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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Spannend, aber flache Charaktere,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Blut des Teufels (Taschenbuch)
"Blut des Teufels" ist spannend und leicht zu lesen. James Rollins hat viele gute Ideen in seinen Roman gebracht, was aber zum Teil überfrachtet wirkt. Was da auf den ca. 520 Seiten alles entdeckt wird und passiert, geht leider zu Lasten einer tiefergehenden Beschreibung von Situationen und v.a. Charakteren. Diese sind flach dargestellt und flachsen noch in den ernstesten Situationen, was dann zusammen mit der Handlung teilweise sehr an "Indiana Jones" erinnert und das Ganze irgendwie lächerlich wirken lässt.Ich persönlich mag es ausgefeilter und detaillierter wie z.B. die Romane von Douglas Preston/Lincoln Child (Thunderhead etc.) Fazit: Man hätte mehr aus dem Thema machen können, deshalb nur 3 Sterne. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein guter Wissenschafts-Schmöker!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Das Blut des Teufels (Taschenbuch)
Ich habe das 1. Buch von Rollins gelesen und fand es nicht schlecht. Dieses hier ist m.E. aber sogar besser (was erfreulich ist). Das Thema ist spannend - es geht rasant zur Sache: nach einem kurzen Rückblick in die Vergangenheit, bei der ein Priester von Eingeborenen verfolgt wird, findet man Jahrhunderte später seine mumifizierte und präparierte Leiche. Sein Kopf ist mit einer goldartigen Flüssigkeit gefüllt, die bei der Untersuchung fast das Laboratorium in Stücke sprengt. Eine Expedition in die Anden soll Informationen bringen, dabei wird ein alter Stamm von Ur-Einwohnern entdeckt. Seltsamerweise haben die Stammesangehörigen alle keine Kinder. Dafür können sie Wunder der Medizin bewirken, angeblich durch einen besonderen Berg, den nur wenige betreten dürfen und der das Geheimnis ewigen Lebens birgt. Die Flüssigkeit...Der Inhalt geht zügig voran, es sind einige gruselige Stellen vorhanden, bei denen man unbedingt weiterlesen muß (die Expeditionsteilnehmer werden von seltsamen Monstern angegriffen, halb Tier, halb Mensch - dies ist nach Glauben des Stammes ihr Himmel, ein grausames Schicksal). Wer Wissenschaftsthriller im Stil von M. Chrichton oder Preston/Child mag, ist hier gut bedient. Was mich etwas stört, ist der typisch schnelle Schluss (daher nur 4 Sterne statt 5): eben noch in der Hölle des Dschungels und kurz darauf schon wieder in der westlichen Welt mit der Liebe für's Leben. Flott ist das Leben als Abenteurer. Ein paar wissenschaftliche Fragen hätte ich da schon noch. ;-) Ansonsten: empfehlenswert! Gut geeignet für ein verregnetes Wochenende oder eine lange Büchernacht! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
34 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gute Mischung aus Abenteuer, Science Fiction und Horror,
Von Sabrina (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Das Blut des Teufels (Taschenbuch)
James Rollins' erstes Buch ("Sub Terra") hatte mir gefallen, mich aber nicht vollkommen überzeugt. An "Das Blut des Teufels" ging ich daher mit etwas zurückgeschraubten Erwartungen heran. Doch bereits mit dem Prolog, in dem ein Priester im 16. Jhd. vor den Inkas flieht und ein gefährliches Geheimnis beschützt, war ich gefesselt. Dies schien mir um einiges spannender zu sein, ein Gefühl, das mich auch für den Rest des Buches nicht verlassen hat.Bei Ausgrabungen im peruanischen Regenwald wird eine Mumie gefunden, die sich von den sonstigen Inkamumien unterscheidet. Henry Conklin, der Leiter der Ausgrabungen, fliegt zurück in die Vereinigten Staaten, um die Mumie zu untersuchen, während sein Neffe Sam die Ausgrabungen fortführt. Diese beiden Handlungsstränge werden auch für den Rest des Buches gleichberechtigt fortgeführt, was dazu führt, dass der Leser immer mehr weiß (oder erraten kann) als die handelnden Personen, was nicht unerheblich zur großen Spannung des Buches beiträgt. In den USA stellt Conklin fest, dass es sich bei der Mumie um einen Dominikanermönch handelt, dessen Schädel mit einer merkwürdigen goldähnlichen Substanz gefüllt ist. Währenddessen werden in Peru einige Ausgrabungsteilnehmer bei einer Explosion verschüttet und müssen sich einen Weg durch ein unterirdisches, mit Fallen gespicktes Labyrinth bahnen. Dies erinnert in einigen Passagen stark an die Indiana Jones - Filme, ist aber dadurch nicht weniger spannend. Auch für das Ende, das bei "Sub Terra" noch recht abrupt kam, nimmt Rollins sich diesmal mehr Zeit. Darüber hinaus gibt es einen Nachsatz, der auf eine eventuelle Fortsetzung hindeutet. In meinen Augen hat der Autor sich seit "Sub Terra" deutlich verbessert, in "Das Blut des Teufels" sind die Charaktere besser ausgearbeitet, die Spannung beginnt auf Seite 1 und lässt bis zum Ende nicht nach und auch die Geschichte ist komplexer und logischer aufgebaut. Als Wissenschaftsthriller würde ich das Buch allerdings nicht bezeichnen, dazu kommen die entsprechenden Erläuterungen dann doch zu kurz. Vielmehr ist es einen Abenteuergeschichte mit archäologischem und wissenschaftlichem Hintergrund. Übrigens: James Rollins schreibt auch Fantasy-Romane, diese sind unter dem Pseudonym James Clemens erschienen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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