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Das Auge von Tibet
 
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Das Auge von Tibet [Taschenbuch]

Eliot Pattison , Thomas Haufschild
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 697 Seiten
  • Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 10 (1. August 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 374661984X
  • ISBN-13: 978-3746619842
  • Originaltitel: Water touching Stone
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,6 x 4,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 64.145 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Eliot Pattison
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

In den letzten Jahren versuchen Krimiautoren oft, ihren Mangel an Einfällen durch immer exotischere Schauplätze zu kaschieren -- kein Land der Welt, in dem nicht irgendein hinterhältiger Mord der Aufklärung harrt. Mit dem Angebot wachsen jedoch die Ansprüche der Leser, und so genügt es nun nicht mehr, angelesene Informationen aus dem Reiseführer einzustreuen, um einen erfolgreichen Grönland-, Hongkong- oder -- um zum vorliegenden Buch zu kommen -- Tibet-Krimi zu schreiben. Dessen scheint sich Eliot Pattison nur allzu bewusst zu sein, denn er hat sich erst an seinen Stoff gewagt, nachdem er selbst vor Ort Eindrücke gesammelt hat.

Der Chinese Shan Tao Yan ist ein ehemaliger Regierungsbeamter, der in Ungnade gefallen ist und in ein Arbeitslager im Himalaya verschickt wurde. Am Ende des Romans Der fremde Tibeter sucht Shan Zuflucht in einem geheimen Kloster. Nun bittet ihn Gundun, der dienstälteste Lama, um Hilfe: Weit im Norden ist eine Lehrerin namens Lau getötet worden und ein Lama wird vermisst. Shan versteht nicht sofort, warum dies die Mönche so beunruhigt. Doch er zögert nicht, seinen verehrten Lehrer auf die lange Reise nach Xinjiang zu begleiten. Sie entdecken, dass Lau eine Anlaufstelle für Waisenkinder der ganzen Region unterhalten hat. Auf Shan wartet die schwierige Aufgabe herauszufinden, ob die Funktionäre der Volksbrigaden oder die gefürchtete Geheimpolizei an den subversiven Aktivitäten der Lehrerin Anstoß genommen haben. Oder gibt es noch eine andere Gruppe, die am Tod der Kinder interessiert ist?

Für seinen ersten Krimi um den chinesischen Ermittler Shan wurde Eliot Pattison mit dem renommierten Edgar ausgezeichnet. Auch in seinem zweiten Roman gelingt es ihm, eine ungemein fesselnde Abenteuergeschichte vor einem überzeugenden gesellschaftlichen Hintergrund zu erzählen. Die Weite des Landes und den Wechsel von der Berg- zur Wüstenlandschaft schildert er mit Sprachgewalt und viel Einfühlungsvermögen. Eine Einschränkung scheint allerdings angebracht: Pattison kritisiert überzeugend die chinesische Gewaltherrschaft in Tibet, doch bei seiner Darstellung tibetanischer Mönche als Krone der Schöpfung trägt er mitunter etwas zu dick auf. Das sollte jedoch niemand davon abhalten, einen Roman zu lesen, der mit so viel Leidenschaft für sein Thema geschrieben ist. --Felix Darwin -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Ermittler Shan, der in Peking in Ungnade fiel und nach Tibet verbannt wurde, fand in einem geheimen Kloster Unterschlupf. Hier bittet ihn der Lama um Hilfe bei der Aufklärung des Mordes an einer Lehrerin. Gemeinsam mit einem alten Mönch und einem Widerstandskämpfer macht sich Shan in den Norden auf, um das Rätsel zu lösen

