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Das Buch des Hüters [Broschiert]

Andreas Dresen
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

Dezember 2011
„Kommando 9. August. Wir befreien Sie vom Diktat des Stroms und der Herrschaft des Computers. Leben Sie natürlich.“ Diese Sätze leiten das Ende der uns bekannten Welt ein: Als radikale Umweltschützer die gesamte Stromversorgung zum Erliegen bringen, bedeutet dies eine Katastrophe für die Menschheit: Atomkraftwerke explodieren, Tiere beginnen sich gegen die Menschen zu richten und die Natur erobert die Erde zurück. Hundert Jahre später fristen die Bewohner des industriellen Nordens ihr Leben in einer grauen Stadt voller Maschinen und Fabriken, während in der mittelalterlichen Gesellschaft von Panäa, dem verfeindeten Süden des Landes, alle technologischen Neuerungen verboten sind. In dieser Welt bekommt Pejo, ein junger Mann aus dem Norden, auf einer Expedition in den Süden ein geheimnisvolles Buch von einem sterbenden Mädchen anvertraut. Schnell stellt Pejo fest, dass die Mächtigen sowohl im Norden als auch im Süden des Landes alles daran setzen würden, in den Besitz dieses Schriftstückes zu gelangen, und dass er zwischen die Fronten eines alten Krieges geraten ist. Auf seinem Weg durch den Süden, auf dem er Heilerinnen, Mutanten und gefährlichen „Viechern“ begegnet, muss er nicht nur Gefahren trotzen, sondern sich auch der Vergangenheit seines Landes und seinen eigenen Gefühlen stellen – denn nur so kann er am Ende die richtige Entscheidung treffen.

