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Das Buch der Illusionen Taschenbuch – 1. November 2005


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Taschenbuch, 1. November 2005
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: rororo (1. November 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 349924165X
  • ISBN-13: 978-3499241659
  • Originaltitel: The Book of Illusions
  • Größe und/oder Gewicht: 13,4 x 3,5 x 20,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 929.976 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Den ersten Entwurf eines Romans schreibt Paul Auster noch immer mit der Hand, ein echtes Manuskript also. Die Arbeitsweise passt zu dem Autor, der mit seiner Frau zurückgezogen in Brooklyn lebt und nicht gern über seine literarische Arbeit spricht. Geboren wurde Auster 1947 in Newark, New Jersey. Seine Vorfahren waren jüdische Einwanderer aus Österreich. Nach dem Studium fuhr er als Matrose auf einem Öltanker zur See. Von 1971-74 lebte Auster in Frankreich. Danach hatte er einen Lehrauftrag an der Columbia University und war Übersetzer und Herausgeber französischer Autoren. Mit Romanen wie "Mond über Manhattan", "Die Brooklyn Revue" und "Unsichtbar" sowie seiner klaren, bildreichen Sprache avancierte er zu einem der erfolgreichsten US-amerikanischen Autoren.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Klüger kann Kino im Kopf nicht sein, kurzweiliger auch nicht. (Brigitte)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Paul Auster wurde 1947 in Newark, New Jersey, geboren. Er studierte Anglistik und vergleichende Literaturwissenschaften an der Columbia University und verbrachte einige Jahre in Frankreich. Heute lebt er in Brooklyn. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Sein umfangreiches, vielfach preisgekröntes Werk umfasst neben 16 Romanen auch Essays und Lyrik.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

36 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Wolfgang Haan am 21. April 2005
Format: Taschenbuch
David Zimmer, der Protagonist dieses Romans, ist ein Professor für vergleichende Literaturwissenschaften an einer kleinen Hochschule in Vermont. Im Laufe des Buches erfahren wir noch über Ihn, dass er neben seiner Lehrtätigkeit einige Bücher in wissenschaftlichen Verlagen publizierte und ansonsten ein ruhiges und beschauliches Leben in intellektueller und emotionaler Harmonie mit seiner Frau und seinen beiden Kindern verlebte.
Diese Idylle wird jäh durch eine Katastrophe unterbrochen: Bei einem Flugzeugabsturz kommen seine Frau und seine beiden Kinder ums Leben. Und wie so oft in Büchern von Paul Auster, dem Meister des Paradoxen, wird David Zimmer, dessen finanzielle Situation bisher nicht gerade als rosig zu bezeichnen gewesen war, durch die Entschädigungsleistung der Fluggesellschaft und Auszahlung einer längst vergessenen Lebensversicherung Millionär und somit völlig unabhängig von seinem bisherigen Lehrauftrag.
Dies nutzt Zimmer aus, um sich vom Rektor der Hochschule beurlauben zu lassen. Deprimiert, völlig vereinsamt und zurückgezogen, dem Alkohol anheim gefallen, dämmert Zimmer in seinem kleinen Haus hinter zugezogenen Gardinen dahin. Es scheint nur noch eine Frage der Zeit, bis er auf die eine oder andere Art sein Leben beendet.
An einem unbestimmten Abend sitzt Zimmer vor dem TV, zappt sich durch die Kanäle, ohne richtig wahr zu nehmen, was er sich dort im TV ansieht. Plötzlich zieht eine Dokumentation über unbekannte oder vergessene Stummfilmstars der 20-iger und 30-iger Jahre seine Aufmerksamkeit auf sich. Und was wie ein Wunder wirkt, bei einem Ausschnitt eines Stummfilms des Ihm unbekannten Victor Mann muss er zum ersten Mal nach fast einem halben Jahr seit dem Tod seiner Familie lachen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Schlimmitimmi am 2. Dezember 2003
Format: Taschenbuch
Mir hat an diesem Buch am besten gefallen wie Auster die verschiedenen Zeiten und Realitätsebenen miteinander vermischt. Eben noch im Hollywood der 20er und jetzt die Erzählung der Geschehnisse in der Beinahe-Gegenwart, gefolgt von einem Intermezzo in der Wüste von New-Mexico. Auster gelingt es spielend Filmzusammenfassungengen so mit der Rahmenhandlung und der eigenen Geschichte zu verschmelzen, dass man zwischendurch nicht mehr so recht weis, ob man nicht vielleicht doch im Kino sitzt. Wem "Mond über Manhattan" gefiel, der kommt hier sicher auf seine Kosten.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Paul Weidekamp am 8. Februar 2007
Format: Taschenbuch
Paul Auster wurde 1947 in Newark, New Jersey als Nachkomme österreichischer Juden geboren. Er lebt mit seiner Frau, der Schriftstellerin Siri Huvstedt, in Brooklyn, New York. Bekannt geworden ist Paul Auster durch seine New York Trilogie (1987/1989) und den Roman Die Musik des Zufalls (1990).

