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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Krudes Lesevergnügen in abstoßend-anziehender MA-Kulisse,
Von
Rezension bezieht sich auf: Das Blut des Inquisitors (Taschenbuch)
Valerio Evangelisti, Das Blut des InquisitorsKrudes Lesevergnügen in abstoßend-anziehender MA-Kulisse. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2.0 von 5 Sternen
Sprunghafte aber nicht unübersichtliche Handlung,
Rezension bezieht sich auf: Das Blut des Inquisitors (Taschenbuch)
Wieder einmal ist der Dominikanerpater und Großinquisitor von Aragon Nikolas Eymerich auf Tournee. Diesmal wird er ins zerrüttete Frankreich nach Castres beordert, wo die masc ihr Unwesen treiben und den örtlichen Behörden und der Kirche Kopfzerbrechen bereiten. Parallel zu den Untersuchungen Eymerichs spult sich in der Gegenwart ein ähnliches Szenario gleichen Inhalts ab. Der begnadete Biologe Dr. Lycurgus Pinks, nicht unwesentliches Mitglied des Ku-Klux-Klans, hat eine Möglichkeit entdeckt, sich der schwarzen Bevölkerung durch Aktivierung der latenten Sichelzellenanämie zu entledigen und verfolgt dies unnachgiebig. Sehr zum Leidwesen anderer Kluxer und der Regierung richtet er versuchsweise Massaker an. So zieht sich die Untersuchung Eymerichs Mitte des vierzehnten Jahrhunderts dahin, bei der er einer ungeheuerlichen Sekte auf die Spur kommt, die ebenso versucht, mit einer Verseuchung des Blutes die Menschheit aus zu rotten. Und schlussendlich geht dann auch Pinks Schuss nach hinten los. Zu Beginn mutet Evangelistis Buch wirr und unübersichtlich an - wir kennen dies bereits aus dem ersten Teil -, doch dann entspinnen sich zwei parallele und spannende Storylines, wobei mich zugegebenermaßen der historische Bereich wesentlich mehr mitgerissen hat. Die skizzierten Personen und Handlungsträger kommen einem nahe und Evangelistis Schreibe lässt einen die Geschichte miterleben!
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4.0 von 5 Sternen
Teuflisch spannend,
Rezension bezieht sich auf: Das Blut des Inquisitors (Taschenbuch)
Eigentlich wollte ich hier und jetzt über dieses Buch schwärmen, wäre da nicht dieses verfluchte letzte Kapitel. Aber langsam: dies ist der zweite Band des Inquisitor-Zyklus. Dieses Mal gibt es nur zwei Handlungsstränge, vielleicht schafft Evangelisti es beim nächsten Mal mit einem auszukommen. Ich habe jedenfalls noch Hoffnung. Der unnötige Handlungsstrang beschäftigt sich mit dem Klu-Klux Klan und dem FBI. Ein verrückter, rassistischer Professor versucht zuerst mit Hilfe des Klans dann mit Hilfe des FBIs Schwarze umzubringen. Und das gerne in großen Mengen. Es wird eine Psuedovergangenheit von den Fünfziger bis zu dem Mord an JFK aufgebaut. Die ist aber näher an der Wahrheit, als die amerikanische Regierung jemals eingestehen würde. Trotzdem hält das alles nur von der eigentlichen Handlung ab. Eymerich kämpft dieses Mal gegen Gnostiker, die Satan als den Schöpfer der Welt ansehen. Und das mit großer Grausamkeit. Dieser Handlungsstrang ist wie schon im ersten Werk »teuflisch« spannend. Was für einErzählgenie. Aber dann, das letzte Kapitel. Was soll das? Eine stümperhafte Adaption von »The Mask of the Red Death«, Poes Meisterwerk. Und das ohne den Meister zu erwähnen. Hommage? Wie läßt Woody Allen seinen Produzenten in »Stardust Memories« auf eine ähnliche Frage antworten: »Hommage? Nein, wir haben nur die Idee geklaut.« Daher nur ****
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