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Das Blut von Magenza Taschenbuch – 19. Januar 2012


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 621 Seiten
  • Verlag: Leinpfad Verlag; Auflage: 1. (19. Januar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3942291096
  • ISBN-13: 978-3942291095
  • Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 5,6 x 18,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 207.704 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Ein Krieg im Namen Gottes Am 27. November 1095 ruft Papst Urban II. zum Ersten Kreuzzug auf. Den Teilnehmern verspricht er die Vergebung aller Sünden. Deus lo vult!;, ruft er ihnen entgegen: Gott will es! Am 27. Mai 1096 fallen Kreuzfahrer über die jüdische Gemeinde in Mainz her. Sie metzeln Männer, Frauen und Kinder nieder. Deus lo vult, heißt es auch hier. Es ist erschreckend, dass sich seitdem so wenig geändert hat, meint Claudia Platz. Wir führen immer noch Kriege im Namen Gottes. Nur die Waffen und die Kommunikation sind seitdem moderner geworden. In ihrem neuen Roman Das Blut von Magenza blickt die rheinhessische Autorin zurück in eine Zeit, da die jüdischen Gemeinden von Schpira (Speyer), Uarmaisa (Worms) und Magenza (Mainz) als Zentren des aschkenasischen Judentums galten. Unter dem Kürzel SchUM waren sie berühmt. Die Kreuzzügler aber brachten sie an den Rand des Abgrunds. Ich war manchmal nicht sicher, ob dieses Buch überhaupt geschrieben werden sollte, sagt Platz beim Gespräch in einem Café am Fuß des Mainzer Doms. Das Gotteshaus ist eines der Zentren ihres Romans: In der Dombauhütte arbeitet Steinmetz Widukind im Jahr 1095 an einem Meisterstück, und der mächtige Erzbischof Ruthard macht sich Sorgen angesichts des Aufrufs zum Kreuzzug. Das, was jetzt erschienen ist, ist die dritte Version, erzählt die Autorin. Mal begann der Roman in der Gegenwart mit der Grundsteinlegung zur neuen Mainzer Synagoge, mal beschrieb Platz die Geschehnisse aus der Sicht eines einzelnen Mönchs. Dann aber entschied sie sich für einen ganzen Reigen von Figuren, die die Ereignisse in Magenza in verschiedensten Positionen erleben. Da ist etwa die Jüdin Sara, die Geld verleiht an christliche Frauen, deren Familien in Not geraten sind. Oder Hanno, der im Dienst der Kirche versucht, den Mord an einem Benediktiner aufzuklären. Oder die undurchsichtige Griseldis, die dem wichtigsten Mann der Stadt den Kopf verdreht. Dreieinhalb Jahre hat Platz mit dem Stoff gerungen. Allerdings mit großen Pausen, gibt sie zu. Ich musste viel recherchieren, unter anderem habe ich hebräische Schriften zu den Kreuzzügen rausgesucht. Davon gibt es zum Glück Übersetzungen. Zudem holte sie sich Hilfe von Fachleuten, darunter ein Professor der Judaistik. Das wirkt sich aus auf den Roman: Die Autorin beschreibt ärztliche Praktiken unter Juden und Christen, die Weinherstellung, Speisenfolgen beim Festmahl und allerlei andere Details, die sich in den Geschichtsbüchern kaum finden. Bediente man sich in einer Schenke selbst, oder wurde bedient? Gab es da was zu essen? Solche Alltäglichkeiten galt es zu klären. Auf gut 600 Seiten nähert sich Platz der großen Katastrophe. Dabei fragte ich mich immer wieder: Schaffe ich diesen Spagat? Ich wollte einfühlsam schreiben, ohne zu sehr auf der Betroffenheitsschiene zu fahren. Das ist ihr gelungen. Sie verwebt eine Vielzahl von Figuren zu einem Netz, das erzählerisch trägt. Ihre Protagonisten sind keine außergewöhnlichen Helden, keine kauzigen Originale. Es sind eher durchschnittliche Typen, auch wenn sie mal gern die Grenzen des mittelalterlichen