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Das Blumenorakel [Taschenbuch]

Petra Durst-Benning
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (1. März 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548280471
  • ISBN-13: 978-3548280479
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 61.205 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Petra Durst-Benning
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Hallo!? Kennen wir die Dame nicht, die da mit ihrer missgelaunten Tochter im Schlepptau an einem kalten Januartag des Jahres 1871 im noblen Baden-Baden auftaucht? Natürlich, Hannah Kerner, Die Samenhändlerin, die im Januar 2005 auf literarisch erfolgsträchtige Verkaufstour ging. Einen passenderen Ort hätte sie sich gar nicht aussuchen können. Nach dem Krieg mit Frankreich sehnt man sich in dem Kurort wieder nach blühenden Parkanlagen. Ganz Geschäftsfrau, will Hannah auf ihrem Verkaufstrip gleich noch Tochter Flora als Nachfolgerin im Samenhandel heranziehen. Doch die ätherisch getönte junge Dame hat anderes im Sinn. Flora, nomen est omen, pflegt eine quasi magische Beziehung zu allem Blühenden. Als die Mutter ihrer Tochter zu allem Überdruss auch noch ein antiquarisches Buch mit dem geheimnisvoll raunenden Titel „Die Sprache der Blumen“ vermacht, ist Flora für den Samenhandel endgültig verloren.

Lasst Blumen sprechen, lautet die tönende Botschaft des Buches. Neben ihrem schon notorischen Faible für poesieträchtige, ausgestorbene Frauenberufe, huldigt Petra Durst-Benning einer weiteren Obsession: Ihren tief verwurzelten Glauben an die Heilkräfte der Kräuter, den die Autorin in tiermedizinischen Artikeln propagiert, macht sie zum Leitmotiv ihres Romans. Lange nach dem Trip in die Kurstadt trifft bei der Samenhändlerfamily im schwäbischen Gönningen (tatsächlich eine alte Samenhandelsgemeinde, wie das schlaue Internet verrät), ein schicksalhafter Brief ein. Friedrich Sonnenschein, eine Baden-Badener Zufallsbekanntschaft und Flora damals heimlich zugeneigt, lädt die Blütenfrau ein, im Blumengeschäft seines kranken Vaters eine Lehre zu machen. Liebe und Leid, Saus und Braus, Aufstieg und Niedergang, stehen vor der Kulisse der Bäderstadt nun nichts mehr im Wege. Petra Durst-Benning, die ihr jüngstes Werk stilvoll im historischen Kurhaus zu Baden-Baden präsentieren wird, besitzt ganz eindeutig ein Händchen für geistige Fluchtorte in kalten Hartz-Tagen. Selbst stärkeren Tobak gewohnte Gemüter (wie den Rezensenten) verblüfft die Anziehungskraft, die ihre doch eher schlicht gestrickten Romantik-Plots ausüben. Fast schon eskapistisch behaglich aalt man sich in Baden-Badens neu erwachter Blütezeit, durchwandert mit russischen Adligen edle Parkanlagen und orakelt fröhlich in „Floras Blumen-ABC“, einem esoterischen Blumenhoroskop, mit dem die Heldin (nicht nur) die Kundschaft der Kurstadt aufmischt. Erstaunlich ätherische Wirkung! –Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

»Petra Durst-Benning versteht es wunderbar, zu unterhalten und vergessene Orte mit Leben zu füllen.« (SWR)

»Eine von Deutschlands First Ladys des historischen Romans.« (Bild am Sonntag)

»In ihren Romanen schafft Petra Durst-Benning beides: interessante Geschichten und spannende Geschichte zu erzählen.« (Für Sie)

»Ein mitreißender Roman, der mit viel Detailwissen über Baden-Baden in eine vergangene Epoche versetzt.« (FREIZEITWOCHE / 09.04.08)

»Eine ganze Welt voller Gefühle, voller Sehnsucht und Liebe - fernab vom Alltag.« (FAMILIE & CO 06/08)

»Ein unterhaltsamer, mitreißender historischer Roman, welcher den Leser in das Baden-Baden 1871 entführt.« (FRIZZ / 05/08)

»Romantischer Liebesroman erster Güte« (Juni 2008 / Lenz)

»Eine ganze Welt voller Gefühl, voller Sehnsucht und Liebe - fernab vom Alltag« (Juni 2008/ Familie & Co)

»Große Gefühle, geschichtliches Wissen und botanische Kenntnisse werden bei Petra Durst-Benning zu einem unterhaltsamen Roman.« (31.05.08 / Flensburger Tageblatt)

»Pure Lesefreude. Der Autorin gelingt wieder einmal ein flott zu lesender Roman, der auf fast 400 Seiten überzeugt und einen mit einem reichhaltigen Wissen über die Bedeutung einzelner Blumen und die Dekadenz der sogenannten 'gehobenen Gesellschaft' zurücklässt.« (30.06.08 / Mindener Tageblatt)

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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Apicula HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Das Blumenorakel ist ein richtig hübsch zu lesender Unterhaltungs-Roman, angesiedelt im ausklingenden 19. Jahrhundert in der nach dem Krieg noch einmal aufblühenden Kurmetropole jener Zeit: Baden-Baden! Die Kulisse könnte schöner nicht sein, doch auch für blümerante Spannung ist gesorgt, wenn Frau Durst-Benning an ihr Handwerk geht. So hat sie mit DAS BLUMENORAKEL eine starke, etwas aufmüpfige und vor allen Dingen selbstbewusste junge Dame in den Vordergrund gestellt, die - entgegen den Planungen ihrer Eltern - das Blumenbinder-Handwerk erlernen möchte: Flora Kerner. (*) Indem sie Friedrich Sonnenschein kennen lernt gelingt ihr das auch. Sie übernimmt, mehr oder weniger unfreiwillig, das Blumengeschäft von Friedrichs Vater...

... und mir als Leserin bietet die viele blumige Pracht, die kleinen und großen Erfolge aber auch Fehltritte der Protagonistin, sowie der Ausflug in die dekadente Welt reicher Russen und des Kurbetriebes in jener Zeit ein wunderbar farbenprächtiges Lese-Ensemble. Über das überhastet anmutende Ende - das jedoch nicht unerwähnt bleiben sollte - sehe ich großmütig hinweg und widme mich gerne dem im Anhang des Buches aufgelisteten "Blumenorakel".
Eine wahre Inspiration und Wohltat, die meinetwegen noch 200 Seiten länger hätte andauern können.

Empfehlenswert insbesondere für Gärtnerinnen und Floristen. ;-)

* ... Flora ist die Tochter der SAMENHÄNDLERIN und somit setzt die Autorin die Familiengeschichte der Familie Kerner fort. Allerdings ist es nicht notwendig, den eben erwähnten "Vorgänger"-Roman gelesen zu haben. DAS BLUEMNORAKEL liest sich auch als eigenständiges Werk wunderbar.
(Wer sich bei Frau Durst-Brenning wohl fühlt wird ihr sicher auf lange Zeit treu bleiben. Ich bin seit 2006, seit der GLASBLÄSERIN (= 1. Teil einer Trilogie) ein Treuer Fan dieser Autorin und habe neulich (2010) mit großem Vergnügen den 1. Teil der Geschichte um die ZARENTOCHTER gelesen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Redaktion Literaturtipp.com TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Flora, die Hauptfigur im historischen Roman "Das Blumenorakel" von Petra Durst-Benning reist mit ihrer Mutter Hannah als Händlerin nach Baden-Baden, um an die dort ansässigen Gärtnereien und Geschäfte Samen und Blumenzwiebel zu verkaufen. Unglücklich mit ihrer Arbeit, trifft sie nach Abschluss der Geschäfte auf Friedrich Sonnenschein, dessen Vater einen Blumenladen besitzt. Auch der junge Mann kann am elterlichen Betrieb keine Freude finden, und so leitet er die Baden-Badener "Trinkhalle", einen Kurbetrieb. Die beiden Leidensgenossen fühlen sich von Anfang an verbunden.

Die Autorin versteht es überaus geschickt, scheinbar unwichtige Sätze so in die Schilderung des Geschehens einzuarbeiten, dass der Leser sofort ihre Wertigkeit erkennt. Faszinierend und fachlich fundiert schildert sie, wie Flora ihr Herz den Wildblumen widmet und hofft, ihre Berufung als Blumenbinderin leben zu können. Mit Hilfe Friedrichs gelingt es ihr, erste Ausbildungsschritte in dessen elterlichem Blumenladen zu machen. Sie rodet den Garten, sät und pflanzt und verwandelt den verwahrlosten Laden durch außergewöhnliche Dekorationen.

Petra Durst-Benning schildert überaus bunt das Kurleben Ende des 19. Jahrhunderts im damaligen Baden-Baden, vermittelt auf eindrucksvolle Weise den Unterschied zwischen den reichen Gästen der Stadt und dem Lebensstil der armen Dienstboten. Mit großen Einfühlungsvermögen steigt sie in "Das Blumenorakel" in die Tiefen der menschlichen Psyche. So auch in die der Figur Konstantins, einem bulgarischen Kunststudenten und Lebemann, der als Gespiele einer wohlhabenden, alternden russischen Fürstin in einem der vornehmen Hotels abgestiegen ist. Einen Sommer lang kreuzen sich die Wege der beiden jungen Leute nur flüchtig.

Am Tag vor ihrer Abreise im Herbst macht Friedrich Flora einen Heiratsantrag. Zurück im Elternhaus werden Vorbereitungen für die Hochzeit am Dreikönigstag getroffen. Ihre belesene Tante Seraphine, die Gast auf der Hochzeit ist, erzählt Flora von der symbolischen Bedeutung der einzelnen Blumen. Als sie von den Verkäuferinnen der Konkurrenz wieder einmal geschmäht wird, wagt es Flora, die sich den Winter über eifrig mit der Blumensprache befasst hat, ihr eigenes Blumen-Abc zu schreiben. So gelingt es ihr, Zugang zu den reichen russischen Kunden zu gewinnen. Und Konstantin erhält bald die Gelegenheit, sich bei Flora als Retter in der Not zu erweisen und mehr als das...

Spannend und historisch gut recherchiert lässt Petra Durst-Benning in "Das Blumenorakel" Prunk und Reichtum dieser Zeit aufleben. Ihr Wissen über Blumen und auch die handwerkliche Kunst, damit zu gestalten, imaginiert farbenprächtige Bilder. Oft glaubt man durch die Schilderung der Autorin sogar den Duft der Blumen zu atmen. Mit "Das Blumenorakel" legt sie ein würdiges Nachfolgewerk zu "Die Samenhändlerin", das die Liebesgeschichte von Floras Eltern schildert, vor.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kuckucksspucke! 17. Juli 2009
Von U. Henk
Format:Taschenbuch
Das Flair der Kurstadt Baden-Baden ist ja gut wiedergegeben, das Blumenorakel auch ganz interessant, aber
- liegt es an der Sprache, liegt es an der Beschreibung der
Personen? - ich habe mich gelangweilt, das Buch hat mich nicht mitgenommen, die Personen blieben mir von ihren inneren Motivationen her fremd und ich fand sie auch teilweise überzeichnet (die Russen, der bulgarische Liebhaber...). Atmosphärisch spürte ich keine "Echtheit".
Regelrecht abgeschreckt hat mich bei der Hauptperson das immer wieder auftauchende, mir sehr gesucht erscheinende (Schimpf?-) wort "Kuckucksspucke", das wohl die Person lebendiger erscheinen lassen sollte. Ich dachte: 'Wenn ich dieses blöde Wort noch EINMAL lesen muss...' Trotzdem habe ich bis zum Schluss, der mir gewollt offen erschien, durchgehalten. Insgesamt ein enttäuschendes Buch für mich.
Die Sterne sind in erster Linie für die Recherche über den Badebetrieb und das Blumenorakel.
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Die neuesten Kundenrezensionen
sehr gute Unterhaltungslektüre
Super Unterhaltungslektüre mit historischem Hintergrund. Ein spannendes Buch, oft mit Folgegeschichte, das nicht weggelegt werden kann. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Marina Münchinger veröffentlicht
Langatmige Lektüre
Historische Romane finde ich eigentlich sehr interessant, dieser jedoch war sehr langatmig. Wie es ein Spiegel-Bestseller geworden ist, ist mir schleierhaft. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von A. Günther veröffentlicht
Nicht die gewohnte Qualität
Dieses Buch ist die Fortsetzung von "Die Samenhändlerin", allerdings geht es hier um die Tochter der Protagonistin des ersten Romans. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von €nigma veröffentlicht
Wunderbares Baden-Baden
Bevor ich dieses Buch las, wusste ich nicht, dass es einen Vorgängerband (Die Samenhändlerin) zu diesem Roman gibt. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Synbi Schröder veröffentlicht
Leichte und seichte Unterhaltung!!
1. Teil: Die Samenhändlerin
2. Teil: Das Blumenorakel
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

1871 geht in Baden-Baden die Sorge um, ob die "Sommerhauptstadt Europas"... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Evi veröffentlicht
Eine Geschichte über die große Liebe, das Glück und...
Kurzbeschreibung:
Baden-Baden, 1871: Die junge Flore trifft in der weltoffenen Kurstadt ein. Ihr größter Traum geht in Erfüllung: Sie wird das Handwerk der... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Ramona Nicklaus veröffentlicht
Langatmig - eher ein reiner Frauenroman à la Rosamunde Pilcher
Ich habe schon viele Bücher von Petra Durst-Benning gelesen und war bisher immer sehr angetan, bei der "Glasbläser-Trilogie" sogar begeistert. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Frieder Schubert veröffentlicht
Gut
Der 1. Teil (die Samenhändlerin) war spannender. Doch auch der 2. Teil (das Blumenorakel) ist zu empfehlen.
Veröffentlicht am 4. Februar 2010 von MG
blumig überbordend, aber schön
da ich selber blumen liebe, einen entsprechenden garten habe, mich mit blumensprache befasse und frau durst-bennings romane gerne lese, war es recht vergnüglich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Juni 2009 von Elster Mondschatten
Schöne Geschichte, aber nicht gerade spannend
Auch meiner Meinung nach eine schöne Geschichte, vor allem durch die sehr sympathisch gezeichnete Hauptdarstellerin Flora, aber von Spannung kann hier keine Rede sein. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Mai 2009 von I. Bleile
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