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Das Bildnis des Dorian Gray
 
 

Das Bildnis des Dorian Gray [Kindle Edition]

Oscar Wilde
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (106 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

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Für den Maler Basil Hallward verkörpert Dorian Gray die unvergleichliche Muse, die ihm als Künstler zu voller Blüte verhilft und ihm Genialität einflößt. Lord Henry erscheint dieser anmutige Jüngling wie ein hohles Gefäß von vollendeter Form, das darauf wartet, geöffnet und von Leben erfüllt zu werden. Basil betet Dorian als den Inbegriff von Aufrichtigkeit, Tugend und vollendeter Schönheit an. Für Lord Henry ist er hauptsächlich ein sehr interessantes Experiment.

Von der Ausstrahlung seines jungen Freundes geblendet und ihm völlig ergeben, überschüttet Basil ihn mit einer Flut an Komplimenten. Scharfzüngig, mit herrlich extremen Aussagen und provozierenden Thesen, versetzt Lord Henry den noch schlummernden Geist Dorians mit seinen paradoxen Philosophien in Aufruhr. Basil, von Dorians scharlachroten Lippen, den goldenen Haarwellen und den weiten blauen Augen betört, versucht, seine einzigartige Schönheit in einem großen Kunstwerk zu verewigen. Lord Henry, von seiner Unwissenheit und Formbarkeit angetan, verhilft ihm mit messerscharfem Geist und hypnotischer Redegewandtheit zu einer zweifelhaften Bewußtheit.

Dorian Gray erschauert, als er sich auf dem fertiggestellten Gemälde erblickt, und in seinem Entzücken über sich selbst richtet er einen wahnwitzigen und folgenschweren Wunsch an das Universum: Möge er in Wirklichkeit immer so jung und schön bleiben wie auf diesem Porträt. Stattdessen solle das Bild für ihn altern. Sein Gebet wird auf mystische Weise erhört. Dorian, vergiftet durch den schlechten Einfluß von Lord Henry und eines Romans, den dieser ihm zu lesen gibt, gerät immer mehr zum Opfer seiner innersten Abgründe. Nach außen hin bleibt er makellos, doch sein Porträt, das er voller Furcht vor Entdeckung in einem verstaubten Zimmer auf dem Dachboden versteckt, offenbart ihm die Verfehlungen seiner Seele erbarmungslos und auf gräßlichste Weise.

Verschleiert, wie es zu Oscar Wildes Zeiten nur möglich war, schwingt das Thema der Homosexualität mit. Viel dreht sich um männliche Schönheit und Jugend, um die zweifelhafte Moral der Gesellschaft, um verborgene Sünden und geheimnisvolle Anziehungskräfte und um schwerwiegende Gefühle von Schuld.

Wildes einziger Roman ist ein Werk von großer Eigenart, geschrieben in der für Wilde typischen blumigen und äußerst kunstvollen Sprache, voller gewagter und tiefgründiger Spekulationen um die Doppelnatur der menschlichen Seele und um das mysteriöse Wechselspiel zwischen Kunst und Leben. In ihm spielt das Reale mit dem Irrealen. Es beschreibt die Tragödie um den Identitätsverlust einer dekadenten Seele. --Daphne Unruh

Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Die Tageszeitung, 30.11.2000
Da ist wirklich was los, im Wilde-Jahr 2000, resümiert Dirk Knipphals, aber unter den vielen Neuausgaben lohnt sich die des Dorian Gray wirklich. Denn J.W. Rademacher hat die Erstfassung ediert, die vor der ersten Buchausgabe in einer Zeitschrift erschien. In ihr kommen die "homosexuellen Aspekte der Handlung und der Figuren" stärker raus - und gerade dadurch tritt der Aspekt zurück, so Knipphals, denn er ist jetzt eben "ganz selbstverständlich". Fünf Kapitel aus der Buchfassung, ein Zugeständnis Wildes an zeitgenössische "Melodramatik", fallen weg. Die hätten aber zumindest in den Anhang der neuen Edition gehört, moniert der Rezensent.

© Perlentaucher Medien GmbH

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 405 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 298 Seiten
  • Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B004WLDGVS
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (106 Kundenrezensionen)
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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mystisch, unheimlich und spannend 31. August 1999
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Dorian Gray ist ein junger Mann, der im London des vergangenen Jahrhunderts lebt. Er ist mit einer außergewöhnlichen Schönheit gesegnet. Der Maler Basil malt ein Gemälde von dem schönen jungen Mann, das dieselbe Schönheit ausstrahlt wie das Original. Beim Anblick dieses Werkes kommt Dorian Gray seine Schönheit und Jugend erst richtig zu Bewußtsein. Er wünscht in diesem Moment, daß dieses Bildnis an seiner statt alt und häßlich werden mag, er dagegen soll seine Schönheit bis an sein Lebensende behalten dürfen. Der Wunsch, leichtfertig ausgesprochen, soll sich erfüllen. Eine Studie der menschlichen Psyche ist dieses Buch von Oscar Wild. Aber auch eine Studie der Londoner Gesellschaft im letzten Jahrhundert. Die Veränderung, die in dem jungen Mann vorgeht, ist mit solcher Präzision beschrieben, daß man am Ende meint, keiner ist davor gefeit, sich dem Bösen hinzugeben. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Komplex und brillant! 26. November 2007
Format:Audio CD
Oscar Wildes einziger Roman aus dem Jahr 1890/91 spielt im viktorianischen Zeitalter in London. Das gesamte Hörbuch ist beherrscht von den Dialogen dreier Männer und mit zunehmender Dauer dem inneren Monolog des Dorian Gray. Es ist eine Gegenüberstellung zweier gegensätzlicher Auffassungen von Moral. Auf der einen Seite der Maler Basil Hallward, der das viktorianische England „vertritt“, dessen romantisierende Lebensauffassung, die Idealisierung von Seele und Geist. Auf der anderen Seite der hedonistische, rein der Lust und der Sinneserfahrung huldigende Lord Henry Wotton, der die Vorstellungen des Autors wiedergibt. Entsprechend der offenen Zurückweisung überkommener Moral und bigotter Lebensführung, der fast lustvollen Darstellung des amoralischen Lebensstils Dorian Grays, führte dieses Buch zu einem Skandal und der Autor wurde öffentlich angefeindet. Nicht zuletzt durch dieses Buch und die im folgenden offen zu Tage tretenden homosexuellen Neigungen Oscar Wildes kam es zu einer Gerichtsverhandlung und zur Inhaftierung des Autors. Gesundheitlich angeschlagen, verschwand er nach der Haft aus der Öffentlichkeit und starb am 30. November 1900.
„Dorian Gray“ blieb der einzige, große Roman von Oscar Wilde. In seiner Komposition brillant und sprachgewaltig, elegant im Stil und hart und kompromisslos in seinen Aussagen. Wilde verwob Prometheus-, Faust- und Luzifer-Mythen zu einem Kunstwerk, das bis heute seine Wirkung auf die Leser hat und seinen Erfolg zu Recht verdient.
Der Vortrag des ungekürzt übertragenen Romans durch Jan Josef Liefers ist ein Glücksfall. Vor allem die im Mittelteil des Hörbuchs sehr langen, schwierigen und komplexen Textpassagen, die den inneren Wandel des Dorian Gray darlegen, werden so intensiv und wahrhaftig vorgelesen, dass man das Gefühl hat, Gray selbst trage die Essenz seiner Vorstellungen, Qualen und leidenschaftlichen Erfahrungen mit.
Wichtigster Kunstgriff dieses Romans ist die Rolle, die das Bildnis Dorians hat. Es wird zu einer eigenständigen Person, zu einem Gewissen und Gedächtnis Grays. Das Bild wird zum wahren Dorian Gray, wird zu dem Mann, der erlebt, fühlt, trauert, triumphiert.
Es ist zugleich Sinnbild für den heute herrschenden Jugendwahn. Oscar Wilde beruft sich auf die griechischen Klassiker, das Dandytum seiner Zeit und die Wirkung des Schönen im romantischen England. Doch ist die moderne Aussage, das „Dorian–Gray–Syndrom“ (eine narzisstische Persönlichkeitsstörung, bei der das eigene Ich im Mittelpunkt des Strebens und Denkens steht) heute um so wirksamer und aktueller als vor einhundert Jahren.
Vielleicht erklärt das den auch heute noch anhaltenden Erfolg des Buches. In jedem Fall ist es in dieser Hörbuchedition, die in einer wundervollen roten Pappschachtel, einem ausführlichen Booklet und einem perfekten Sprecher zu einem angemessenen Preis zu erwerben ist, ein Gewinn für jede Hörbuch-Bibliothek.
Einzig der überbordende Detailreichtum, der fast fanatische Perfektionismus Oscar Wildes führt immer wieder zu langweiligen, für die Entwicklung des Protagonisten unwichtigen Schilderungen und Passagen, die dem Hörbuch das Tempo nehmen. Auch wenn Jan Josef Lievers in dem Bemühen diese Textstellen möglichst interessant zu gestalten großes Lob zuzusprechen ist, kann er doch nicht vermeiden, dass der Hörer Schwierigkeiten hat, die Konzentration zu wahren.

