Widmers? Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Diethelm Thom veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Ein skurriles Leben
Nachdem die Mutter - KLARA - das Lebens-Tage-Buch ihres Mannes nach dessen Tod in den Müll geworfen hat, macht sich der Sohn auf, um das Leben des Vaters vorm Vergessen zu... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von audiobookfan H. veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Dichter Dichter!
Urs Widmer schafft einen Kontrapunkt zur "der Geliebte der Mutter". Die Geschichte eines Mannes (seines Vaters? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. August 2009 von Alsda Bücherwurm
4.0 von 5 Sternen Spurensucher
Wer zum Geburtstag ein Buch mit leeren Seiten geschenkt bekommt, diese mit seinem Leben zu füllen weiß, dem ist nicht selten der Weg zur Kunst vorgegeben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. April 2008 von Polar
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Das Buch des Vaters ist das sog. "weiße Buch", das jeder Bewohner eines abgelegenen Schweizer Bergdorfs an seinem zwölften Geburtstag bei einem ungewöhnlichen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Oktober 2007 von Mitternachtsleser
5.0 von 5 Sternen ein wundervolles Buch
Ich habe zuerst "Das Buch des Vaters" von Urs Widmer gelesen, bevor ich mir dann schnell "Der Geliebte der Mutter" besorgte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. August 2006 von Novemberland
5.0 von 5 Sternen empfehlenswert!
klappen- bzw. buchrückentext:
das buch des vaters ist eine aufzeichnung eines leidenschaftlichen lebens, von der liebe zur literatur bestimmt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Juli 2005 von Monica Gull
4.0 von 5 Sternen Ich freue mich schon auf "Der Geliebte meiner Mutter"
Wie die beiden Bücher im Verhältnis zueinander zu bewerten sind, kann ich noch nicht beurteilen, aber ich werde das bald nachholen. Diese Geschichte fasziniert mich sehr. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. November 2004 von M3
2.0 von 5 Sternen Skurrile Phantasien
Nachdem ich Widmers "Der Geliebte der Mutter" als gutes Buch schätze, habe ich mich an die Lektüre des Pendants gemacht. Lesen Sie weiter...
Am 30. März 2004 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein wunderbares Lesevergnügen
Das letzte Buch von diesem begnadeten Autor hieß "Der Geliebte meiner Mutter". Eigentlich war das nicht zu überbieten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. März 2004 von Carl-heinrich Bock
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