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Free Tibet ! 18. Juli 2002
Von "malinus"
Format:Gebundene Ausgabe
Pattison gelingt es mit seinem zweiten Shan- Roman den Leser mit der politischen, religiösen und kulturellen Situation im westlichen Tibet vertraut zu machen. Und das Ganze in einem realitätsnahen Krimi, der an einem für Normalleser kaum erreichbaren Schauplatz spielt.Viele mystische Zusammenhänge und dazu die wirtschaftliche Korruptheit des chinesischen Staatappates werden in einen spannenden Zusammenhang gestellt. Das Verständnis des Bandes verlangt eine gewisse Offenheit für die buddhistische Religion und knüpft an den ertsen Band "Der fremde Tibeter" nahtlos an. Empfehlung beide Bände nach einander lesen, das Verständnis wird wesentlich erleichtert. Die vielen Personennamen, Orte, buddhistischen Begriffe könnten allerdings ein umfangreicheres Register gut vertragen. Die anfängliche Mühe wird reich belohnt mit einem tieferen Einblick in den tibetischen Alltag in Gegenwart und jüngerer Vergangenheit.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ich kann mich den lobenden Worten nur anschließen: dieses Buch ist absolut lesenswert! Es hat mich, wie der 1.Teil auch schon, von Anfang an in wunderbar beschriebene Landschaften und Situationen mitgenommen und mir die ein oder andere zu kurze Nacht beschert. Neben der Krimi-Spannung hält dieses Buch auch Erinnerungen an in unserem Alltag oft vergessene oder ganz untergegangene "Weisheiten" bereit - schlicht eine Wohltat.
Ob die Darstellung der Völker, Verhältnisse, etc. nun bis in die Tiefen "korrekt" ist oder nicht (und was heißt das auch schon - darüber werden sich die Geister ohnehin scheiden), kann ich nicht beurteilen. Wenn es mir in erster Linie darum geht, werde ich mir Fachliteratur und keinen Roman kaufen. Für letzteres ist dies jedenfalls ein Prachtexemplar!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Bjrn
Format:Taschenbuch
Um es gleich zu sagen : Als Krimi möchte ich diesen wunderbaren Roman nicht bezeichnen, es ist etwas irreführend, bei diesem Buch die durchaus spannende Kriminalgeschichte in den Vordergrund zu stellen. Darum möchte ich jetzt auch nur kurz auf den konkreten Inhalt eingehen, nur soviel : Der ehemalige chinesische Ermittler Shan erhält von seinen tibetischen Freunden,bzw. Lehrern den Auftrag, in der Provinz Xingjiang die Morde an einer Lehrerin und mehreren Kindern aufzuklären. Dabei hat Shan viel Kontakt mit den dort lebenden Uiguren,Kasachen, weiteren Tibetern und auch mit verschiedenen, teilweise sehr korrupten chinesischen Amtsträgern. Verschiedene Reisen führen ihn an sehr spannende, sehr schöne oder ebenso traurige Orte, dort erfährt er natürlich auch immer mehr von den Hintergründen der Gewalttaten, aber er lernt besonders in seiner Seele, erfährt Erschöpfung, Angst, Mut, Hingabe an das Leben und an das Sterben, menschliche Nähe und vor allem spirituelle Verbindung mit dem Gott im Innern. Der gekonnt und phantasievoll entwickelte Spannungsbogen um die mysteriösen Morde zieht sich durch das ganze Buch - so wird auch die Seite in uns angesprochen, die einfach nur unterhalten werden will. Mir scheint die Kriminalgeschichte aber nur das Gerüst zu sein, um eine politische und mehr noch eine spirituelle Botschaft in die Welt zu bringen.
Wer also in erster Linie Spannung und Unterhaltung sucht, der wird wohlmöglich so manche Schilderung innerer Vorgänge oder bewegender Begegnungen zwischen den Menschen als "Längen" bezeichnen, da dieser Leser ja am weiteren Verlauf des Abenteuers und an der Aufklärung des Rätsels interessiert ist.
Für mich war jedoch dieses Leseerlebnis in erster Linie eine mich innig berührende, sehr liebevolle Begegnung mit der spirituellen Geisteshaltung der tibetischen Kultur und Religion, welche in ihrer Sanftheit, Hingabe und Tiefe im schmerzhaften Kontrast zur materialistischen,erbarmungslosen chinesischen Besatzungsmacht steht. Der Autor vermag ein so lebendiges Bild der Landschaft, der Natur, der Menschen und der inneren geistigen Welten zu zeichnen, dass ich beim Lesen alles um mich herum vergessen habe und an das erinnert wurde, was das Menschsein, was das Leben wiklich ausmacht. Denn weil auch in uns, den Lesern, ebenfalls diese Ursprünglichkeit, diese Echtheit, diese Liebe lebt, welche wir im Alltag oftmals nicht verspüren, fühlen wir uns durch einen so guten Roman wie diesen bewegt, angesprochen in unserer Menschlichkeit, unserem Wesen und unserer spirituellen Essenz. Dass die Lektüre so manches traurige und auch dankbare, endlich wiedergefundene Gefühl in uns auszulösen vermag, muss ich wohl nicht noch erwähnen...
Wenngleich es nun schon einige Monate her ist, dass ich dieses Buch, dieses Geschenk, gelesen/erfahren habe, so bleibt es sehr lebendig in mir als vielleicht der schönste Roman, den ich je gelesen habe.
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Zweiter Tibet-Krimi von Pattison
Kurz zum Inhalt:
Eine beliebte Lehrerin ist ermordet worden, ein Lama ist verschwunden und ein Waisenkind nach dem anderen wird ermordet. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Oktober 2008 von B. M. S. L.-S.
Abenteuerroman in einer atemberaubenden Umgebung
Zwischen der Wüste Takla-Makan und dem Kunlun-Gebierge entfaltet Pattison einen streckenweise äußerst spannenden Abenteuerroman. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. März 2008 von Igelspacher
Fantastisches Buch, das den Leser für seine Geduld und...
Die Tibet-Krimis von Eliot Pattison sind keine klassischen Krimis, in denen ein oder mehrere Morde passieren, die dann mithilfe von Indizien und Zeugenbefragungen aufgeklärt... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Juli 2007 von Media-Mania
von faszinierend bis empörend
Ich bin froh diesen Schriftsteller entdeckt zu haben.Mir gefällt es,in welcher Weise er den Bogen alter tibetischer Kultur und moderner Problematik spannt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. August 2006 von Dakota
Superspannend!
Diesen Krimi sollte man nur an einem Freitagabend anfangen; denn danach wird man am Wochenende nichts anderes mehr vorhaben - so packend ist er. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Januar 2006 von isy3
Genial
Dieses Buch ist noch besser als "Der fremde Tibeter".
Die Handlung fesselt einen und gibt eine genaue Vorstellung
von den Schauplätzen und den Personen die... Lesen Sie weiter...
Am 8. Januar 2006 veröffentlicht
Beeindruckend und rührend,aber nicht fesselnd
Nach dem ersten Teil,den ich mit Begeisterung verschlungen hatte,habe ich für dieses Buch viel länger gebraucht. Lesen Sie weiter...
Am 4. November 2005 veröffentlicht
Man kann nicht aufhören zu lesen
Ich bin eine "verwöhnte" Leseratte, doch dieses Buch (wie alle von Eliot Pattison) hat mich von der ersten bis zur letzten Zeile nicht mehr losgelassen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. August 2005 von "lsternenstaub"
Angst vor dem Geist der Freiheit tötet
Mord in einem buddhistischen Landstrich scheint unmöglich zu sein. Doch die in unseren Breiten auch nach Jahrzehnten immer noch kaum beachteten Folgen der brutalen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Mai 2005 von Uli Geißler
Das Auge von Tibet - sehr empfehlenswert
„Das Auge von Tibet", der nachfolgende Roman von „Der Fremde Tibeter", ist ebenfalls lesenswert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Februar 2005 von "hansjam"
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