Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Das Buch der von Neil Young Getöteten.
 
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Das Buch der von Neil Young Getöteten. [Taschenbuch]

Navid Kermani
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe --  
Taschenbuch --  
Unbekannter Einband --  

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Taschenbuch: 175 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch; Auflage: 1 (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462034367
  • ISBN-13: 978-3462034363
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,6 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 382.454 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Navid Kermani
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Navid Kermani auf Amazon

Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de


Buchnotiz zu : Die Tageszeitung, 14.08.2002
"Unorthodox, aber eindrücklich" kommt für Gerrit Bartels das Buch von Navid Kermani daher, der mit großer Sympathie liest, wie die Musik Neil Youngs dem Töchterchen Kermanis über die schwierige Phase der Dreimonatskolik hinweghalf. Alles habe Kermani bei seinen Meditationen über die Musik wiedergefunden: die Vertreibung aus dem Paradies etwa oder den festen Glauben an ein besseres Leben. Der Autor betreibe "intensive Songstudien", und streue dabei immer wieder Gleichnisse aus der islamischen Mystik in seinen Text ein. Ihm gehe es dabei, merkt Bartels an, wie auch Neil Young "um alles: um Leben und Tod, ums Werden und Vergehen, um das Heideggersche und Adornitische, um Bettler und Prinzen". Das Pathos, das da anklingt, stört den Rezensenten nicht, vielmehr sei das vielleicht genau der richtige Zugang zu Young, meint Bartels. Denn schließlich gelinge es dem Autor mit diesem ihm eigenen Mix aus autobiografischen Details und Faktenanalyse, dem widersprüchlichen Neil Young "auf die Schliche zu kommen".

© Perlentaucher Medien GmbH

Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 16.09.2002
Auch wenn Navid Kermani in seinem "nahezu ekstatischen Essay" bei der Interpretation der Musik von Neil Young oft nicht viel weiter vordringt als der gewöhnliche Fan, steht für Christoph Bartmann fest: "Eindringlicher, witziger und aufrichtiger hat über die Verwicklungen zwischen Leben und Musik lange keiner mehr geschrieben." Bei der Lektüre erfährt der Leser, dass Youngs Musik durchaus gegen frühkindliche Dreimonatskoliken helfen kann. Ob und wie weit Youngs Texte sich allerdings an die persische Mystik anlehnen, wie Kermani beweisen will, ist für den Rezensenten nicht so eindeutig zu beurteilen. Denn obgleich der Autor "in Sachen Sufismus" ein Kenner sei, bei der Interpretation der Liedtexte sei Kermani ebenso auf Spekulationen angewiesen wie jeder Zuhörer. Aber genau in dieser "Amateurhermeneutik" liegt für Bartmann auch der Reiz des Buches, verdeutlicht Kermani doch etwas, "was wir alle aus unserem musikalischen Leben kennen: unsere hilflose, aber fiebrige Begeisterung von einem Stück, das uns in Flammenschrift irgend etwas fürs Leben bedeuten will.

© Perlentaucher Medien GmbH
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Eindringlicher, witziger und aufrichtiger hat über die Verwicklungen zwischen Musik und Leben lange keiner mehr geschrieben." SDZ)
"Am Ende ist dieses schöne, kluge Büchlein ein großes Lob des Spielens - auf der Bühne im Leben" (Die ZEIT)
"Man liest das Buch und denkt sich, vielleicht zum ersten Mal in vielen Jahren eigener Neil-Young-Bewunderung: So muss man es machen!" (FAZ)

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

 

Kundenrezensionen

15 Rezensionen
5 Sterne:
 (13)
4 Sterne:
 (1)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
4.8 von 5 Sternen (15 Kundenrezensionen)
 
 
 
 
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
Die hilfreichsten Kundenrezensionen

26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Vater sein dagegen sehr..., 19. August 2002
Von 
und ich dachte, ich wäre der einzig bekennende Neil Young Fan des zentralen Rheinlands, und dann schreibt N. Kermani das Buch, das man immer schon selber schreiben wollte! Ich habe das Buch aufgeschlagen, angelesen, aufgelesen und versucht, meiner Partnerin, die in 2 Monaten mein erstes Kind zur Welt bringt (der geneigte Leser wird wissen, was ich meine)zu erklären, das alles gut wird.
Das Buch ist ein Muß für alle Neil Young Fans, und damit kommen wir zum Problem: Für nicht Neil Young Fans hat das Buch zwar einiges zu bieten (Leidenschaft zur Musik zum Fußball zur Frankfurter Schule zur Mystik etc.), aber es ist nun mal ein Buch, was trotz der oben erwähnten Kriterien den Musiker und Menschen Neil Young beschreibt.
Wenn man allerdings Zeit seines Lebens versucht hat, seinem Partner zu erklären, warum gerade jetzt dieses oder jenes Stück Musik gespielt werden MUSS, wenn man es endlich schaffen möchte, diese Zwangsläufigkeit zu erläutern und nicht mit Unverständnis konfrontiert werden möchte, dann hat das Buch auch für nicht Neil Young Fans seinen Zweck erfüllt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


27 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Buch, warum man Rockmusik unbedingt zum Leben braucht!, 23. Oktober 2002
Von 
Peter-Thilo Hasler (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Was bringt einen in Köln lebenden deutsch-iranischen Islam-Wissenschaftler dazu, zwei augenscheinlich weit voneinander abgelegene Forschungsgebiete wie Neil Young und islamische Mystik miteinander zu vergleichen? Die Antwort ist einfach: Die Geburt seiner Tochter bzw. die sich kurz danach einstellenden Blähungen, von Medizinern harmlos als frühkindliche "Drei-Monats-Koliken" bezeichnet, die dem Autor (und seiner Frau!) das Leben zur Hölle machten und ihn auf der verzweifelten Suche nach Erleichterung zum CD-Player greifen und seine Lieblingsscheibe einlegen ließen, eben Neil Youngs 1969 erschienenes "Last Trip to Tulsa". Die trotz des Gitarrenlärms vernehmbare, schlagartige Stille seiner Tochter war für den Autor ebenso überraschend wie das Phänomen, dass sich das Baby eben nur mit Neil Young besänftigen ließ - weder Mahlers Vierte noch Pop aus Afrika vermochten da weiter zu helfen - so wurde zur Not dasselbe Stück eben bis zu 16-mal hintereinander abgespielt.

