Wie schnorre ich mich durch einen Kontinent!
Das wäre eigentlich der richtige Titel für dieses Buch gewesen!
Ich bin selbst Ultralangstrecken-Radler, Radfernreisender und Liegeradfahrer. Ich genieße nichts mehr, als mich in der Fremde, oder überhaupt, mit einem so aussergewöhnlichen Fahrzeug wie dem Liegerad, fortzubewegen.
Dabei steht aber nicht nur das Fahren an sich im Vordergrund! Die Gastfreundschaft, die Freundlichkeit, das Interesse der Menschen, die Landschaften das alles zählt! Zumal einem Liegeradler immer mehr Interesse entgegen gebracht wird als einem "normalen" Radler!
Trotzdem versuche ich immer so autark wie möglich zu bleiben! Womit ich nicht behaupten will, dass ich Hilfe, wenn ich sie benötige und nur dann, oder Gastfreundschaft ablehnen würde!
Wenn ich mir vornehme ein Land oder einen Kontinent per Fahrrad zu bereisen, dann bereise ich diese auch mit dem Rad!
Pick up Service, Bus und Bahn, Rent a Car, sowas kommt nicht in die Tüte!
Wie kann der Autor behaupten er hätte diesen Kontinent auf dem Liegerad bereist? Tausende Kilometer mit dem Liegerad im Gepäck vielleicht!
Weil das Budget schmal ist, sich für ein Dankeschön (Foto!), tagelang irgendwo einnisten geht schon mal gar nicht!
Bei der Lektüre dieses Buches war mein einziger Gedanke.:" Spätestens nach zwei Wochen auf Tour, hätte ich diesen Typen erwürgt!"