Fazit: Diese Edition ist fantastisch. Der Sprecher ist in Bestform, Layout und Ausstattung sind hervorragend. Da auch der Text, einer der großen Klassiker der Weltliteratur, brillant ist, kann man nicht fehlgehen, wenn man diese Box erwirbt. Man sollte aber wissen, dass Langmut und Konzentrationsfähigkeit vonnöten sind, den oft sehr langen Monologen zu folgen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Von der unerfüllbaren Sehnucht, ohne Makel zu sein 1. Februar 2009
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Zum Inhalt möchte ich nichts sagen, da der sattsam bekannt sein dürfte - und zudem obenstehend nachzulesen ist. Ich hoffe auf Nachsicht. Jetzt zur Rezension...

"Das Bildnis des Dorian Gray" stand jetzt seit ein paar Jahren in meinem Bücherschrank. Ich hatte in der Buchhandlung die erste Seite gelesen, wie es meine Gewohnheit ist, und mich von dem poetischen Ton angesprochen gefühlt. Jetzt habe ich es endlich gelesen und muss - bevor ich zur abschließenden Bewertung komme - vorwegschicken: Es ist ein durchwachsenes Werk.

Zunächst zur Sprache: Die vermag es, ausgezeichnete Bilder zu malen, die oft einfach schön, bisweilen aber auch ein bisschen zu verschwurbelt oder schlicht ermüdend sind in ihrer übersteigerten Gestaltungswut. Aber das ist Konzept und hat mit Ästhetizismus zu tun.

Zum Aufbau der Geschichte: Die 20 Kapitel des Romans scheinen am Reißbrett entworfen. Die ersten 10, die von Dorians Sündenfall berichten, sind fast durchgehend mit leichter Feder geschrieben und reich gefüllt mit teils höchst vergnüglichen, böse zynischen Bonmots und Aphorismen. Die Handlung schwappt hier nur sehr langsam voran; die schon erwähnte Sprache aber treibt schöne Blüten, die manchmal jedoch auch so schwer duften, dass man Kopfschmerzen bekommen kann, wenn man dazu neigt.
Das elfte Kapitel saust dann - als Teilunggsstrich zwischen den beiden großen Blöcken am Anfang und am Ende - im Zeitraffer durch Dorians Jahre der Genuss- und Vergnügungssucht, ohne allerdings Begebenheiten zu erzählen. Ich empfand es als fast nicht zu ertragen in seiner ausufernden und dazu noch mit historischen Bezügen verbrämten Aneinanderreihung von schönen Dingen, denen sich Dorian verschreibt. Des Langen und Breiten liest man da von exotischen Musikinstrumenten, Ringen, Edelsteinen, Wandteppichen, Gewändern und desgleichen mehr. Ein Beispiel? Bitteschön: "Er besaß einen prachtvollen Chorrock aus karmesinroter Seide und goldgewirktem Damast, der mit einem fortlaufenden Muster von goldenen Granatäpfeln geschmückt war, die sich über sechsblättrigen, stilisierten Blüten befanden, beidseitig eingefasst von einem aus Zuchtperlen gearbeiteten Ananasmotiv. Die goldbestickten Bordüren waren in einzelne Felder unterteilt, die..." ich habe keine Lust mehr, weiter zu abzutippen (denn es geht noch weiter!). Ich hoffe, es wird auch so deutlich, warum ich hier - zum ersten Mal in meinem Leseleben - einen Absatz übersprungen habe.
Die letzten 9 Kapitel sind aber dafür wesentlich stringenter erzählt, beherbergen einiges mehr an echter Handlung und sind dadurch ungleich spannender. Die klaren und ungekünstelten Bilder, die hier gezeichnet werden, haben eine enorme Schärfe, sind fast filmisch zu nennen. Alles in allem hätten 50 bis 100 Seiten weniger der Geschichte gut getan.

Zur Geschichte an sich: Die ist selbstredend großartig und bleibt haften. Allein die zahllosen Verfilmungen (eine neue und vielversprechende kommt 2009 von Regisseur Oliver Parker mit Colin Firth, Ben Barnes und Rachel Hurd-Wood) zeigen, was für eine enorme Durchschlagskraft das Gedankenspiel um das Bildnis hat, das an Dorians statt altert. Erzählt es doch von der unerfüllbaren Sehnsucht, ohne Makel zu sein. Ein uralter Menschheitstraum, der aber auch diesem Buch versagt geblieben ist.

Abschließend möchte ich sagen, dass ich "Das Bildnis des Dorian Gray" dennoch jedem Literaturinteressierten ans Herz lege: Zum Erweitern des Horizonts, zum Mitredenkönnen und zum Amüsement. Denn trotz aller Makel ist es am Ende ein spannendes und in jeder Hinsicht geistreiches Buch.
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5.0 von 5 Sternen Alles in Ordnung
Sitz, passt und erfüllt seinen Zweck. Preis - Leistung in Ordnung. Kann Produkt weiter empfehlen. Danke für die rasche Auslieferung.
Vor 4 Tagen von Wolfgang Schuller veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Klassiker
Dieses Werk ist nicht jedermanns Sache. Teilweise verwirrend und ab und zu haben Abschnitte schwere Sachinhalte. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Tagen von Tobias Dieckmann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Abgründe des menschlichen Wesens
Ich habe das Buch eigentlich per Zufall bekommen und dachte mir so, wenn ich es schon habe dann Les ich es auch gleich. Keine Sekunde habe ich es bereut. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Tagen von Bernd Mann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Das geschriebene Worte etwas derartiges auslösen können-...
Das erste Buch bei dem ich während des Lesens gleacht, geweint und vor Wut geschworen habe es nicht mehr zu lesen es aber aus Neugier verchlungen habe. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Tagen von Julia veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Wilde halt
buch ist interessant, sorgt spannend und fesselnd für kurzweiligen zeitvertreib.
das kindleformat ist klasse und war echt easy ein zu kaufen. Lesen Sie weiter...
Vor 28 Tagen von Thomas Schneider veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wirklich gut lesbarer Klassiker
Offensichtlich ist hier wirklich gutes Material eingelesen worden, was man leider nicht von allen kostenlosen E-Books sagen kann. Ein wirklich gut lesbarer Klassiker.
Vor 1 Monat von sgw veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wunderbar
Wie alle Geschichten von Oscar Wilde, ist auch diese wieder höchste Klasse. Wer diese Erzählungen nicht kennt und mag, ist selber Schuld
Vor 1 Monat von xxx veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Das Bildnis des Dorian Gray
Auch heute noch ein ausgezeichnetes Werk mit aktuellen Bezügen, etwa: wer erschafft Promis, erhöht sie, lässt sie fallen, wer ist verantwortlich für ihr... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von A. Voss veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Die beste Hörspielumsetzung dieses Stoffs!
Was Titania Medien hier umgesetzt haben,ist schon ein Meilenstein in ihrem Hörspiel-Programm.
Alle Rollen perfekt mit grossen Stimmen besetzt,eine sich unweigerlich bis... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Sledge veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen ...und was ist mit der Rechtschreibung?
Also, 0,0 Euro für dieses Meisterwerk von Oscar Wilde, das ist ein super Preis ;-)
Aber schon im ersten Kapitel sind mir 3 Tipp- oder Rechtschreibfehler aufgefallen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Garry veröffentlicht
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Die Häßlichen und die Dummen sind in dieser Welt am besten daran. Sie können behaglich dasitzen und sorglos dem Spiel zuschauen. Wenn sie nichts von Siegen wissen, so ist ihnen dafür auch erspart, Niederlagen kennen zu lernen. &quote;
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Der einzige Weg, eine Versuchung loszuwerden, ist, ihr nachzugeben. Widerstehe ihr, und deine Seele wird krank vor Sehnsucht nach den Dingen, die sie sich selber verboten hat, vor Verlangen nach dem, was ihre ungeheuerlichen Gesetze zu etwas Ungeheuerlichem und Gesetzwidrigem gemacht haben. &quote;
Markiert von 29 Kindle-Nutzern

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