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Das Buch der Lieder
 
 
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Das Buch der Lieder [Gebundene Ausgabe]

Heinrich Heine
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Anaconda (30. September 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3938484489
  • ISBN-13: 978-3938484487
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,8 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 341.554 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Heinrich Heine
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das »Buch der Lieder« begründete Heines Weltruhm als Dichter. Es ist seine früheste Sammlung, erschienen 1827. Viele der knapp 240 Gedichte wurden vertont, darunter die Lorelei (»Ich weiß nicht, was soll es bedeuten«) oder »Im wunderschönen Monat Mai«. Vielfach greifen sie auf altes Volksliedgut zurück und sind ihrerseits zu Volksliedern geworden. Das Thema der Lieder, Sonette, Romanzen und Gedichte in freien Rhythmen ist fast ausnahmslos die unerfüllte Liebe, der Schmerz, die Sehnsucht, der Traum. Unerreicht ist ihre Mischung aus Ironie und tiefem Gefühl.

Über den Autor

Heinrich Heine, geb. 1797 in Düsseldorf, kam im April 1821 nach Berlin, wo er sich zwei Jahre lang aufhielt. 1829 kehrte er noch einmal hierher zurück, bevor er Deutschland 1831 für immer verließ. 1856 ist er in Paris im Exil gestorben.

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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen DER Dichter der Liebeslyrik - Ein MUSS für alle Liebenden!, 19. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Das Buch der Lieder (Gebundene Ausgabe)
Heinrich Heine, der deutsche Dichter der Romantik, legt uns hier sein wahrscheinlich schönstes Buch vor. In unzähligen Variationen erforscht und durchleidet Heine das wohl intensivste Gefühl des Menschen. Die Angebetete stellt sich dabei in den unterschiedlichsten Gestalten dar, erscheint mal als verlockende Kindfrau, mal als unnahbare Göttin, mal als Dame, "schön und hold", mal als "banges, bekümmertes Weib".
Durch alle Stadien der Liebe, von der ersten Verliebtheit in Kindertagen zum besinnungslosen Taumel der Jugend, über Enttäuschungen, Wirrungen und Verwirrungen des Herzens hindurch, bis hin zur völligen Taubheit desselben, verzaubert uns Heine mit jeder Zeile, jedem Vers auf´s Neue und hinterlässt bei seinen Lesern nichts als ein tiefes Säufzen der eigenen Seele. Heines Gedichte erweichen selbst versteinerte Herzen, angesichts der ehrlichen wie auch hoffnungslosen Zuneigung des Liebenden, und malt uns so ein Bild von der Zerbrechlichkeit der (meist ungleichen) Liebe. Die Eindringlichkeit seiner Verse ist unübertroffen und für mich der unumstritten beste Dichter, nicht nur der Liebeslyrik.
Heinrich Heine ist der Dichter der Echten, der Wahren, aber auch der unerfüllten, unerwiderten und hoffnungslosen Liebe. Ein MUSS für alle Liebenden!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen "Gedrucktes Narrenhaus", 17. Oktober 2008
Von 
M. Thomas "M. Thomas" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Buch der Lieder (Gebundene Ausgabe)
Im Schwabenspiegel bezeichnet Heinrich Heine das "Buch der Lieder" als gedrucktes Narrenhaus, "worin meine verrückten Gedanken eingesperrt sind". Wahrhaft düstere Gedanken und dunkle Träume kreisen um die Themen Tod, Teufel, Friedhof, Grab, Kobolde und Gerippe. Jedoch gelingt es ihm auch immer wieder, diese dunklen Schatten zu vertreiben und uns mit zarten Liebesliedern und blumenreichen Naturbeschreibungen, die den Wonnemonat Mai besingen, zu verzaubern.

Im Stile der griechischen Poeten ruft Heine im Vorwort die Götter an: "Lasst mich ein Greis werden, der die Jugend liebt und trotz der Altersschwäche noch immer teilnimmt an ihren Spielen und Gefahren!"

Heine Volkslieder zählen zum schönsten Liedgut der Deutschen. "Ich weiß nicht was soll es bedeuten... ", mit diesen Worten beginnt das Lied über die schöne Jungfrau Loreley, durch deren Gesang Schiffer samt Kahn in den Wellen versinkt. Wessen Gedanken wandern bei diesen Strophen nicht zu Homers Helden, der, an den Mast gekettet, dem unwiderstehlichen Gesang der Sirenen lauscht.

In einem anderen Lied vergleicht Heine den Rhein mit einer schönen Frau. Das Spiel der goldenen Wellen ähnelt dem freundlichen Nicken der Liebsten, doch das Innere birgt Tod und Nacht.

Noch einfühlsamer ist das "Liedchen von der Reue". Junker Ulrich reitet durch den Wald und singt ein Lied über die Verlockungen des Weibes. Auch hier treffen wir auf die Ambivalenz, die so oft Heines Lieder begleiten. Er bezeichnet die Lippen als Röslein, durch die jedoch auch tückische Worte, gleich giftigen Schlangen zischen können. Die blauen Augen können sowohl das Tor zum Himmel als auch die Pforte zur Hölle sein.

Nachdenklich stimmt Heines zeitlose Ermahnung, nicht durch das Leben zu hasten:

"Eine große Landstraß ist unsre Erd',

wir Menschen sind Passagiere;

Man rennet und jaget zu Fuß und zu Pferd,

wie Läufer oder Kuriere."

Der Mond wird von Heine als "bleicher Gesell" tituliert, der den von Liebesleid Geplagten verhöhnt. An anderer Stelle verheiratet er die Mondgöttin Luna mit dem Sonnengott Sol. Tags über strahlt Sol voll Herrlichkeit, aber den Nachts wandelt Luna mit den "verwaisten Sternenkindern" über den Himmel und glänzt in "stiller Wehmut".

In dem Lied "Untergang der Sonne" ist die Sonne die Braut des alten Meergottes: "Des Tages über wandle sie freudig am hohem Himmel, purpurgeputzt ... Aber des Abends, trostlos gezwungen, kehre sie wieder zurück in das nasse Haus, in die öden Arme des greisen Gemahls". Wen wundert's, dass es im Hause eines solch ungleichen Paares zu Streitereien kommt, die wir Menschen als Sturm erleben.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Den Kuss, den ich Dir abgeküsst! Den habe ich, und daran glaube ich( Heine), 6. Juni 2007
Von 
Helga König - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Buch der Lieder (Gebundene Ausgabe)
Heinrich Heine( (1797-1856) war ein sehr engagierter politischer Journalist und Essayist, als solcher wird er als Hauptvertreter des so genannten Vormärz gesehen.

Gleichzeitig gilt Heine als der letzte Lyriker der Romantik, wobei er diese bereits in seinem " Buch der Lieder" überwindet, oft bewusst ein wenig zu süßlich daherkommt, um das überhöht romantische Gefühl , die von ihm mit Skepsis betrachtete Innerlichkeit kippen zu lassen oder a priori sein emotionales Befinden ironisiert, ohne es jedoch dabei lächerlich machen zu wollen.

Die ironische Distanz zu seiner Empfindung setzt er , wie es scheint, gezielt ein um tatsächliche Gefühlsfacetten zu visualisieren.

Heine ist immer nachdenklich, oft sehr geistreich und nicht selten witzig , auch in seinen Versen.

Doch nun möchte ich hier einen anderen Heine zeigen, indem ich Ihnen eines seiner schönsten Liebesgedichte vorstelle.

Wenn ich auf dem Lager liege

In Nacht und Kissen gehüllt,

So schwebt mir vor ein süßes,

Anmutig liebes Bild

Wenn mir der stille Schlummer

Geschlossen die Augen kaum,

So schleicht das Bilde sich leise

Hinein in meinen Traum

Doch mit dem Traum des Morgens

Zerrinnt es nimmermehr;

Dann trag ich es im Herzen

Den ganzen Tag umher.

Im Grunde kann man Heine nicht gerecht werden, wenn man nur ein einziges Gedicht vorstellt. Allerdings lässt der Rahmen hier nichts anderes zu. Deshalb lesen Sie bitte selbst.

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