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Das Boot: Roman [Taschenbuch]

Lothar-Günther Buchheim
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 603 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 7 (1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492220002
  • ISBN-13: 978-3492220002
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 11,9 x 3,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 679.048 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Der herausragende deutsche Roman über den Zweiten Weltkrieg." (Der Spiegel)

Kurzbeschreibung

Jedes Wort dieses Buches ist wahr. Lothar-Günther Buchheim war im Zweiten Weltkrieg Marinekriegsberichterstatter. Als ein Mann, der sich zur Zeugenschaft aufgerufen fühlt, weil er extreme Situationen erlebte und überlebte, geht es ihm um die genaue Wiedergabe der Ereignisse, um die Beschwörung der Wochen und Monate quälender Gefangenschaft in der Enge des Boots, um die Stunden der Angst und die dramatischen Augenblicke des Kampfes.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
packende Stunden 15. Oktober 2004
Von Kay Fischer VINE™-PRODUKTTESTER
Nachdem ich den Film bis zu zwanzigmal gesehen hatte, interessierte mich das Buch sehr. Dabei haben mir die Bilder des Wolfgang-Petersen-Films gut geholfen, das von Buchheim excellent Beschriebene vor Augen zu bekommen.
Als ich das Buch zu Ende gelesen hatte, wußte ich nicht mehr so recht, was nun die bessere Variante ist, und so stellte ich dann bald fest, daß sich Buch und Film ausgezeichnet ergänzen.
Der Film ist großartig. Sensationell sind die schauspielerischen Leistungen, die Effekte, die Musik - einfach alles.
Im Buch hat mich sehr die Ausdauer Buchheims beeindruckt. Wenngleich oft wenig passiert, weiß besagter Autor doch viel zu erzählen, und so bekommt man bald das Gefühl, zur Besatzung zu gehören, ja man ist selbst Buchheim bzw. Leutnant Werner. Buchheim wird nicht müde. Gleichmäßiger, sehr detailierter Erzählfluß ist sein Markenzeichen. Wenn das Kapitel 'Gammelei' endet, folgt als Überschrift z.B. 'Sturm', aber in diesem Kapitel stürmt es erst viel später, es folgen zunächst weitere Gammelei-Beschreibungen, die letztendlich auch dort an der richtigen Stelle sind.
Buchheim schildert Gerüche, Gedanken, die im Film niemals rüberkommen können. Dabei wechseln sich immer wieder dramatische Dinge mit humorvollen Episoden ab. "Das Geistige kommt hier zu kurz!" meinte der Offizier in der Messe, in der die Kreuzworträtsel über Liebe und Bad gelöst werden, und als in der Straße von Gibraltar wie aus dem Nichts Holzbalken hervorgekramt werden, um den Druckkörper des Bootes in 280 Metern Tiefe zu stützen, als alle den Tod vor Augen hektisch durch den Gang rennen, als überall Rufe und Wassergeräusche zu hören sind, schreibt Buchheim mit trockenem Humor: "Hier kommt mal wieder das Geistige zu kurz!" Die Lese-Stunden in Gribraltar hatten mich am stärksten gepackt! Ich vergaß die Zeit und bedauerte es, wenn ich zu lesen aufhören mußte! ... "Tut mir leid!" murmelte der Alte. "Schafft's nicht. Seit Stunden schon ..."
War Buchheim die eigene Koje zu klein, so schildert er sie in schwerer See als zu groß, weil er ständig hin- und herrutschte.
War der Alte mit seinem Pullover im Boot sachgemäß angezogen, so wurde an Bord der "Weser" allzu deutlich, welch vergammelten Pullover er anhatte - und schließlich für jemand Rangniedrigen gehalten wurde.
Es gibt viel zu erzählen. Während im Film nach Gibraltar ein Schnitt folgt, und man ziemlich schnell wieder im Hafen ist, erfährt man im Buch, wie problematisch die Heimreise eigentlich war, daß nur nachts aufgetaucht, am Tage in Sehrohrtiefe gefahren wurde, und daß schließlich ein anderes Boot erwartet wurde, dies aber vernichtet wurde, und nun die U 96 an dessen Stelle in den Hafen heimkehrte. Als Manko sei notiert, daß es offenbar nur ein überzeugtes Parteimitglied gab, was ich mir so nicht recht vorstellen kann, oder daß Buchheim sich immer wieder eine Seite lang mit der Beschreibung des Himmel beschäftigt, und die Wasserbomben-Angriffe hatte ich mir wuchtiger beschrieben gewünscht.
Das Buch ist ein Hammer!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dieses Buch beschreibt die Geschehnisse deshalb so real, weil der Autor selbst Kriegsberichterstatter an Bord mehrerer Uboote war. So schreibt er also über eigene Erfahrungen und schafft so eine Geschichte, die treffender den Kriegsalltag unter Wasser wohl nicht beschreiben könnte: Die Nervosität der Männer, wenn ein Zerstörer sie mit Wasserbomben jagt, die Todesangst, wenn eine WaBo in der Nähe detoniert, die angespannte Suche nach Schäden, die hastige povisorische Reparatur. Die ständige Frage: werden wir zurückkehren? Denn von 30000 U-Boot-Fahrern der Deutschen Marine kehrten 20000 nicht zurück!

All diese Ängste und die daraus resultierende psychische Belastung werden im Buch großartig beschrieben. Der interessierte Zuschauer kann sich leicht in dieses Leben unter Wasser hineinversetzen. Er erlebt, wie der U-Bootkampf wirklich war: nicht heldenhaft und aufregend, wie die Regierung die jungen Soldaten lockte, sondern gefährlich und langwierig. Tage- und wochenlang geschieht nichts, doch plötzlich muss man bereit sein, bereit für eine neue Runde "VErstecken" auf Leben und Tod.

Wochenlang haben die Soldaten keinnen Kontakt nach Hause. Zu ihrer Sorge um ihr eigenes Leben kommt die Sorge um das Leben ihrer Angehörigen hinzu. Werden sie sie je wieder sehen?

Das U-Boot ist schon auf dem Heimweg, als es einen neuen Auftrag bekommt. Es soll in Spanien heimlich Nachschub an Bord nehmen und dann durch die Straße von Gibraltar nach Italien fahren. Der Auftrag gleicht einem Himmelfahrtskommando, denn die Briten bewachen die Pasage gut...

Wird das Uboot den Hafen erreichen und kann seine Besatzung zu den Familien zurückkehren?
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