Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Das Berührungsverbot.
 
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Das Berührungsverbot. [Broschiert]

Gisela Elsner
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Broschiert --  
Broschiert, Mai 1989 --  

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Broschiert
  • Verlag: Rowohlt TB-V., Rnb. (Mai 1989)
  • ISBN-10: 3499151251
  • ISBN-13: 978-3499151255
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 575.898 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Gisela Elsner
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Gisela Elsner auf Amazon

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

In dem Roman „Das Berührungsverbot“, der erstmals 1970 erschien, widmete sich Gisela Elsner, diese genaue Beschreiberin der deutschen Verhältnisse, einem Modethema: der sexuellen Befreiung. In ihrem „Anti-Porno“ (Emma) wollen mehrere Paare sich im so genannten Gruppensex üben, um der Spießigkeit ihres bisherigen Lebens zu entfliehen. Doch der Ausbruch, der nie einer war, endet nur in einem Akt unglaublicher Rohheit, die versuchte Befreiung von der bürgerlichen Enge wird zur Gewalttat. Katharina Rutschky schrieb in der Frankfurter Rundschau: „Ist Gisela Elsner mit ihrer ungebändigten Lust an der Groteske und ihrem Insistieren auf einem apsychologischen Konstruktivismus nicht eine ältere Schwester von Elfriede Jelinek, die mit dieser Methode und teilweise vergleichbaren Inhalten bis heute erfolgreich ist?“ -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Gisela Elsner wurde 1937 in Nürnberg geboren, 1992 nahm sie sich das Leben. Für ihr Werk erhielt sie etliche internationale Auszeichnungen, darunter den Prix Formentor für ihren ersten Roman „Die Riesenzwerge“. Sie veröffentlichte acht Romane (u.a. „Abseits“, „Der Nachwuchs“, „Der Punktsieg“, „Das Windei“), Erzählungen, Aufsätze, Hörspiele und das Opernlibretto „Friedenssaison“. Mitgliedschaft in PEN und DKP. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Nach einer anderen Ausgabe dieses Buches suchen.
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Auszug
Hier reinlesen und suchen:

Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 
(1)

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

5 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Es gibt kein Entrinnen 25. November 2007
Von Herr Odes
Format:Broschiert
Schonungslos wie bereits in ihren anderen Werken zeichnet Gisela Elsner auch in 'Berührungsverbot' (1970) ein Bild deutscher Spießig- und Aussichtslosigkeit, das Seinesgleichen sucht. Mehrere Paare versuchen dabei, die Grenzen ihres kleinbürgerlichen Daseins in Gruppensex-Orgien zu überschreiten. Angesichts des Themas erfolgt der Einstieg allerdings wesentlich fordernder für den Leser, weil Elsner nicht mit verschachtelten Sätzen, Parenthesen und Perspektivenwechseln spart. Das erfordert einiges an Aufmerksamkeit. Aber sobald man sich in die Tristesse der familiären und ehelichen Katastrophen von Keitel, Stief, Dittchen und Stößl (!) hineingefunden hat, gibt es kein Entrinnen vor diesem alptraumatischen Sittengemälde einer verlorenen und aussichtslosen Generation. Der versuchte Auf- und Ausbruch aus derselben scheitert dermaßen kläglich und bedrückend, dass auch die grotesken Erzählanleihen dem Leser keinesfalls den bitteren Beigeschmack auszutreiben vermögen.

Entgegen einiger zeitgenössischer Autoren, die u.a. mit radikaler Sprache und Obszönität literarische Grenzen zu überschreiten trachten, sei es Gisela Elsner an dieser Stelle sehr hoch angerechnet, dass sie sich zu keinem Zeitpunkt auf ein pornographisches Niveau herabläßt. Und der Leser erfährt dadurch nicht zuletzt, dass Unausgesprochenes und nur andeutungsweise detailliert Beschriebenes durchaus grauenvoller sein kann, als mikroskopisch ausgeleuchteter Hardcore. Letztendlich bleibt die totale Ernüchterung.

Zwar ist Elsners 'Berührungsverbot' vor fast 40 Jahren das erste Mal erschienen, an der Aktualität des Themas hat sich allerdings nichts geändert. Transzendiert man den Inhalt ihres Werks über die Schlagworte einer deutschen Spießigkeit hinaus, stellt sich die generelle Frage, inwiefern die (erzwungene) Auslebung des Sexus zu einer 'neuen' Art der Selbstbestimmung, Freiheit und Identität führen kann. Aber abgesehen von diesen Aspekten überzeugt Gisela Elsner einmal mehr mit ihrer brutal anmutenden nüchternen Sprache, ihrer fast schon unheimlichen Beobachtungsgabe und einem Hang zur Groteske, der den Leser nicht selten durch Parallelen zu einer niederschmetternden Realität, wie wir sie alle kennen, in eine Depression zu stürzen droht.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar