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Das Auge der Elster
 
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Das Auge der Elster [Taschenbuch]

Anika Flock
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 148 Seiten
  • Verlag: Books on Demand Gmbh; Auflage: 1., Aufl. (Februar 2005)
  • ISBN-10: 3833427116
  • ISBN-13: 978-3833427114
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.390.046 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

In der titelgebenden, phantastischen Erzählung "Das Auge der Elster" trauert ein verwirrter Vogel namens Veldar um seine Frau Lygnia, die von einem Jäger erschossen wurde. Durch einen mysteriösen Fund verschlägt es die Elster mit dem gebrochenen Herzen in das Land Aeniria, in dem ewiges Eis und ewige Dunkelheit herrschen. Dort lernt Veldar einen Schwarm schnatterhafter, neugieriger Vögel kennen und trifft auf das streng vegetarisch lebende Menschenvolk der Aeniren, das sich so ganz anders als die Menschen auf der Erde benimmt. Viele Gefahren und Entbehrungen liegen auf Veldars Weg, bis das Schicksal ihn schließlich vor die schwierigste Entscheidung seines gesamten Vogellebens stellt.

Der Kampfhund "Rambo" strengt sich in der Kurzgeschichte "Der Großstadt-Krieger" unentwegt an, seinem launischen, gewalttätigen Menschen zu gefallen. Ein großer Kampf im Ruderclub, auf den er sich auf gewohnt qualvolle Art und Weise vorbereiten muss, steht ihm bald bevor. Doch dann ändert die blutige Begegnung mit einer "ganz normalen" Hündin Rambos gesamtes Leben. Kann ein Kampfhund zum Pazifisten werden, oder ist diese Sinneswandlung von vorneherein zum Scheitern verurteilt?

Eine Stubenfliege bemüht sich in der Kurzgeschichte "Licht", ihr Haus peinlich sauber zu halten. Die Menschen, die bei ihr wohnen dürfen, erschweren ihr diese Arbeit tagtäglich durch ihr unordentliches, nachlässiges Verhalten. Dennoch hat die Stubenfliege ihre Menschen irgendwie ins Herz geschlossen, auch, wenn diese Gefühle auf wenig Gegenliebe stoßen. Menschen sind eben unberechenbar ...

Düster und schaurig wird es in der Kurzgeschichte "Nur noch Hoffnung". Aliens, die den Menschen durch ihre telepathische Art der Kommunikation und ihre widerstandsfähigen Körper weit überlegen sind, haben sich die Erde untertan gemacht. In einem schmutzigen Stall vegetieren einige gefesselte Frauen als Gefangene der Aliens vor sich hin. Eines Tages erfahren sie die ganze Wahrheit darüber, zu welchem Zweck sie gefangen gehalten und ausgebeutet werden – und das ist mehr, als die meisten von ihnen unter Beibehaltung ihrer geistigen Gesundheit ertragen können.

Eine Großmutter begibt sich in der Kurzgeschichte "Die Brosche" auf eine wunderbare Schatzsuche mit ihrer Enkelin. Ein Brief, der angeblich von drei Gespenstern verfasst wurde, tatsächlich aber aus der Feder des Großvaters stammt, gibt den Anstoß zu der Schatzsuche. Im Verlauf des kleinen Abenteuers fällt es der Großmutter allerdings immer schwerer, zwischen ihrer selbst erfundenen Realität und der Magie unerklärlicher Vorkommnisse zu unterscheiden ...

Klappentext

Genießen Sie eine phantastische Erzählung und vier ungewöhnliche Kurzgeschichten, garniert mit stimmungsvollen Illustrationen. In der Erzählung „Das Auge der Elster“ katapultiert ein außergewöhnlicher Fund den gefiederten Helden Veldar in eine fremde, dunkle und kalte Welt. Während er versucht, zu verstehen, was mit ihm geschehen ist, kämpft er nicht nur um sein Überleben, sondern schlägt sich auch mit einigen äußerst eigenartigen Vögeln und noch weitaus seltsameren Menschen herum. Vier weitere Kurzgeschichten beleuchten die spannenden, gruseligen und abgründigen Seiten des Lebens durch die Augen der unterschiedlichsten Kreaturen. Eine Großmutter, ein Kampfhund, eine junge Frau und sogar eine Stubenfliege entführen Sie in ihre Welten, in denen sie, wie Veldar, nicht nur zu überleben, sondern auch zu verstehen suchen.

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Von Ein Kunde
Eine Erzählung und vier Kurzgeschichten entführen den Leser in phantastische Welten, von denen manche mehr, andere weniger Ähnlichkeit mit unserer vertrauten Realität haben. Eine bildhafte, poetische Sprache und die farbigen, geradezu fotorealistisch anmutenden Illustrationen des Graphikers Bleick Bleicken lassen diese fremden Welten ausgesprochen real wirken.