Der zehnte Roman Paul Austers: Das Buch der Illusionen, erschienen 2002, handelt über den Schmerz des Verlusts und die lindernde Kraft der Komik.

Dieser Roman der sich den Anschein dorkumentarischer Wahrheit gibt, ist eine Wundertüte bizarrer, wild bewegter, ineinander verschachtelter Geschichten. Sie arbeiten mit den melodramatischen Effekten des Kinos. Sie setzen nicht auf psychologische Glaubwürdigkeit, sondern auf die elementare Kraft des nicht vorhersehbaren Schicksals.

David Zimmer, Literaturprofessor mit perfekter Welt, verliert bei einem Flugzeugabsturz seine Frau, die beiden Söhne und den Lebensmut.

Zimmer merkt, dass in ihm noch etwas leben will, als er bei einem Stummfilm des Komikers Hector Mann lachen muss. Die Filme werden für ihn zu einer Brücke zurück ins Leben und vorwärts zu einer neuen Liebe. Gleichzeitig entfaltet Auster die Geschickte dieses Hector Mann, den er zum Auftakt 1929 unter mysteriösen Umständen verschwinden lässt.

Auster schafft eine derart plastische Zeichnung des Komikers und seiner Filme, dass im Kopf des Lesers plötzlich Filmszenen entstehen, die so lebendig wirken wie von Charlie Chaplin ' und die er natürlich nicht gesehen hat, gar nicht gesehen haben kann.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von bookmark am 10. Juli 2008
Format: Taschenbuch
Paul Auster verarbeitet in diesem Roman eine interessante Grundidee. Die Handlung spielt gleichsam auf drei Ebenen. Die Frage, wer eigentlich die Hauptperson in dieser Geschichte ist, bleibt offen.

Zum einem ist da Professor David Zimmer. Er ist ein gebrochener und dem Leben überdrüssiger Mann, seit er bei einem Flugzeugabsturz seine Frau und seine beiden kleinen Söhne verloren hat. Seine Lebensängste sind ein großes Hindernis für ihn, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Die Zukunft scheint ihm verstellt, sein Blick nur noch rückwärts gerichtet.

Dann ist da Hector Mann, den alle Welt für längst verstorben hält. Er war seinerzeit ein aufstrebender Stummfilmschauspieler, bis seine Karriere plötzlich auf mysteriöse Weise durch sein Verschwinden beendet wurde. Obwohl von ihm persönlich nur einige wenige Sätze zu lesen sind, wird er doch zum Wendepunkt für Zimmers Leben und zum Dreh- und Angelpunkt für die Handlung des Buches.

Die dritte Ebene sind die Filme, die Auster Zimmer mit akribischer Genauigkeit, Szene für Szene, mit Kamerafahrten, Auf- und Abblendungen, beschreiben lässt. Das gelingt so detailliert, dass die Filme vor dem inneren Auge des Lesers wie im Kino ablaufen. Auster schafft es perfekt, das Medium Film in das Medium Sprache zu übertragen.

Durch einen Zufall sieht Zimmer Kurzfilme von Hector Mann, die als längst verschollen galten und beschließt, ein Buch über sie zu schreiben. Durch dieses Buch geraten die Ereignisse ins Rollen.

Die einzelnen Ebenen verbinden sich. Oft ist nicht genau sichtbar, wer gerade oder durch wen erzählt wird. Vieles bleibt Hörensagen oder Beschreiben.
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