Auch vom Lärm, der zunächst "viel zu laut für ein Baby" aus den Boxen dröhnt, lässt sich das Neugeborene keinesfalls beeindrucken, im Gegenteil, scheint es doch vollkommen in der Musik aufzugehen, und das, obwohl "Last Trip to Tulsa" nicht etwa eines der "vielen harmonischen, selbst Frauen und Kindern zugänglichen, mitunter zugegeben seichten, vereinzelt ... peinlichen Lieder" ist, sondern vielmehr eines, das die Liedstruktur "von innen zertrümmert". Während Kernani in schweren Ausfallschritten schwankend stolziert und seine Tochter wie ein "betrunkenes Kamel" herumschwenkt, kommen ihm über die Jahre die haarsträubendsten Assoziationen und die kuriosesten Welterklärungsmodelle, von Heidegger über Adorno, von der ersten Nassrasur bis zu dem Gefühl, einen "euphorischen, kosmischen Orgasmus" erlebt zu haben.

Kernani ist ein Young-Fan erster Güte, der früher vielleicht geglaubt haben mag, "dass man Neil Young immer braucht, aber inzwischen denkt, man kommt die ersten paar Tage auch ohne ihn über die Runden". Seine Liebe zu Young gipfelt im Lob der sprachschöpferischen Raffinesse einer fünfzeiligen Strophe, die aus nichts als dem 15-maligen tantra-artigen Wiederholen des Wortes "Helpless" besteht. Trotz seiner witzigen Selbstironie ist Kernani objektiv genug, Young einige Schwächen zu attestieren, so z.B. im Gitarrenspiel, seinen Bibel-Kenntnissen oder seinem schwer verständlichen Gebrabbel in Jim Jarmuschs Film "The Year of the Horse" - doch, sind wir ehrlich, wissen wir alle, dass das akustische Verständnis der Texte Neil Youngs ohnehin nicht wichtig ist, weiß man doch sowieso, worum es geht. Dadurch bleibt das Buch lesbar, ohne sich in Fachsimpeleien oder gar Verklärungen des Idols zu ergehen und sogar der musikalische Laie erhält einen gründlichen Einblick in das Werk des Kanadiers.

Gleichzeitig gibt Kernani in seinen Interpretationen immer auch ein großes Stück von sich selber preis. Dadurch stellen sich seltsame Deja-vu-Erlebnisse beim Lesen ein, ja man ist vielfach versucht, Kernani sofort zu schreiben, so sehr spricht er einem von der Seele. Vor allem wenn er die Erklärung für den skurrilen Titel gibt, den er von einer Handschrift, dem „Buch der vom Koran Getöteten", ableitet, worin von Mystikern die Rede ist, die den Koran gehört haben und darüber gestorben sind, was für Kernani keineswegs kurios oder unglaubwürdig ist, da er selbst all seine Wünsche und Erfahrungen der letzten Jahre auf einen einzigen, flüchtigen Moment ausrichtet, nämlich auf den, wenn Neil Young das abschließende "Dead" von "Down by the River" ruft. So ist das "Buch der von Neil Young Getöteten" ein leidenschaftliches, ein fesselndes Buch, aus dem man am liebsten seitenweise zitieren möchte. Es ist voller Enthusiasmus für das Werk eines der größten Gitarristen, es ist das Beste, was je über Neil Young geschrieben worden ist und es ist sicherlich einer der besten Wegweiser über die Leidenschaft zur Rockmusik und ihren Auswirkungen auf das Leben.

Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wunderbar..., 15. August 2002
Von 
Andreas Klein "DangerBird" (lost somewhere...) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Ein wunderbares, kleines Büchlein eines jungen Islam-Wissenschaftlers über seine und seiner neugeborenen Tochter Beziehung zu Neil Young und dessen Musik, Stimme, Werk und Wirken auf Erden... Sehr persönlich, sehr gut zu lesen, ÄUSSERST WERTVOLL!!! --- In der Tat spricht mir der Autor in vielen seiner Worte so sehr aus dem Herzen und aus der Seele, dass ich kaum glauben kann, dass das jemand anderes, ein mir persönlich völlig Unbekannter ist! Und zu erfahren, dass ein neugeborenes Mädchen intuitiv mehr als positiv auf Neil Young (und nur auf ihn) reagiert, bestätigt meine eigenen Erfahrungen mit meinem (mittlerweile allerding schon fast fünfjährigen) Sohn, der seit Jahren schon hartgesottener Neil Young-Fan ist (mit einer der jüngsten wahrscheinlich, die Neil auf der EUROTOUR 2001 mit Crazy Horse live erlebt haben!), der ebenfalls niemand anderes als Neil Young als Musikerlebnis akzeptiert...
Wie gesagt, ein wunderbares Buch... Danke, Navid!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
 
 
Die neuesten Kundenrezensionen











Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen



Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar