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Das Bildungsprivileg: Warum Chancengleichheit unerwünscht ist
 
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Das Bildungsprivileg: Warum Chancengleichheit unerwünscht ist [Broschiert]

Bruno Preisendörfer
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 191 Seiten
  • Verlag: Eichborn; Auflage: 1., Aufl. (Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821856998
  • ISBN-13: 978-3821856995
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,8 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 132.408 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Bruno Preisendörfer
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Bruno Preisendörfers Streitschrift macht Schluss mit dem Scharzer-Peter-Spiel. Denn sie stell klar, dass wir allesamt die Bildungsmisere und ihre institutionalisierte Verantwortungslosigkeit verschuldet haben und munter weiter unterhalten..." (Die Zeit, 29. Mai 2008) "Glücklicherweise kommt in dieser Woche eine Streitschrift in die Buchläden, die mit der selbstgerechten Ideologie der Ideologiefreien ironisch, sachkundig und wütend zugleich abrechnet (...) Es nimmt für diese Streitschrift ein, dass sie das moralische Dilemma der Mittelschichtseltern als ein substantielles anerkennt." (Jens Bisky in: Süddeutsche Zeitung, 2. Februar 2008) "Am interessantesten aber ist das Argument mit der Benachteiligung durch Herkunft. Preisendörfer schildert in seinem Buch am eigenen Leben, dass Bildung für viele, die aus Buchfernen und diskussionsarmen Milieus stammen, mit Entfremdung vom Zuhause einhergeht." (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 17. Februar 2008) "...stellt derJournalist seine eigene Geschichte in Zusammenhang mit dem großen Ganzen (...) Die Gegenüberstellung von Biografie und Bildungspolitik ist sehr erhellend." (Frankfurter Rundschau, 28. Februar 2008) "Preisendörfers Angriff auf das Selbstverständnis des studierenden Bürgernachwuchses provoziert." (Neues Deutschland, 15. Februar 2008) "Die Gegenüberstellung von Selbsterlebtem und schulpolitischer Debatte ist höchst erhellend." (Das Parlament, 10. März 2008) "Das Grundrecht auf Bildung wird täglich verletzt; Preisendörfer kommt das Verdienst zu, diese ungeliebte Wahrheit laut ausgesprochen zu haben." (Publik-Forum, Andrea Teupke, Nr.11/2008)

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 17. Februar 2008

"Am interessantesten aber ist das Argument mit der Benachteiligung durch Herkunft. Preisendörfer schildert in seinem Buch am eigenen Leben, dass Bildung für viele, die aus Buchfernen und diskussionsarmen Milieus stammen, mit Entfremdung vom Zuhause einhergeht."

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Horizont
Format:Broschiert
urteilt die Süddeutsche Zeitung am 04.02.2008. Und eine ganz besonders empfehlenswerte und lesbare dazu. Herrn Preisendörfer kannte ich bis dahin nicht. Das Buch habe ich mir nach der Rezension in der SZ gekauft. Fast möchte ich mit Elke Heidenreich sagen: Lesen! Wer sich nur ansatzweise für Bildungspolitik interessiert und wissen möchte, wie dieses Bildungsprivileg immer noch funktioniert, findet hier ein Buch, das nachwirkt. Nicht alle Fakten waren für mich neu. Das Besondere ist die Form der Aufbereitung und die Verknüpfung mit dem Bildungsweg des Autors. Ein Sachbuch, kein trockenes. Verdichtet und spitz geschrieben, nüchtern und gleichzeitig anrührend. So ein Buch ist selten zu finden.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Jeder beklagt sie, aber keiner scheint im Stande, etwas dagegen zu tun - die mangelnde Chancengleichheit. Bruno Preisendörfer geht den Gründen für das Fortbestehen der Chancenungleichheit nach und beschreibt diese fundiert und mitreißend.

Wir haben es im Alltag mit einem widersprüchlichen Phänomen zu tun. Einerseits begründen Politiker jeglicher Couleur ihr Handeln, insbesondere in der Bildungspolitik, damit, auch die Chancengleichheit verbessern zu wollen, andererseits werden faktisch die Hürden für Benachteiligte nicht abgebaut, sondern noch höher gezogen.

Die wenigen Menschen aus den Arbeiterschichten, denen die Überwindung der Hürden durch einen Bildungsaufstieg, gelingt, zahlen dafür einen hohen Preis: Denn mit dem akademischen und beruflichen Erfolg und dem damit verbundenen Überschreiten der Milieu- und Klassenstrukturen geht allzu oft eine Distanzierung, ja eine Entfremdung von der Herkunftslebenswelt einher, die hohe psychische Kosten verursacht.

Die Mittel- und Oberschicht hingegen versteht es blendend, ihre erworbenen Bildungsprivilegien zu verteidigen und tut vieles dafür, auch weiterhin 'unter sich' zu bleiben. Das vielgliedrige Schulsystem, ein mittelschichtorientiertes Bildungsverständnis, (bislang) kostenloses Studium bei gleichzeitig teurer frühkindlicher Bildung, all das sind für Preisendörfer Mechanismen, die die Chancengleichheit massiv beeinträchtigen.

Preisendörfer illustriert all dies mit eigenen Erfahrungen, wodurch das theoretisch beschriebene Phänomen sehr gut nachvollziehbar und verstehbar wird. Ein absolut lesenswertes Buch!
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