Deleuze liebt es auch hier seinen Lesern Schrauben ins Gehirn zu drehen.
Das Bewegungsbild beschreibt die Theorie des Kinos von einem philosphischen Standpunkt aus, der vor allem dem Irrationalismus Bergsons verschrieben ist. Kaum deutbaren Aussagen stehen erstaunlich klare Beschreibungen gegenüber, ausdrucksschöne Sätze reihen sich an manches Mal geradezu gefährliche Bemerkungen und treiben den Leser zur Verzweiflung oder machen einen schmunzeln. Erfrischend ist der andere Blickwinkel auf das bewegte Bild des Films, welcher sich im ersten Kinobuch am ehesten dem widmet, was man als konventionelles Kino, vielleicht sogar Action-Kino bezeichnen könnte.
Für jeden der sich gerne an den Grenzen seines Denkens bewegt und das Kino liebt ein Muß!