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Produktinformation

  • Broschiert: 224 Seiten
  • Verlag: Acabus Verlag; Auflage: 1 (Dezember 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 386282053X
  • ISBN-13: 978-3862820535
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 14,2 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.341.137 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Andreas Dresen, Jahrgang 1975, lebt und arbeitet in seiner Heimatstadt Aachen. Schon immer war er von fremden Welten fasziniert - von der wilden Atlantik-Küste Südirlands genauso wie von den Sagen und Legenden seiner Heimat. Und so findet sich in seinen Kurzgeschichten genauso wie in seinem Debütroman "Ava und die STADT des schwarzen Engels" eine fesselnde, gleichsam skurrile und charmante Mischung aus Fantasy-Elementen, klassischer Mythologie und einem scharfen Blick für die Kuriositäten der Gesellschaft und des Alltags.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Andreas Dresen, Jahrgang 1975, lebt und arbeitet in seiner Heimatstadt Aachen. Schon immer war er von fremden Welten fasziniert – von der wilden Atlantik-Küste Südirlands genauso wie von den Sagen und Legenden seiner Heimat. Bereits in seinem Debütroman „Ava und die STADT des schwarzen Engels“ – ebenfalls im ACABUS Verlag erschienen – findet sich eine fesselnde, gleichsam skurrile und charmante Mischung aus Fantasy-Elementen, klassischer Mythologie und einem scharfen Blick für die Kuriositäten der Gesellschaft und des Alltags. In seinem neuen Roman „Das Buch des Hüters“ entwirft Andreas Dresen eine post-apokalyptische Welt zwischen seelenloser Industrialisierung und „Ökofaschismus“, in der sich neben Menschen auch Mutanten und gefährliche „Viecher“ tummeln. Ein fantastischer Roman über den verantwortungsvollen Umgang miteinander – spannend, unterhaltsam und außergewöhnlich erzählt.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Prolog „Wir hätten sie ausrotten sollen, als wir noch Zeit dazu hatten!“ Der junge Mann zog seinen verschlissenen Mantel enger um den dürren Körper. Seine Jeans war ausgewaschen und bereits an mehreren Stellen mit andersfarbigen Flicken ausgebessert. Die braunen Stiefel waren staubig und fleckig. Ein dichter, buschiger Bart bedeckte sein Gesicht. Die Nacht war kalt geworden, doch die beiden Wächter trauten sich nicht, ein Feuer zu entfachen, um ihren Standort nicht zu verraten. „Sie mussten ja unbedingt Naturschutzreservate einrichten. Tierschutz. Pah, dass ich nicht lache. Und wer schützt jetzt uns Menschen?“ Er spuckte in die Dunkelheit. Die Männer saßen zusammengekauert auf den Resten des alten Stadttores und starrten in die Nacht. Außerhalb der Stadtmauer standen nur noch die Ruinen der verlassenen Häuser. Erste Bäume und Sträucher hatten sich in den Mauerritzen breitgemacht. Sal-weiden und Sandbirken hatten begonnen, die Gebäude langsam auseinan-derzureißen und den Asphalt der Straßen zu sprengen. Nachtkerze, Wilde Kamille, Brennnessel und Rauke wuchsen in dichten Teppichen auf den Plätzen, die früher einmal Gärten, Parkanlagen oder Verkehrsinseln gewe-sen waren. Kleine Tiere huschten raschelnd und jaulend durch die Dun-kelheit. Irgendwo in dem nahegelegenen Dickicht fauchte etwas. Der jun-ge Mann sprang auf und horchte. Sie hatten in dieser Woche die Nachtwache hier am nördlichen Ende der Stadt zugeteilt bekommen. Der Ältere der beiden hatte sich den Mono-log des Jungen schweigend angehört. Er war glatt rasiert, doch seine Klei-dung war ebenso alt wie die des Jungen. Sein Leinenhemd war fadenschei-nig aber sauber, seine Wollhose von geschickter Hand immer wieder her-gerichtet worden. Nur die Brille, deren beide Gläser gesprungen waren, zeugte davon, dass in diesem Zeitalter nicht mehr jeder Schaden behoben werden konnte. Nun holte er tief Luft. „Das ist die Rache der Natur!“, widersprach er dem jungen Mann. „Das haben wir verdient!“ Der Junge wandte sich wieder dem Alten zu und lachte spöttisch. „Dass ich nicht lache. Wir haben es also verdient, wieder im Dreck zu leben? Wieder ohne Schutz dazustehen? Und als ob das alles noch nicht genug wäre, müssen wir uns auch noch mit diesen Viechern rumschlagen. Weißt du was? Wenn unsere Vorfahren nicht so viele von den Tieren aus-gerottet hätten, dann wären jetzt noch mehr Viecher hier, die uns an den Kragen wollten.“ Der Alte streckte sich. Die Wache machte ihm langsam zu schaffen. Er wurde alt und hatte schon so viele Nächte über die Geschichte der Welt nachgedacht. „Nein, nein, hätten wir früher mit der Natur im Einklang gelebt, anstatt sie auszubeuten und Raubbau an ihr zu betreiben, dann hätten wir länger überlebt, und die Katastrophe wäre ausgeblieben.“ Der junge Wächter wurde laut. Er hatte seine eigentliche Aufgabe nun fast vollständig vergessen und sagte wütend: „Du redest wirres Zeug. Wir hätten die Kontrolle behalten, wenn diese Irren, diese verdammten Irren nicht den Stecker gezogen hätten! Back to nature! Wenn ich nur daran denke, läuft es mir kalt den Rücken runter. Das haben wir jetzt davon. Nur gut, dass auch diese Verrückten jetzt von den Viechern gefressen werden.“ Es herrschte Stille. Der Alte konnte die Wut des Jungen in der Dunkel-heit förmlich spüren. Er sah zwar nur seine Silhouette in der Nacht, doch seine Körperhaltung drückte die ganze Wut einer Generation aus, die das Gefühl hatte, um ihre Zukunft betrogen worden zu sein. Trotzdem, der Alte seufzte, irgendwann musste er es mal jemandem sagen. „Ich fand die immer gut. Ich habe sie sogar ein wenig bewundert damals. Gut, man nannte sie Ökofaschisten. Aber endlich hat sich mal jemand ge-wehrt! Du bist vielleicht noch ein wenig zu jung, aber die Zeiten waren nicht mehr schön damals. Umweltverschmutzung, Ausbeutung von Mensch und Natur – an jeder Ecke konnte man es sehen, und immer hieß es nur: ,Zum Schutz der Arbeitsplätze!‘, ,Zum Schutz der Wirtschafts-kraft!‘, ,Zum Schutz des Einkommens!‘.“ Er spürte, wie der Junge neben ihm bebte. Trotzdem sprach er weiter. „Die Zukunft der Welt zerrann unter unseren Fingern. Und trotzdem machten sie immer weiter! Sie saugten sie und uns bis aufs Blut aus! Weißt du, auch damals starben Menschen! Nur, es scheint mir, als stürben sie heute ehrlicher.“ Er hielt kurz inne, bevor er seinen Monolog beendete. „Niemand konnte ahnen, dass es so enden würde. Auch ich habe sie damals unterstützt! Das war das erste Mal, dass ich mich etwas getraut ha-be. Sie hätten es auch ohne mich geschafft, aber darum ging es gar nicht. Ich war dabei! Es war eine große, eine sehr große, gut koordinierte Aktion. Alle Computer fielen aus. Das Stromnetz auf der ganzen Welt kollabierte. Es ist nicht unsere Schuld, dass danach die Katastrophe ausbrach. Es ist vielleicht einfach nur die Rache der Natur, dass wir nun hier sitzen und uns mit Speeren und langen Messern gegen die mutierten Viecher wehren müssen.“ Er sah den Jungen an, der gegen Ende des Vortrags aufgestanden war. Dieser griff mit einer Hand unter seine Jacke und holte einen metallenen Gegenstand hervor. Das Licht der Sterne spiegelte sich darin. „Ich habe noch eine Pistole“, sprach er und zielte auf den Alten. Als der Knall des Schusses verhallt war, ließ sich der Junge schnaufend wieder auf seinen Platz fallen. Dann waren die Viecher plötzlich über ihm.

