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Das Buch der Bilder
 
 
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Das Buch der Bilder [Gebundene Ausgabe]

Rainer M. Rilke
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Das Buch der Bilder ist Rilkes heterogenste Gedichtsammlung. Hier finden sich Gedichte über den Herbst ebenso wie solche über Engel und historische Begebenheiten. Diese wundervoll verdichteten Erlebnisse, Empfindungen und Gedanken sind an der Schwelle zu unserem Jahrhundert entstanden und Ausdruck des Übergangs vom Frühwerk des Dichters zu seinem mittleren Werk.

Die Gedichte haben eine emotionale Betroffenheit und stehen mitten im Leben. Sie vermögen es, den Leser auf unterschiedlichste Weise zu berühren. Auf einer Reise nach Rußland und bei Freunden in Worpswede erlebt Rilke die Großartigkeit von Landschaft. In ihm erwächst der Drang, das richtige Schauen zu erlernen. Er will heraustreten aus dem Bekannten, aus dem schon gedeuteten, stets bemüht, den Übergang ins Leben zu vollziehen. Ergebnis dieser Erfahrungen ist Das Buch der Bilder. Rilke teilt die Sammlung in zwei Bücher mit jeweils zwei Teilen ein.

Motive des Frühlings, der Kindheit des ersten Teils, werden gefolgt von Motiven des Herbstes, des Sturmes, der Nacht. Sie drücken eine Hingabe an das elementare Leben der Natur aus, in der auch der Tod eine zentrale Rolle spielt. Der dritte Teil beinhaltet Stoffe aus Christentum und Geschichte. Richtiges Sehen heißt auch, sich nicht nur den schönen Dingen zu widmen, sondern sich auch den häßlichen Seiten des Lebens zuzuwenden. Und so öffnet sich die Lyrik, besonders im letzten Teil, in Rollengedichten wie "Der Bettler" oder "Das Lied des Aussätzigen" sowohl formal als auch sprachlich.

Rilkes Sammlung bietet eine Vielfalt an Texten, die -- selbst wenn Verzweiflung aus ihnen spricht -- am Ende doch stets das Leben eindeutig Bejahen. Seine Gedichte sind von zeitloser Schönheit, sie zu lesen bedeutet Genuß und Zuversicht zugleich. --Anne Hauschild -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Rainer M. Rilke (1875-1926), der Prager Beamtensohn, wurde nach einer erzwungenen Militärerziehung 1896 Student, zuerst in Prag, dann in München und Berlin, weniger studierend als dichtend. Die kurze Ehe mit der Bildhauerin Clara Westhoff in Worpswede löste er 1902 auf. Er bereiste darauf Italien, Skandinavien und Frankreich. In Paris schloß er Bekanntschaft mit Rodin und wurde dessen Privatsekretär. Bereits nach acht Monaten kam es zum Bruch. Es folgten unstete Jahre des Reisens mit Stationen in verschiedenen Städten Europas. Nach seinem Entschluß zur Berufslosigkeit und zu einem reinen Dichterdasein war Rilke zu jedem Verzicht bereit, wenn es dem Werk galt. Er opferte sein Leben seiner Kunst und gewann Unsterblichkeit, indem er unerreichte Sprach- und Kunstwerke schuf.
Im Ersten Weltkrieg war er zur österreichischen Armee eingezogen, wurde aber aufgrund seiner kränklichen Konstitution in das Wiener Kriegsarchiv versetzt. Rilke starb nach langer Krankheit in Val Mont bei Montreux.
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