Wobei ich teilweise den Eindruck hatte, dass die Autorin eigentlich eher eine Mischung aus Anne Rice und Jane Austen schreiben wollte. Dies ist aber leider nicht gelungen. Die Heldin stolpert ziemlich naiv von einem Vampir zum nächsten, während sie sich unter fadenscheinigen Entschuldigungen von oberflächlichen Bällen davonschleichen muss und dabei mehr Glück als Verstand hat. Das nervt doch sehr. Selbst Buffy hat sich nicht so dämlich angestellt. Und es gibt da doch tatsächlich eine Kneipe, in der Vampire und Menschen aufeinander treffen und sich nichts tun dürfen ... allerdings weiß ich nicht mehr genau, welche Serie das war. "Angel"?.
Ich habe mich durch das sehr schöne Cover des Buches leider in die Irre führen lassen, denn ich habe tatsächlich einen Vampirroman erwartet, der ENDLICH einmal wieder an die Romane von Anne Rice herankommt und nicht der momentanen Mode entspricht. Schade. Aber ich denke, dass meine Meinung (wie fast immer) nicht der Meinung der Allgemeinheit entspricht und ich hier wenig Zustimmung erhalten werde ;-)
Wer kitschige Vampirromane mit gutaussehenden Helden und wenigen, aber doch vorhandenen Sex-Szenen mag, macht mit diesem Buch nichts falsch.