Prof. Dr. Peter Horst Neumann, Direktor der Abteilung Literatur der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, schreibt über das "Brevier der allerletzten Wahheiten": "Seit Hildesheimers "Lieblosen Legenden" hat keiner unser Bildungswissen so geistreich-vergnüglich auf den Kopf gestellt" und nennt Gerd Scherm einen "wunderbaren Satiriker".
Gerade in einer Zeit, in der man auf fast allen TV-Kanälen mit platter, schenkelklopfender Comedy überschwemmt wird, tut es gut zu wissen, dass es auch noch intelligenten Humor gibt.
Gerd Scherms Texte sind hintersinnig bis hinterfotzig, spielen mit den Klischees und versenken diese genussvoll. Scherms Tiefgründigkeit kommt leichtfüßig und ironiegetränkt daher, vollkommen uneitel verkleidet wie mit einem fröhlich schellenläutenden Narrenkäppchen.
Das "Brevier" beweist, dass auch in einem schmalen Bändchen ungeheuer viel Substanz stecken kann. Für mich ein absoluter Kaufbefehl, gemäß der Brevier-Geschichte "Warum Sie der Werbung trauen müssen"!