Lebens austesten: Widukind entscheidet sich trotz adliger Herkunft für den Steinmetzberuf, und Hanno steigt wegen seiner Talente vom Gaukler zum kirchlichen Agenten auf. Jenseits davon wirkt es wohltuend, dass Platz einige Themen meidet, an denen historische Romane kranken. Sie findet sich die herzzerreißende Liebesgeschichte eher am Rande. Dafür gerieten ein paar Kriminalelemente in Das Blut von Magenza , denn mit Krimis hat Platz 2001 begonnen, bevor sie sich vor vier Jahren mit Die falschen Caesaren" erstmals in historische Gefilde wagte. Platz erholt sich nun erst mal. Sie sitzt an einem Krimi. Ich will einfach wieder einen Text runterschreiben können. Und wer weiß, vielleicht geht es danach wieder in die Vergangenheit. (Gerd Blase, Mainzer Rheinzeitung, 18. Februar 2012)

Intrige und Liebe im mittelalterlichen Rheinhessen Mittelalterliches Rheinhessen während der Zeit des ersten Kreuzzuges. Das ist der Schauplatz für Das Blut von Magenza , einen historischen Roman von Claudia Platz. Er lässt den Leser reisen: Jahrhunderte zurück, in winklige Gassen, in Judenviertel und Klöster, nach Worms, auf den Jakobsberg und nach Speyer. Vorab: Der Roman ist eine echte Schwarte und liegt schwer in der Hand. Über 600 Seiten stark, mit Personenverzeichnis und Glossar bestückt. Das bislang dickste Buch des auf Regionalgeschichten spezialisierten Leinpfad Verlags sollte jedoch nicht abschrecken. Denn Magenza liest sich durch häufige Szenenwechsel und unterschiedliche Handlungsstränge locker in wenigen Wochen als Abendlektüre. Allerdings: Zu lang darf die Lesepause nicht ausfallen. Sonst drohen die Kunigundes und Anselms, die Steinmetzmeister und Tuchmacher, im Handlungsnetz irgendwann verloren zu gehen. Alternative: Als Begleiter beim Strandurlaub oder auf Balkonien hilft Claudia Platz über Mußestunden hinweg. Insbesondere Rheinhessen mit Lust auf historischen Zugewinn werden es lieben. Denn Magenza hält sich sehr genau an das erprobte Rezept für erfolgreiche historische Romane: Verrat und Intrige, Liebe und religiöse Verblendung. Dazu ein geschichtlich fundiert recherchierter Rahmen und noch heute nachvollziehbare Geografien. Ein ermordeter Mönch auf Pilgerreise in Worms bildet den Auftakt. Ein Gesandter des Mainzer Erzbischofs soll das Verbrechen aufklären. Dabei stößt er in Speyer auf ein Geheimnis, kann es aber nicht rechtzeitig lüften. Kreuzfahrer belagern die Stadt. Sie verlangen die Auslieferung der Mainzer Juden. Bildschöne Damen treten auf, in Heiratsabsicht und gar nicht devoter Mittelalter-Manier, Papst Urban und der Mainzer Erzbischof dürfen nicht fehlen. Der Roman gewährt Einblick in Tischsitten und Speisekarten des 11. Jahrhunderts, in Zunftwesen und die Regeln der Dombauhütte sowie die Hintergründe des ersten Kreuzzuges. Wer gern eintaucht in vergangene Jahrhunderte, der sieht Mönche am Jakobsberg beim Hefeabstechen und Weinkeltern, der hört von den Aufgaben der Schultheißen und schüttelt über Ablassversprechen den Kopf. Besonders gelungen scheint der Einblick ins jüdische Mainz und die historisch basierten Auswirkungen des ersten Kreuzzuges auf die Gemeinden im Rheinland. Ein spannender Mittelalterroman also mit Mehrwert für Leseratten. Nichts aber für Dicke-Schinken-Verweigerer und gemächliche Kleine-Happen-Leser. Magenza lautete übrigens der jüdische Namen der Stadt Mainz im Mittelalter. Zusammen mit Schpira (Speyer) und Warmaisa (Worms) bildete Magenza ein besonderes Dreigespann: den SchUM-Verbund ( Sch steht für Schpira, U für Warmaisa, M für Magenza). Er wird als Jerusalem des Westens bezeichnet und gilt