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4.0 von 5 Sternen Strom oder Mittelalter? 28. Dezember 2011
Format:Broschiert
Radikale Umweltschützer bringen die gesamte Stromversorgung zum Erliegen: Atomkraftwerke explodieren und die Tierwelt richtet sich gegen die Menschen. Nach über hundert Jahren hat sich auch die Natur von den Einflüssen der Menschheit befreit und sich ihr Gebiet zurückerobert. Die Bevölkerung hat sich zwischen dem Norden und Süden aufgeteilt. Während der Norden von Konzernen regiert wird und Strom weiterhin bezogen werden kann, fristet das südliche Panäa ein mittelalterliches Dasein, in dem jeder technologische Fortschritt verboten ist. Der aus dem Norden stammende junge Pejo gerät zwischen die Fronten des alten Krieges zwischen Nord und Süd, als er in den Besitz eines Buchs gerät, das beide Seiten um jeden Preis haben wollen...

In "Das Buch des Hüters" zeichnet Andreas Dresen eine post-apokalyptische Welt zwischen skrupelloser Industrialisierung und mittelalterlichem Dasein. Hinzu kommen nukleare Nebenwirkungen in Form von Mutanten und Tieren, die sich schlagartig gegen die Menschheit gewandt hat. Es ist nicht nur ein Fantasy- und Unterhaltungsroman, sondern auch ein Buch darüber, wie die Menschen miteinander umgehen und eine Welt entwirft, die nicht gänzlich realitätsfern sein könnte.
Die Charaktere werden rasch eingeführt und erhalten erst im Laufe der Handlung mehr Tiefe und Glaubwürdigkeit, so dass die Handlung ohne Stocken voranschreiten kann. Es bleibt konstant spannend und unterhaltsam.

Trotz der 200 Seiten lässt sich der Roman nicht so schnell lesen wie anhand der etwas geringen Seitenzahl anfänglich vermutet werden kann.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen düstere Zukunftsaussichten 27. März 2012
Von Kerry
Format:Broschiert
Nach dem Zeitalter der Technologie: Vor 100 Jahren haben Aktivisten die Stromversorgung der gesamten Welt gekappt, mit ungeahnten Folgen. Nun steht die Menschheit wieder am Anfang - Strom kennen sie nur noch aus Sagen und Legenden, das bisschen Technologie, das überdauert hat, ist heiß begehrt, die Welt hat sich in zwei Teile gespalten. Nun existieren auf dem Kontinent, der ehemals Europa war, nur noch Panäa und Flusshaven. In Panäa wird Technologie vom Gesetz her abgelehnt, hier gibt es nur das ursprüngliche Leben. Ein paar Relikte aus der alten Zeit werden als Schmuggelware gehandelt. Hier ist die Armut und das Unglück groß und viele der Menschen in Panäa würden lieber im Norden, in Flusshaven, leben, denn dort gibt es noch Technologie. In Flusshaven gibt es noch Fabriken, doch nichts anderes. Tag für Tag, Jahr für Jahr schuften die Menschen in den Fabriken des Stromkönigs, noch nie sahen sie einen Baum oder ein Feld, denn in Flusshaven wird zwar produziert, aber nichts angebaut. So entsteht zwischen diesen beiden Teilen der Welt ein Abhängigkeitsverhältnis - und dennoch brodelt es überall. Die Menschen sind unzufrieden.