In der Titel gebenden Erzählung DAS AUGE DER ELSTER hadert das Elstermännchen Veldar mit der Welt. Soeben hat er den größten Schatz seines Lebens gefunden, eine einzigartig schöne Kupfermünze, doch seine Frau Lygnia, der er sie so gerne geschenkt hätte, lebt nicht mehr. Nur Stunden zuvor wurde sie von einem Jäger erschossen.

„Ach, lebte ich doch in einer Welt, wo es keine Menschen gibt, die Vögel morden!", seufzt er. Hätte er doch nur seinen Schnabel gehalten! Denn der Münzschatz hat magische Kräfte. Ehe Veldar es sich versieht, wird er durch einen Schneesturm gewirbelt und landet in einer fremden Welt, wo die Tier- und Pflanzenwelt exotisch, das Klima ausgesprochen garstig, die Menschen friedlich aber äußerst eigenartig sind - und die Kommunikation zwischen den Spezies ziemlich gewöhnungsbedürftig ist. Veldar schließt sich einer abenteuerlichen Expedition in wärmere Gefilde an und muss bald eine folgenschwere Entscheidung treffen ...

Die Gruselgeschichte DIE BROSCHE spielt im Hier und Jetzt. Weil die kleine Enkelin beim letzten Besuch steif und fest behauptet hat, drei Gespenster gesehen zu haben, denken sich Oma Magdalena und Opa Frederick eine besondere Überraschung für sie aus: Sie füllen eine alte Truhe mit allerhand Schnickschnack und verstecken sie auf dem Anwesen. Der Großvater fertigt eine kunstvolle „Schatzkarte" an und einen Brief, den er mit „die drei Gespenster" unterzeichnet. Begeistert begibt sich die kleine Laura mit der Karte auf Schatzsuche - doch diese verläuft etwas anders als geplant ...

Eine Fernsehdokumentation über Kampfhunde inspirierte die Autorin zu der tragischen Kurzgeschichte DER GROSSSTADT-KRIEGER. Aus Sicht des Hundes Rambo erfahren wir, wie der Hund zum Kampfhund gemacht wurde - und wir erleben mit, was passiert, als er eines Tages beschließt, nicht mehr zu kämpfen ...

Nicht ganz so düster, eher etwas schwarzhumorig, geht es in der Story LICHT zu: So stolz ist die kleine Stubenfliege auf ihren makellosen Haushalt, den sie für „ihre" Menschen penibel frei von Schmutz und Krümeln hält. Das müssten die Zweibeiner doch zu schätzen wissen! Leider weist die Kommunikation mit ihrem Lieblingsmenschen gewisse Defizite auf ...

Die Science-Fiction-Kurzgeschichte NUR NOCH HOFFNUNG ist die beklemmendste Story in diesem Buch: Aliens haben die Herrschaft über die Erde übernommen und halten die Menschen nach Geschlechtern getrennt und nicht sehr artgerecht in Ställen gefangen. Der entsetzliche Grund für dieses Vorgehen wird offenbar, als eines Tages ein schwer verletzter Mann in einen Stall voller Frauen geworfen wird ... Ähnlichkeiten mit bestimmten Verhaltensweisen der Spezies Mensch sind hier nicht von der Hand zu weisen und ganz bestimmt kein Zufall.

Manche Figuren und Szenarien aus dieser Anthologie werden einem nachhaltig im Gedächtnis bleiben. Die Stubenfliege aus LICHT gehört mit Sicherheit dazu, genau wie die im Stall gefangen gehaltenen Menschen aus NUR NOCH HOFFNUNG. Die exotische Welt aus der Titelgeschichte entstammt Anika Flocks Roman DIE KRISTALLWANDLER, den ich mir umgehend besorgen werde. (Erscheinungstermin: Herbst 2005). Jetzt will ich nämlich wissen, ob die Expedition heil im Land Sturmbann ankommt - und ob es dort tatsächlich noch unwirtlicher ist als in der eisigen Region, in der die Elster Veldar landete.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Bewegende Perspektiven 15. Oktober 2008
Es sind die ungewöhnlichen Blickwinkel aus denen die Protagonisten und Erzähler der Geschichten ihre Welt preisgeben, die dafür sorgen, dass diese Geschichten der talentierten Autorin (siehe auch ihr Roman "Kristallwandler") Anika Flock im Gedächtnis und vor allem vor dem inneren Auge lange präsent bleiben. Insbesondere wenn die Erlebniswelt von Tieren im Mittelpunkt steht überzeugt die Autorin und verschafft dem Leser Zugang zu etwas, über das wir nichts wissen. Noch besser gefällt mir die spannende Welt ihres Romans Kristallwandler, der Science Fiction, Dystopie und Fantasy auf kreative und sehr fesselnde Art und Weise verschmelzen lässt. Ich wünsche beiden Büchern viele Leser!
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