Wenn ich so auf der Rückseite des Buches lese, das der Autor seit 1996 Seminare für Magie und Mystik gibt fällt es mir schwer dies zu glauben. Erstmal, "Das Buch der Magie" ist ein Lexikon über Magie und esoterisches Wissen. Gut fand ich das es darin ein kleines "Who is who" der magischen Persönlichkeiten gibt. Ohne Frage würde ich jedem leicht theoretisch Interessierten sagen, "Kauf das Buch!". Nicht abzustreiten ist das da oberflächlich betrachtet einige interessante Dinge für Newbieìs drinne stehen.
Aber jedem, der wirklich Interesse an der Magie und der Materie hat und praktisch einsteigen möchte würde ich von diesem Buch abraten, da es eher auf diese Charmed-Hexen-Welle reitet und nicht wirklich den Punkt der Magier, Hexen und so weiter trifft. Zumal manche Dinge die da im Buch standen mich auch zum Dauerkopfschütteln brachten. Was hat beispielsweise ein Walt Disney in einem Magiebuch verloren? Oder beim Eintrag "Hexe" zitiert er eine Ashcroft-Nowicki die sagt, das 90 % der heutigen Hexen alles andere als schlecht sind. (dafür das der Autor selber anscheinend praktisch arbeitet hat er wohl selber nicht ganz so viele Magiepraktizierende kennengelernt, da er ja andere Leute zitieren muss.*mhhhh*). Auch gut zu wissen das er die Magie in 3 Gruppen einteilt. Nämlich Märchenmagie (Potter, HdR, Charmed), Illusionsmagie und Klassische Magie. Profis aus dem Bereich rollen sich da die Fußnägel hoch. Oder das wenn von Sigillenmagie gesprochen wird es nach dem Autor eine "magisch mega-coole Sache" ist. *grrrrr* Ne ne ne, Bitte spart Euch das Geld, es gibt bessere Bücher von Profi-Autoren aus dem magischen Bereich, die wissen wovon sie reden. :-)