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Das Buch Fritze Taschenbuch – 2003

7 Kundenrezensionen

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Taschenbuch, 2003
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp; Auflage: Suhrkamp (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518399950
  • ISBN-13: 978-3518399958
  • Größe und/oder Gewicht: 17,2 x 11 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 450.349 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Ein Leben voller Hoffnungen, voller Talente, voller möglicher Wege -- und doch gescheitert, immer wieder gescheitert, am Ende sogar gänzlich ohne jede Aussicht auf eine Wendung ins Gute: das ist das Leben von Fritze, das wir hier ganz im Stile eines Entwicklungsromans in zwölf Stationen präsentiert bekommen (ausgerichtet an zwölf angeblichen Tagebuch-Kladden dieses Fritze, die uns ein diffuser Icherzähler zusammenfasst und kommentiert). Die Geschichte eines deutschen Lebens, die unaufdringlich und ganz nebenbei zu einer deutschen Geschichte wird.

Fritze wächst bei den Großeltern im katholischen Eichsfeld gleich hinter der frisch gezogenen Zonengrenze auf, in ländlicher Idylle. Doch die Eltern sind im Westen, Fritze muss "rübermachen", noch im einstelligen Alter, und will nicht -- "Mein Herz wird traurig, wenn ich ihn da stehen sehe", kommentiert die Ichstimme Fritzens Auszug aus seinem kindlichen Paradies. In der Folge geht alles schief: Fritze kommt mit den Eltern nicht zurecht, hat -- wenngleich äußerst belesen, ungemein sprachgewandt und mathematisch hochbegabt -- in der Schule nur Ärger, wird fortan als Problemkind und notorischer Schwänzer von Schule zu Schule durchgereicht; eine viel versprechende Karriere als Fußballer schlägt er ebenso in den Wind wie einen Versuch als manierierter Schriftsteller; die Liebe seines Lebens wendet sich von ihm ab und heiratet einen reichen Schnösel; andere Frauen hinterlassen nicht minder tiefe Narben; Drogen kommen ins Spiel, immer wieder Drogen; Versuche bürgerlicher Lebensentwürfe als Bauzeichner, als Versicherungsvertreter oder gar als Vater scheitern kläglich; am Ende stehen Entziehungskur, Gefängnis und Obdachlosigkeit -- die Realität hat sich endgültig gegen Fritze gekehrt, ein Mal zu viel, mindestens.

Das Buch Fritze, der Debütroman des Bielefelder Literaturprofessors Friedmar Apel, ist ein kleines Meisterwerk. Komisch und anrührend zugleich, zeigt es die schwarze Kehrseite einer Wirtschaftswunderkarriere: Fritzes Geschichte -- das ist die tragikomische Geschichte eines Pechvogels, der umso tiefer stürzt, je höher er sich hinaufgeschwungen hatte, die Geschichte eines am Leben Verzweifelnden, dem die Anpassung nicht gelingen mag, aber auch die Verweigerung nicht zum Glück gereicht. Am Ende liegen etwa 50 Jahre Bundesrepublik hinter Fritze -- und sein Buch schließt mit dem letzten Kommentar des Erzählers: "Soll mein Herz traurig sein, wie ich ihn da sitzen sehe." --Christoph Nettersheim

Klappentext

Das Buch Fritze, ein Schelmenroman, der mit den Rätseln des Daseins genauso spielt wie mit der Wirklichkeit des Lebens: witzig und melancholisch, traurig und komisch zugleich.

Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Johannes Wöstemeyer am 27. Juli 2003
Ob es ein Schelmenroman ist, kann bezweifelt werden, wenn auch der Held der Geschichte durchaus schelmische Züge ausspielt. Satirisch ist der Roman durchaus: Die zu Adenauers Zeiten zur Schule Gegangenen, werden ein wenig karrikiert und dadurch in wesentlichen Zügen pointiert. Auch die zugehörige Elterngeneration bekommt ihr Fett weg.
Fritzes Entwicklung vom entwurzelten, in den Westen geschickten Eichsfelder durch eine eher katastrophale Schulzeit hindurch ist auch eine moralische Geschichte, durch alle Stationen seines Scheiterns hindurch. Der Titel erinnert nicht ohne Grund an die Bücher des Alten Testaments. Die Kapitel heißen Stationen, und auch sonst ist das Buch ziemlich katholisch.
Apel erzählt die Geschichte genial, vielschichtig und doch nachvollziehbar einfach. Es ist der literarische Hit dieses Sommers: en trefflich nachdenkliches Lesevergnügen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von kallekalbhenn am 7. August 2003
Fritze ist ein Mensch dem alles gelingt und doch eigentlich nichts. "Das Buch Fritze" zeichnet sein tragisch-komisches Leben nach, anhand von Aufzeichnungen die Fritze der Nachwelt hinterlassen hat.
Fritze hat das Potential ein ganz Großer zu werden. Ein ganz Großer Fußballer, ein großer Drogendealer, ein großer Architekt....Am Ende droht er ein ganz großer Trinker zu werden.
An Friedmar Apels Schreibstiel muss man sich erst gewöhnen. Er schreibt in kurzen, trockenen Sätzen. Nach einer kurzen Gewöhnungsphase ließt sich Fritze sehr leicht und es vergeht keine Seite, auf der man nicht schmunzeln muss.
Absolut Empfehlenswert!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Z. am 7. Februar 2011
Das Buch Fritze berichtet in zwölf Episoden aus Fritzes Leben, die auf Aufzeichnungen von Fritze basieren, aber von einem Ich-Erzähler widergegeben werden, dem Leser aber unbekannt bleibt. Fritze, der eigentlich Friedrich heißt und von seiner Oma wahlweise auch Karlchen oder Kasper genannt wird, wächst als uneheliches Kind in der DDR auf, das von seinen Eltern bei den Großeltern gelassen wurde. Seine Kindheit verbringt er im behüteten Eichsfeld, soll aber noch vor seiner Einschulung in den Westen gehen. Er will nicht, nicht in den Westen und schon garnicht in die Schule.

Als er "rübermacht", beginnt Fritzes Abstieg. Zwar ist er äußerst intelligent, hat eine hohe mathematische Begabung und liest sehr viel, doch schafft er es nie beide Füße auf den Boden zu bekommen und fällt jedes Mal umso tiefer, je höher er hinausmöchte: Der Versuch das Abitur zu machen scheitert an diffusen Drogengeschäften, die Übernahme der väterlichen Firma ebenfalls, genau wie seine Ehe.

Das Buch Fritze ist eine schöne Tragikomödie, die streckenweise zum Lachen einlädt und doch eine traurige Stimmung verbreitet. Als Leser fühlt man mit Fritze, wünscht ihm bei jedem Versuch das Beste und ist doch melancholisch niedergeschlagen, wenn er es wiedereinmal verbockt. Friedmar Apels Roman ist zudem auch sprachlich wirklich ansprechend und eine wirklich lohnenswerte Lektüre.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bettina Engster am 6. Juli 2003
Was der Bielefelder Germanist Friedrich Apel hier vollbracht hat ist ein literarischer Hochgenuß wie es ihn schon seit längerer Zeit auf dem Buchmarkt nicht mehr gegeben hat. Der Roman fasziniert nicht nur allein durch seine Handlung, der Beschreibung von Fritzes Leben, sondern bietet darüber hinaus eine sehr interessante Erzählerperspektive. Der Roman verknüpft den Leser mit dem 'Buchhelden' und es ist bedauerlich, daß alles bereits nach ca. 170 Seiten vorbei ist, denn es hätte ewiglich weiter gehen können. Allerdings müssen auch die schönen Dinge des Lebens einmal ein Ende haben, und so ist es auch mit dem Schelmenroman, der beinahe am Ende katharsische Gefühle im Leser hervorruft. Ein wirklich gelungenes und in jedem Fall lesenswertes Erstlingswerk. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.
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