Der junge Pejo aus dem Norden wurde vom Stromkönig nach Panäa gesandt, um das "Buch des Hüters" zu finden. Pejo ist Anfang zwanzig, doch auf Grund seiner sehr behüteten Kindheit, hat er von der Welt um sich herum nur sehr wenig Ahnung. Als seine Karawane überfallen wird, überlebt er als einziger, doch er ist vollkommen auf sich allein gestellt. Was soll er machen? Er spricht die Sprache der Menschen hier, es ist auch seine eigene, aber ansonsten ist ihm in Panäa alles unbekannt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Jahrhundert nach der Apokalypse... 19. Februar 2012
Format:Broschiert
Glanzstück des Buches ist definitiv die Darstellung der post-apokalyptischen Welt, die Andreas Dresen erschaffen hat und die sehr eindrucksvoll beschreibt, welche langfristigen Konsequenzen sich aus dem 'großen OFF' ergeben könnten. Sowohl die früh-industrielle nördliche Welt Flusshaven, ist bedrückend geschildert, aber auch der mittelalterliche Süden Panäa, geplagt von Viechern und Lord Hansen, der keine Modernisierungen zulässt, macht betroffen, ohne dass Andreas Dresen die Moral-Keule auch noch explizit hätte schwingen müssen.
Die Figuren sind zunächst sehr zurückhaltend beschrieben, was ein Einfühlen nicht so einfach macht, aber im Laufe der Zeit lernt man sie und ihre Motive besser kennen, wobei sie dann nicht mehr absolut mitreißen können. Auch die Handlung fällt gegenüber den Beschreibungen etwas ab, wobei die Szenen in der Sperrzone richtig schön gruselig sind.

Fazit: Ein Blick in eine post-apokalyptische Welt, wie man sie sich tatsächlich vorstellen könnte ' faszinierende und bedrückende Beschreibungen, denen man weniger aufgezwungene Moral gewünscht hätte, die aber durchaus lesenswert sind.
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4.0 von 5 Sternen Postapokalypse made in Germany 15. Oktober 2014
Von Slev
Format:Broschiert
„Kommando 9. August. Wir befreien Sie vom Diktat des Stroms und der Herrschaft des Computers. Leben Sie natürlich."

Diese Sätze leiten das Ende der uns bekannten Welt ein: Als radikale Umweltschützer die gesamte Stromversorgung zum Erliegen bringen, bedeutet dies eine Katastrophe für die Menschheit: Atomkraftwerke explodieren, Tiere beginnen sich gegen die Menschen zu richten und die Natur erobert die Erde zurück.

„Das Buch des Hüters“ setzt nach einem kleinen Prolog ein. Mittlerweile sind 100 Jahre vergangen, das Land Panaä hat sich in zwei verfeindete Gesellschaften aufgeteilt: Während im Norden, vom Strombaron regiert, noch eine rudimentäre Stromversorgung aufrechterhalten werden kann, hat sich der Süden unter der Herrschaft von Lord Hansen gänzlich vom Strom losgesagt und eine mittelalterliche Gesellschaft gebildet. Der Protagonist Pejo reist als Spion des Nordens in den Süden, um das titelgebende „Buch des Hüters“ zu finden.

Pejo schafft es das Buch in seinen Besitz zu bringen, allerdings gerät er dadurch zwischen die Fronten eines Konflikts, der kein Erbarmen kennt. Pejo muss sich entscheiden: Wählt er ein Leben voll Luxus in einem goldenen Käfig oder wählt er die Freiheit?

Die Geschichte wird kompakt auf 225 Seiten erzählt, neben dem Prolog werden immer wieder Passagen aus dem Buch des Hüters eingestreut. Diese dienen als eine Art „Geschichtsstunde“, wobei die Vergangenheit, ungefärbt von territorialen Motiven, von einem Zeitzeugen erzählt wird.

Die Idee einer postapokalyptischen Gesellschaft, die den Luxus und Errungenschaften der Elektrizität aufgeben muss, wird spannend erzählt.
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