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Das Böse in uns
 
 
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Das Böse in uns [Taschenbuch]

Cody McFadyen , Axel Merz
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (226 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe; Auflage: 11 (7. Oktober 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404164210
  • ISBN-13: 978-3404164219
  • Originaltitel: The Darker Side
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (226 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 305 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Cody McFadyen
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

“Ich jage lebende Albträume”- FBI- Agentin Smoky Barrett und Team haben es mit einem ganz besonders brutalen Serienkiller zu tun. Was mit dem Mord an einer jungen Frau im Flugzeug beginnt, endet mit mörderischem Geschehen, das einem unaufhaltsamen Tsunami gleichkommt.

Eines ist ganz sicher: die rund 450 Seiten sind erneut ein absoluter Hit in Sachen fesselnder Spannung. Wenngleich Mcfadyen nicht unbedingt ein Freund von psychologisch feinfühligem Gespinst ist, seine Wortwahl eher direkt und schlicht, denn anspruchsvoll, so ist sein Buch doch nach „Die Blutlinie“ und „Der Todeskünstler“ eine logische Fortsetzung.

Lisa, die Tochter eines Kongressabgeordneten ist das erste Opfer des Täters, bei ihrer Autopsie findet man ein silbernes Kreuz mit einer Nummer eingraviert. Es wird nicht die einzige Leiche bleiben. Der unbekannte Mörder, „einer der fleißigsten Killer aller Zeiten“, sucht sich offenbar gezielt seine Opfer: „Er sammelt Sünden“, „die Morde sind sauber, funktional symbolisch. Es fehlt jede Leidenschaft.“ Alle Opfer haben ein dunkles Geheimnis, etwas, das sie zu Lebzeiten verborgen und nie preisgegeben haben. Für den Killer scheint es, als wären „die Opfer notwendig. Wie Requisiten in einem Schauspiel“. Ein Psychopath, der sich als Erlöser gibt, Frauen von ihrer seelischen Last befreien will, indem er sie tötet. Und das alles via Internet an die Öffentlichkeit gibt. Im Ansatz spannend, insgesamt des Bösen vielleicht aber doch etwas zu viel.

Mag das Drastische auch nicht unbedingt jedermanns Geschmack sein, so ist Mcfadyens straffe Erzählweise, die kein Verschnaufen zulässt, ein Grund, bei der Lektüre des Buches sicher keine Seite auszulassen. Plakativ und direkt, ohne Schnörkel so treibt und peitscht er das Böse voran.

Agentin Barrett, selbst auch nicht ohne dunkles Geheimnis, besitzt eine „spezielle Fähigkeit“, die sie für die Aufklärung dieses Falles schon zweimal qualifiziert hat: mit Instinkt macht sie sich „ein dreidimensionales Bild, angereichert mit Emotionen und Gedanken und- am wichtigsten- Hunger“. Mit eben diesem Heißhunger auf den Ausgang des Geschehens folgt man ihr denn auch mit der bangen Frage, woher weiß der Mörder all das, was er weiß?--Barbara Wegmann -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

kulturnews.de

Das Buch beginnt mit einer Enttäuschung: Der Klappentext ist pure Irreführung. Die junge, hübsche Lisa wird zwar wie versprochen tatsächlich in einem Flugzeug während des Fluges von ihrem Sitznachbarn getötet. Doch wie das ganze abgelaufen ist, wird nicht im Buch beschrieben, sondern erst von FBI-Ermittlerin Smoky Barrett herausgefunden. Doch mal abgesehen von der Finte des Verlags hat McFadyen mit "Das Böse in uns" sein bisher vielleicht bestes Buch vorgelegt, da er stärker auf die Entwicklung seiner Figuren und weniger auf Blutbäder und Ekelexzesse setzt als in "Blutlinie" und "Der Todeskünstler". Barrett findet nämlich noch viel mehr heraus. Lisa hieß früher Dexter und ist die transsexuelle Tochter eines konservativen Politikers. Und: Lisa wurde ein silbernes Kreuz mit einer eingravierten 143 ins Herz eingeführt, was auf einen ziemlich üblen Serientäter hindeutet. Auf der Suche nach weiteren Opfern findet Barrett zahlreiche Hinweise auf eine religiöse Motivation des Täters, der zu einem späteren Zeitpunkt der Geschichte im Internet als "Der Prediger" auftritt, und von dem trotzdem fast bis zum Schluss jede Spur fehlt. Hochgradig spannend arbeitet McFadyen auf das leicht enttäuschende weil etwas überdrehte, aber immerhin überraschende Ende hin. Ein weiterer Pluspunkt ist die unamerikanisch differenzierte Auseinandersetzung mit Katholizismus, Sünde und Schuld. Spätestens jetzt ist Smoky Barrett eine ernstzunehmende Bereicherung für die Krimi- und Thrillersparte der weiblichen Ermittlerinnen. (kab) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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103 von 113 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Vielschichtiger, spannender Thriller mit unspektakulärem Ende, 13. Oktober 2008
Von 
Lesezeichen "S.D." (München, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Ich habe mit Spannung auf den dritten Thriller von Cody McFadyen gewartet. Mit "Blutlinie" und "Der Todeskünstler" hat McFadyen zwei spektakuläre und nervenzerfetzende Psychothriller vorgelegt, die aufgrund der extremen Gewalt, die McFadyen beschreibt, nicht ganz unumstritten sind und manchen Lesern trotz des tollen Spannungsaufbaus und des exzellenten Schreibstils eher abgestossen haben.

Mit "Das Böse in uns" bleibt McFadyen zwar auf dem Gebiet der psychopatischen Serienkiller, aber er verzichtet weitestgehend auf die Beschreibung brutaler Morde. Wieder steht seine Ermittlerin Smoky Barret und ihr Team im Mittelpunkt. Dieses mal werden sie von höchster Stelle zu einem mysteriösen Mord hinzugezogen. Eine junge Frau wurde unbeobachtet von allen anderen Passagieren während eines Fluges erstochen. Bei der Obduktion findet sich in der Wunde ein kleines silbernes Kreuz und die Ziffer 143. Zudem müssen die Ermittler feststellen, dass Lisa, die Tote, zum einen das Kind eines hochrangigen Politikers ist und zudem gerade eine Geschlechtumwandlung zur Frau durchmacht.

Als dann ein weiterer Mord nach dem gleichen Schema passiert, wo ebenfalls ein Kreuz in der Wunde mit dem Aufdruck 142 gefunden wird, wird Smoky Barret und ihrem Team klar, dass ein Serientäter dahintersteckt und die Ziffern auf dem Kreuz für die Anzahl seiner Todesopfer steht.

Noch während sich Smoky auf die Suche nach weiteren Opfern macht, wendet sich der Täter überraschend an die Öffentlichkeit, präsentiert alle seinen bisherigen Opfer und erklärt, dass alle diese Opfer ein schwerwiegendes Geheimnis mit sich rumgetragen haben und er als Vollstrecker Gottes sie für ihre Sünde bezahlen lässt.

Nun beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn der "Prediger", wie er sich selbst nennt, kündigt weitere Morde an. Und lange Zeit tappt Smoky im Dunkeln, denn sie rätselt vor allen Dingen, wie der Prediger von den Geheimnissen seiner Opfer erfahren konnte und wie er es schafft, sie zu ermorden. Und Smoky hat ebenfalls ein Geheimnis, von dem niemand etwas weiß....niemand???

Cody McFadyen legt in "Das Böse in uns" deutlich mehr Wert auf die beschreibung seiner Protagonisten, als in den beiden Vorgängerromanen. Die Folge ist mehr Tiefgang, aber auch ein etwas gemächlicheres Tempo in der Handlung. Mir persönlich hat auch dieser Schreibstil gut gefallen und er tat meiner Meinung nach der hohen Spannung keinen großen Abbruch. Vor allem nimmt sich McFadyen noch mehr Zeit für seine Protagonistin Smoky Barret und ihre Beziehung zu ihrer Pflegetochter Bonnie. Aber auch die anderen Mitstreiter ihres Teams werden tiefgründiger beschrieben und enthüllen das eine oder andere überraschende Geheimnis.
MyFadyen zieht den Leser schnell ins Geschehen hinein, hält ihn fest gefangen und schafft es, eine enorme Spannung aufzubauen und bis zum Ende zu halten. "Das Böse in uns" ist wie seine Vorgänger ein echter Pageturner, der es locker mit den Werken vergleichbaren Autoren (zum Beispiel James Pattersons Alex-Cross-Reihe) aufnehmen kann. Lediglich das Ende ist überraschend unspektakulär und lässt ein wenig Enttäuschung nachhängen - daher auch nur 4 statt 5 Sterne.

Ansonsten kann ich "Das Böse in uns" jedem Thrillerfan nur wärmstens empfehlen.

Übrigens: Etwas ärgerlich finde ich die Umschlagbeschreibung seitens des Verlages in der Lisa's Tod beschrieben wird. Diese Sequenz kommt im Roman überhaupt nicht vor. Sorry, aber bei einem solch guten Autor verstehe ich die Effekthascherei und das Vorgaukeln bestimmter Inhalte seitens des verlages nicht.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Naja, 18. August 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das Böse in uns (Taschenbuch)
Da ich alle Titel der Smoky Reihe gelesen habe, kann ich sagen, dass dies meiner Meinung nach das schlechteste Buch ist.

Am Ende konnte ich gar nicht verstehen, wie ich es geschafft habe das Buch in 4 Tagen zu lesen.

Die Figuren haben in diesem 3. Teil angefangen mich zu nerven. Es ist einfach unerträglich, wenn alle perfekt sind.
Die Dialoge und der Schreibstil gingen einem ebenfalls auf den Zeiger.

Aber warum???
1. Ich habe bereits beide Vorgänger gelesen und manches nervt erst nach einer Weile.
2. Die Story ist nicht spannend genug.
3. Die Vorgänger und auch der Nachfolger sind besser.
4. In allen Teilen wurde der Leser an manchen Stellen für dumm verkauft, wenn Dinge erklärt wurden, die jeder mit etwas Bildung weiß, wenn Smoky ( Die beste Frau vom FBI) im Dunkeln tappt, während man selbst schon weiß wie es weiter geht.... aber in diesem Teil spitzen sich diese Punkte zu ( ins Unerträgliche).

Fazit: Nicht kaufen, nicht lesen, da das Buch echt schlecht ist. Will man sich trotzdem ein Bild machen, dann leiht das Buch aus und kauft euch lieber eines das sein Geld wert ist.
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Es wäre eine Sünde, dieses Buch nicht zu lesen, 11. Oktober 2008
Von 
Jan Roever (Uelzen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Hach, was hab ich mich auf den neuen Roman von Cody McFadyen gefreut.
Nach den genialen Thriller "Die Blutlinie" und "Der Todesküsntler", war ich richtig gespannt auf den dritten Teil der Smoky Barret-Trilogie.
Anfang der Woche war es also soweit und "Das Böse in uns" erschien in Deutschlands Buchläden.
Ich habe es mir natürlich nicht nehmen lassen und habe mir sofort ein Exemplar gesichert.

Auch "Das Böse in uns" ist wieder ein Thriller der Extraklasse. Er besitzt viel Spannung, Humor und sehr viel Gefühl. Und sämtliche Charaktere in diesem Roman sind durch die Bank weg sympathisch und gut geschrieben. Man fiebert und leidet mit ihnen. Allen voran natürlich Smoky Barret, die Hauptperson in den Büchern von McFadyen.
Wer die Vorgänger gelesen hat, dem wird auffallen, daß ein gewisses Muster zu erkennen ist. War "Die Blutlinie" ausschließlich von unvorstellbarer Gewalt gezeichnet, so kam bei "Der Todeskünstler" noch die Komponente der seelischen Graumsamkeit hinzu. Dort wurde die Waage von psychischer und physischer Grausamkeit stets im Gleichgewicht gehalten.
In "Das Böse in uns" steht nun ganz klar die psychische Graumsamkeit im Vordergrund und schraubt den Blut- und Gewaltgrad fast auf Null herunter. Doch was hier an seelischen Gewalttaten abgefackelt wird, ist wirklich starker Tobak.
Die Geschichte an sich ist originell und spannend zugleich und lässt einen manchmal nach jedem Kapitel mit offenem Mund dastehen.

Das hört sich ja jetzt alles ziemlich gelungen an (was es auch ist), aber warum denn nur vier Sterne?
Nun, die Vorgänger hatten irgendwie etwas an sich, daß mich unglaublich gefesselt hat. Es war sicher diese psychopathische Atmosphäre, die sich aufgebaut hat. Ganz so drastisch und beklemmend ist es hier nicht mehr.
Auch hatten die Vorgänger eine gewisse poetische Note, welche zwar auch im aktuellen Roman noch vorhanden ist, aber nicht mehr ganz so oft zum Einsatz kommt, wie zuvor.

Alles in allem ist "Das Böse in uns" ein sehr gutes Buch, welches sich flott und spannend liest und auch nicht langweilig wird.
An die Genialität der Vorgänger (besonders "Der Todeskünstler") kommt es leider nicht ganz heran.
Trotzdem würde ich das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen.
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