als Geburtsstätte der mitteleuropäisch-jüdischen Kultur. Das Blut von Magenza ist nach Kurzgeschichten und Rheinhessen-Krimis der zweite historische Roman von Claudia Platz. Die Ludwigshafenerin lebt als freie Autorin in Gau-Bischofsheim. (Christine Tscherner, AZ Mainz, 12.04.2012)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Claudia Platz: Geboren wurde ich in Ludwigshafen am Rhein und habe meine Kindheit in Mainz und in der Pfalz bei meiner zahlreichen Donnersberger Verwandtschaft verbracht. Auf das Abitur folgte eine Ausbildung zur MTA an der Mainzer Uniklinik, dann ein Studium der Anthropologie, Philosophie und Ethnologie. Nach meinem Magister Artium arbeitete ich im Bereich der Sportförderung für Kinder und Jugendliche. Seit 2001 bin ich als freie Autorin tätig, wobei ich rein zufällig zum Schreiben kam. Mein erster Verleger machte mich zur literarischen Auftragsmörderin und seitdem bin ich dem Mord auf dem Papier treu geblieben. Die Vorliebe für literarische Verbrechen wurde mir von meinem Vater in die Wiege gelegt, denn er war lange Kripobeamter. Inzwischen haben sich zu den Krimis noch zwei historische Romane hinzugesellt, deren Handlungen auf geschichtlichen Überlieferungen beruhen. Ich gehöre den Autorenvereinigungen Syndikat und Mörderische Schwestern sowie Mörderisches Rheinhessen an. Einmal im Jahr bricht bei mir meine närrische Seite durch und da ich Fan der Mainzer Fastnacht und der Schwellköpp bin, stehe ich beim SKTC in Mainz auf der Bühne. Ich bin verheiratet, habe drei Kinder und lebe in Gau-Bischofsheim.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

Von Der Buchfink am 11. April 2013
Format: Taschenbuch
Das Cover, das den Roman wie eine mittelalterliche Schwarte erscheinen lässt hat mich sofort für das Buch eingenommen. Dann kamen mir allerdings Bedenken wegen des Umfangs von immerhin 600 Seiten, weshalb ich mich nicht sofort an die Lektüre machte. Aber meine Sorgen waren unbegründet: Die vielen gut charakterisierten Figuren und die rasche Szenenfolge ließen keine Langweile aufkommen.
Ich hätte 5 Punkte gegeben, wenn ich es nicht als Manko empfunden hätte, dass das tragische Ende für historische einigermaßen Gebildete vorhersehbar war. Daher fand ich auch die Krimihandlung besser und spannender als die Schilderung der historischen Ereignisse.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sigrid Grochutek am 17. Februar 2012
Format: Taschenbuch
Das Blut von Magenza ist ein sehr gut recherchierter Mittelalterroman.
Er handelt vom Leben in und rund um Mainz.
Dabei werden die ganz normalen alltäglichen Begebenheiten gut und anschaulich geschildert.
Er liefert unter anderem Informationen über das Leben der Juden bei Beginn der Kreuzzüge.
Es gibt blutrünstiger Mord und es gibt heiße Liebe. Selbstbewußte Frauen und hilfsbereite Männer.
Besonders gut hat mir der Kniff gefallen, historische Begebenheiten im Dialog der Personen erläutern zu lassen.
Das vermittelt historische Hintergründe ohne trockene Schilderungen.
Die Personen sind lebhaft und autentisch dargestellt.
Man möchte noch mehr vom Steinmetz Widukind und vom Mittelalteragenten Hanno lesen.
Alles im allem ist das ein sehr unterhaltsamer und spannender Roman für Fans der historischen Bücher.
Kann ich nur empfehlen.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Golf am 15. März 2012
Format: Taschenbuch
ein fantastisches Buch über das alte Mainz der Fürstbischöfe, Juden und der anfangenen Kreuzzüge.
So könnte es wirklich damals gewesen sein. Man liest und vergisst die Zeit.
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