Ich habe den Film für meinen 9-jährigen Neffen gekauft und habe ihn mir angeschaut, da ich immer wissen will was ich verschenke...und ich war sehr überrascht - der Film hat mich gefesselt und in seinen Bann gezogen, erstklassig gespielt, tolle Handlung und faszinierende Aufnahmen...einfach hervorragend.
Alles weitere können Sie den folgenden Kritiken entnehmen, denen ich mich voll und ganz anschließen kann.
"Dänemark, 1218. Der König zieht in den Krieg und überläßt seinen stolzen 12jährigen Sohn Valdemar dem Bischof Eskil zur Erziehung. Eskil jedoch plant mit einer Gruppe von Lehnsherren, selbst König zu werden, setzt Valdemar fest und beauftragt einen einäugigen Ritter mit dem Königsmord. Valdemar kann mit Hilfe des Küchenjungen Ake aus Schloß Raunsberg fliehen. Er entkommt wiederholt den Schergen, dem Ritter und kann den Vater warnen. Doch der ist bereits in der Gewalt des Bischofs. Wieder muß Valdemar alle List einsetzen, bis Recht und Ordnung wiederhergestellt sind. Größte Attraktion des mit abenteuerlichen Verfolgungsjagden und Kämpfen gespickten Macht- und Ränkedramas sind der titelgebende Adler, durch dessen Auge der einäugige Ritter seine Beute verfolgen kann, was Anlaß zu prächtigen Landschaftstotalen gibt und die Küsten, Moore und Burgen Schottlands im besten Licht erscheinen läßt. ger.
Der Höhepunkt der Ritterfilmwelle mit Mel Gibsons "Braveheart" verdeckt die Tatsache, daß in Skandinavien eine langjährige Tradition dieser Gattung speziell für Kinder und Jugendliche besteht. Als spannendes Beispiel, angesiedelt im düsteren Spätmittelalter, zielt der dänische Beitrag des Berliner Kinderfilmfestes 1997 auf das Publikum, das schon mit "Valby - Das Geheimnis im Moor" und "Mio, mein Mio" Überlebenskämpfe im Zeitalter der Räuber und Recken goutiert hat.
Gedreht in Schottland, kann sich der Debütfilm von Peter Flinth zumindest auf der Ebene des eindrucksvollen Production Design mit US-Produktionen messen." Kino.de
""Das Auge des Adlers" hatte seine Premiere auf dem 20. Kinderfilmfest der Berlinale 1997. Anschließend wurden die jungen Zuschauer gebeten, ihre Meinung zu den Abenteuern der beiden mutigen Jungs Valdemar und Aske abzugeben, die anno 1218 eine Mordintrige gegen den dänischen König verhindern.
Der kleine Konstantin zum Beispiel lobte Flinths handwerkliches Geschick: "Es ist ein Superfilm, den der Regisseur da gedreht hat. Der Film war an allen Stellen spannend, und die Kameraführung bei den Dreharbeiten war sehr gut." Frederike war der Ansicht, daß dieser Film zwar "über das Mittelalter handelt, aber trotzdem aktuell ist". Tilman fand die Aufnahmen aus der Luft sehr schön. "Aber auch die Freundschaft zwischen Valdemar und Aske." Sevda, die Märchen liebt, hätte an diesem Film nichts anders gemacht und fand besonders "die witzigen Sprüche prima". Stellvertretend für alle Kritiker zog Dennis das Fazit: "Der Film ist aufregend, lustig und lehrreich, einfach mega-cool!" - TV-Spielfilm
"Der teuersten Kinderfilmproduktion Skandinaviens wäre der Schritt vom Festivalgeheimtip zum Publikumserfolg wirklich zu wünschen, so sehenswert sind die in wunderbaren Bildern gefilmten Abenteuer des 10-jährigen Königssohns Valdemar, der sich gemeinsam mit Freund Aske rittergemäß abmühen muss, das Reich seines Vaters vor dem Bösen zu retten. Adlerstark!"- TV Spielfilm